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Online Spielerschutz Casino Top

Spielerschutz in Online Casinos bestens

Während es bundesweit in Spielotheken und Spielhallen keinen effektiven Spielerschutz in Form einer Selbstsperre für suchtgefährdete Spieler gibt, ist das online in den Casinos mit nur wenigen Klicks möglich. Vor zirka einem Jahr hatten wir uns zu Testzwecken online in einem Casino registriert und anschließend auf unbestimmte Zeit gesperrt. Nun haben wir einen weiteren Test diesbezüglich durchgeführt und versucht uns erneut anzumelden.  No Chance, denn die Online Casinos halten sich an ihre harten Regeln unter EU Lizenz.

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(Screenshot: Quasargaming )

Test Selbstsperre Spielerschutz: Selbst via Facebook wurde der Account sofort zugeordnet und ebenfalls der Zugang zum Automaten Angebot verwehrt. Unser Fazit daher –  besser geht es einfach nicht!

Nun wird man sicherlich das Argument anführen, dass man sich unter falschen Daten mit neuer IP trotzdem wieder im Online Casino anmelden kann. Das stimmt zwar, doch spätestens bei der ersten Einzahlung wird über die Kontodaten der Schwindel auffliegen. Weder Einzahlung noch Auszahlung können somit getätigt werden.

Zur rechtlichen Situation in Deutschland:

Nur in staatlichen Spielbanken besteht die Möglichkeit der Selbstsperre via Formular. Durch Kontrollen am Einlass kann dies auch effektiv kontrolliert werden. Für die gewerblichen Spielhallen gelten in den Bundesländern unterschiedlichen Regelungen: Während Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden- Württemberg zentrale Sperrsysteme eingerichtet haben oder noch einrichten wollen, besteht in anderen Bundesländern nur die Möglichkeit, sich in einzelnen Spielhallen sperren zu lassen. In Bayern und wenigen anderen Bundesländern besteht überhaupt kein Rechtsanspruch auf eine Spielsperre und eine entsprechende Verpflichtung der Spielhallenbetreiber. Einige Anbieter vergeben auf Wunsch und mit der Begründung einer Glücksspielsucht jedoch freiwillige Hausverbote.

Vergleich Selbstsperre Online Casinos, Spielbanken und Spielotheken:

  1. Online Casinos – Top
  2. Spielbanken – Sehr gut
  3. Spielotheken – Ungenügend

Selbstsperre – eigener Spielerschutz

Selbstsperre vor Spielsucht

Ein aktuelles Urteil zeigt, dass eine echte Selbstsperre zum eigenen Spielerschutz hierzulande in Spielhallen und Spielothek nicht möglich ist. So berichtet der Spiegel:

(…) Zwei Spielsüchtige sind vor Gericht damit gescheitert, zum Selbstschutz Sperren in Spielotheken zu erzwingen. Das Landgericht Bielefeld hat eine Klage der Männer gegen die Merkur-Spielotheken abgewiesen.Der Fachverband Glücksspielsucht (FAGS) hatte die Klage im Namen der beiden Spieler aus Bielefeld und Paderborn eingereicht. Merkur, das zum Gauselmann-Konzern gehört, lehnte die Hausverbote mit der Begründung ab, in Nordrhein-Westfalen fehle dafür die gesetzliche Grundlage. Das Unternehmen führte zudem an, der Datenschutz hindere die Spielhallen an einer lückenlosen Überwachung. Man könne sich nicht von jedem Spieler den Personalausweis zeigen lassen (…) [spiegel.de]

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Sicherlich ein weitere Grund den hervorragenden Spielerschutz inklusive Selbstsperre in Online Casinos an dieser Stelle zu erwähnen. So kann nämlich in allen europäisch-lizenzierten Casinos im Internet innerhalb von wenigen Klicks eine Selbstsperre erstellt werden, welche dann über eine bestimmte Zeit bzw. für immer erwirkt werden kann. So stellt man sich echten Spielerschutz vor! Und gerade in NRW hätte man sich doch zumindest auch etwas in diese Richtung gewünscht:

Etwa 40 000 Glücksspielsüchtige gibt es in NRW, schätzt Ilona Füchtenschnieder-Petry, Leiterin der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW. „Weitere 40 000 haben Probleme mit dem Glücksspiel und dazu kommen die Angehörigen, die erheblich leiden.“ Etwa 150 Patienten mit diesem Krankheitsbild behandelt die Johannesbad-Fachklinik als NRW-Schwerpunkt Einrichtung im Jahr. Dabei sei die Automaten-Sucht mit 70 bis 80 Prozent der Abhängigen weiterhin das größte Problem. (spielotheka.de)

Insgesamt sollen es nach Schätzungen über 600.000 Spielsüchtige hierzulande sein. Eine erschreckende Zahl, wenn man bedenkt, dass wir ja angeblich den allerbesten Spielerschutz durch eine hiesige staatliche Überwachung haben. Zumindest schreibt man sich das aus Monopol-gründen ganz fett auf die Fahnen. Eine Selbstsperre für Spielsüchtige wäre da zumindest ein Anfang gewesen. Doch auch diese Chance wurde einmal mehr wieder verpasst. Oder vielleicht gar nicht gewollt?

Retroartikel: Selbstsperre in Spielotheken

Schon oft haben wir neben unseren Strategie-Artikeln auch auf die Nebenwirkung der Novoline Spielautomaten hingewiesen. Spielsucht ist eine Zwangserkrankung, die in der Familie ähnlich wie beim Alkoholismus gerne mal totgeschwiegen werde. In der Beratungsstelle geht es dann darum, Handlungsalternativen zu finden und sich eventuell selbst in den Spielhallen „sperren“ zu lassen. Das wird meistens auch von Spielothekenbetreibern angeboten. Dieses Angebot nutzen nach unseren Informationen derzeit rund 10.000 spielsüchtige Menschen in Deutschland.

Formloses Formular reicht völlig aus!

“Antrag auf Selbstsperre
Bitte sperren Sie mich vom (Datum) bis (Datum) / unwiderruflich / unbefristet. Mir ist bekannt, dass diese Selbstsperre aufgrund datenschutzrechtlicher Bestimmungen nach… Jahren gelöscht werden muss. Mir ist weiterhin bekannt, dass diese Selbstsperre nur für das “Große Spiel” vorgemerkt wird und für das Automatenspiel nicht berücksichtigt werden kann, weil meine persönlichen Daten im Automatenspiel nicht registriert werden und damit keine Überwachungsmöglichkeit besteht.”

Unterschrift

Gesetzliches: Veletzt dann ein Casino oder eine Spielothek seine Pflichten, hat der Spieler einen Anspruch auf Rückerstattung der gezahlten Einsätze im Wege des Schadensersatzes. Unklar und umstritten bleibt aber weiterhin, ob der Spieler in einem solchen Fall die gewonnenen Beiträge zurückzuerstatten hat.

Spielsucht: Etwa 100.000 Menschen leiden in Deutschland am Zwang des Pathologischen Spielen, ca. ein gutes Drittel dieser Zahl ist dabei auf die Spielautomatensucht zurück zu führen. Meist sind es die Männer, welche anfällig für diese Art der Sucht sind.Spielsucht – Entwicklung

Novoline: Der Trick mit den Punkten: Laut Gesetzesverordnung dürfen nicht mehr als 500 Euro pro Stunde gewonnen werden, von Punkten ist dabei aber keine Rede und so werden auch weiterhin 1,00 zunächst in 100 Punkte umgewandelt…Planetopia: Warum sie noch schneller süchtig machen

Spielautomaten: Jeder zweite Deutsche spielt nach neusten Meldungen angeblich bei Glücksspiel mit. Laut einer nun veröffentlichten Studie der BZgA hat die Hälfte der 16- bis 65-Jährigen im letzten Jahr an mindestens einem oder gar mehreren Glücksspielen mitgemacht. Das gleiche Ergebniss wurde vor vor zwei Jahren ermittelt, also hat sich im Prinzip insgesamt gesehen, nicht viel geändert.Jeder Zweite spielt

» by admin on 08/23/2010