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Schlagwort: Schleswig Holstein

Schleswig-Holstein steigt aus dem Glücksspiel-Staatsvertrag aus

Good bye Glücksspielstaatsvertrag!

Er war bereits eine Totgeburt – nun wurde er auch offiziell begraben. Die Rede ist vom neuerlichen Anlauf eines Glücksspielstaatsvertrages in Deutschland. Die Bundesländer hatten zuletzt mit dem vermeintlichen Änderungsvertrag erneut ein EU-widriges Papier auf den Weg gebracht, welches das staatliche Monopol schützen sollte. Dies wurde allerdings in 2016 bereits zum dritten Mal durch den EuGH bemängelt  und das Gesetz somit für ungültig deklariert.

Landtag-Kiel
By UphoffHe [Copyrighted free use], via Wikimedia Commons

(…) Jetzt ist es sicher: Schleswig-Holstein wird dem zweiten Glücksspiel-Änderungsstaatsvertrag nicht zustimmen. Zudem wird sich die Landesregierung für eine rechtlich verankerte Ausstiegsoption aus dem Vertrag einsetzen. Der Beschluss erfolgte mit breiter Mehrheit, lediglich die SPD stimmte dagegen. Kernpunkt: CDU, Grüne, FDP, AfD und SSW wollen insbesondere die Online-Glücksspiele stärker in den Vertrag einbeziehen. Zudem soll die Vergabe von Konzessionen stärker mit den Richtlinien des Jugend- und Spielerschutzes sowie der Bekämpfung des kriminellen Schwarzmarkts verknüpft werden. „Dieser Glücksspiel-Staatsvertrag ist nicht europarechtskonform und unterstützt nicht unsere Ziele“, machte Hans-Jörn Arp (CDU) für die Antragsteller deutlich. Man müsse sich nun auf den Weg machen, gemeinsam mit den anderen Bundesländern einen neuen staatlichen Rahmen zu schaffen. Auch Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) wies auf den wachsenden Schwarzmarkt im Glücksspielsektor hin. „Wer an den Zielen der Glücksspielregulierung festhalten will, muss neue Wege finden, um das auch zu erreichen“, so Grote (…) [Landtag SH]

Fazit: Deutschland (außer Schleswig-Holstein) bleibt weiter in der Grauzone. Eine echte Glücksspiel Regulierung nach EU-konformen Regelungen gibt es daher nur im nördlichstem Bundesland.  Andere Länder, wie Hessen und NRW könnten ebenfalls noch aussteigen. Wenn es weiterhin keine einheitliche Regulierung nach EU Recht gibt, bleiben die Steuereinnahmen bzw. die Arbeitsplätze weiter im Ausland. Ein nicht hinnehmbarer Zustand, der endlich auch als rechtlichen Gründen abgeschafft werden muss!

Glücksspiel Aktien Top

Aktien auf Glücksspiel weiter im Kommen!

Da es hierzulande faktisch keinen echten Glücksspielstaatsvertrag bzw. eine rechtliche Grundlage für staatliche Regulierung gibt, haben es ausländische Glücksspiel Portale mit europäischer Lizenz sehr einfach mit ihrem Angebot. Das treibt die privaten Glücksspiel- Anleger auf den Aktienmärkten weiter an, während staatliches Glücksspiel immer mehr an Boden verliert. So berichtet die ARD ganz aktuell: 

(…) Die jahrelange Uneinigkeit der Bundesländer in Sachen Kontrolle des Glücksspielmarktes in Deutschland könnte weiter gehen. Eine Ländermehrheit hatte sich im März auf Grundzüge eines neuen Staatsvertrages geeinigt, der die Lizenzierung von Glücksspielanbietern in Deutschland vereinheitlichen sollte. Aus dieser Mehrheit scheidet die neue „Jamaika“-Koalition aus CDU, FDP und Grünen aber nun offenbar aus. Da mindestens 13 von 16 Ländern den Vertrag ratifizieren müssen, steht eine grundlegende Neuregelung möglicherweise in den SternenIn Deutschland sind weitgehend die Bundesländer für die Regulierung von Lotterien, Sportwetten oder Kasinospielen zuständig.

Aktie1
By Kadereit (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
Für die meisten Glücksspiele gilt nach wie vor ein staatliches Monopol. Lediglich für private Sportwettenanbieter wurde der Markt geöffnet. Online-Glücksspiel ist verboten, denn der Staatsvertrag sieht keine bundesdeutschen Online-Casino-Lizenzen vor. Nur einige Ausnahmen mit einer Lizenz aus Schleswig-Holstein sind beschränkt zugelassen. Auch diese Lizenzen stehen damit womöglich zur Debatte (…) [ard.de]

Fazit: Aktien auf Glücksspiel bürgen weiterhin enormes Potenzial in den kommenden Jahren. Kaum ein Markt wächst steiler als der Online Glücksspielmarkt mit Casino, Wetten und Poker. Und gerade in Deutschland werden momentan die Spieler mit unsinnigen neuen Gesetzen förmlich aus den Spielhallen in das Internet gejagt. Man hat fast den Eindruck, als wäre diese Abwanderung gewollt. Denn mit Spieler – oder Altersschutz ist das ja wohl kaum zu erklären. Sei es drum, den Aktien auf Bwin, Betfair & Co. wird dies weiter zu steigenden Kursen verhelfen.

Kartenhaus Glücksspiel-Reform bricht in sich zusammen

Reform des maroden Glücksspielstaatsvertrag gescheitert

Dass sich nun auch die Reform des gescheiterten Glücksspielstaatsvertrag nur als stümperhafte Flickschusterei entpuppt, dazu musste man, um das zu erkennen, im Prinzip kein wirklicher Experte sein. In Schleswig-Holstein will man nun zusammen mit den anderen Bundesländern endlich eine EU-konforme Regulierung auf die Beine bringen. Zuletzt hatte auch das Land Hessen nach neuerlichen richterlichen Beschluss das Handtuch geworfen.  

So berichtet die Süddeutsche:

(…) Die neue Kieler Landesregierung zankt noch um ihren Koalitionsvertrag, da zeigt sie den Regierungsbeamten in den übrigen 15 Landeshauptstädten schon, wie viel Arbeit sie ihnen machen wird. Im März hatten die Bundesländer mit viel Mühe eine Reform der Glücksspielgesetze verabschiedet, die von Januar 2018 an gelten soll. Aus dieser Reform wird wohl nichts: Klappt es mit der Koalition aus CDU, FDP und Grünen in Schleswig-Holstein, will sie die Gesetzesnovelle im Parlament ablehnen – und den bestehenden Glücksspielstaatsvertrag kündigen.

Damit könnte die Regulierung des Glücksspiels in Deutschland in sich zusammenkrachen. „Wir werden eine komplette Neuregelung anstreben. Alle anderen Länder sind eingeladen, daran teilzunehmen“, sagt Wolfgang Kubicki, Fraktionschef der FDP in Schleswig-Holstein. Dabei hoffen Kubicki und seine Kollegen vor allem auf Unterstützung aus Wiesbaden und Düsseldorf. Während sich Hessen schon länger für eine Liberalisierung der Glücksspielgesetze einsetzt, dürfte auch die künftige schwarz-gelbe Koalition in Nordrhein-Westfalen den Vorstoß unterstützen (…) [sueddeutsche.de]

Keine Ahnung wie viel Steuergelder, aufgrund von fehlender Regulierung bei Glücksspiel, unserem Staat durch die Lappen gegangen sind? Sind es noch Millionen oder gar schon Milliarden? Fakt ist, so kann es natürlich nicht weiter gehen! Es besteht nun dringender Handlungsbedarf dieses Dilemma endlich zu beenden.

Schleswig Holstein zeigt wie es geht!

Jamaika Koalition zurück zum eigenen eu-konformen Glücksspielstaatsvertrag

Während die anderen Bundesländer immer noch an ihrem gescheiterten Glücksspielmonopol festhalten, kehrt man im nördlichsten Bundesland endlich wieder zum geregelten Glücksspiel zurück. Das ist gut so! Die neue Regierung aus CDU, FDP und Grüne stellte nun ihren Koalitionsvertrag vor:

(…) Hier gibt es erneut eine Kehrtwende um 180 Grad. Das Land wird dem Glücksspielstaatsvertrag der anderen Bundesländer nicht zustimmen, will zusammen mit Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen eine Neuregelung auf den Weg bringen, die sich „an den Regelungen des bis 2013 gültigen Glücksspielgesetzes Schleswig-Holsteins orientiert“. Damals hatten die schwarz-gelbe Landesregierung den Staatsvertrag abgelehnt, bereits im Internet operierende private Glücksspielanbieter legalisiert, Lizenzen vergeben und sie dafür einer scharfen Kontrolle und Besteuerung unterworfen. Die SPD-geführte Koalition kippte dieses Gesetz 2013, kündigte an, dem Staatsvertrag der anderen Länder doch beizutreten. Auch die Spielcasinos im Land sollen jetzt Online-Glücksspiel anbieten. Sie sollen danach schnell privatisiert werden (…) [ln-online.de]

Flag of Jamaica
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Nun bitte auch bundesweit endlich nachziehen. Hessen hatte gestern bereits ebenfalls angekündigt, einen eigenen Glücksspielstaatsvertrag nach geltenden EU-Recht auf den Weg zu bringen.

Schleswig-Holstein zurück zum echten Glücksspielstaatsvertrag

Rot/Grün am Ende – endlich wieder innovatives Glückspielgesetz ?

Während deutschlandweit weiter an dem eu-rechtswidrigem Glücksspielstaatsvertrag aus eigenen staatlichen Monopolgründen festgehalten wird, bahnt sich nun endlich im nördlichsten Bundesland ein Richtungswechsel an. Die  Bürger des Landes haben gestern für eine liberale Politik gestimmt. Die FDP (+3,3%) ist der klare Sieger der Wahl – und natürlich die AFD (+5,9%) . Verlierer sind ganz klar die Sozialisten – und das ist auch gut so!

Die Prognosen lagen gut:

Wir erinnern…

„Es sei erschreckend, wie schnell das illegale Glücksspiel hierzulande wachse – noch erschreckender ist aber, dass der Staat es zulässt, dass sich direkt unter seiner Nase der Online-Schwarzmarkt weiter ausbreitet“, wird FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki zitiert. Auch Hans-Jörn Arp von der CDU macht klar: „Es ist mehr als deutlich, wie überfällig eine Regulierung ist. Genau das habe man 2012 mit dem Glückspielgesetz getan.“ Von der EU hat die damalige Regierung recht bekommen, was aber die neue rot-grüne Koalition nicht daran hinderte, alles innovative rückgängig zu machen und sich dem deutschlandweiten Glücksspielstaatsvertrag anzuschließen. (spielotheka.de)

Nun liegt es an ihnen Herr Kubicki, dass Glücksspiel Lizenzen in ihrem Bundesland wieder neu vergeben werden und ein eigenes legales Glücksspielgesetz in Schleswig Holstein mit echter Regulierung nach geltenden EU-Richtlinien wieder schnell auf den Tisch kommt. 

Mit der FDP Schleswig Holstein zum reguliertem Glücksspiel

Wahlen in Schleswig- Holstein

Bis 2013 hatte man in Schleswig-Holstein als einziges Bundesland in Deutschland einen Glücksspielstaatsvertrag nach EU-Richtlinien. Dann kam Rot-Grün und kippte diese echte Regulierung und schloss sich wieder dem bundesweiten Glücksspiel-Chaos unter Führung des union-widrigem staatlichem Monopol an.

„Es sei erschreckend, wie schnell das illegale Glücksspiel hierzulande wachse – noch erschreckender ist aber, dass der Staat es zulässt, dass sich direkt unter seiner Nase der Online-Schwarzmarkt weiter ausbreitet“, wird FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki zitiert. Auch Hans-Jörn Arp von der CDU macht klar: „Es ist mehr als deutlich, wie überfällig eine Regulierung ist. Genau das habe man 2012 mit dem Glückspielgesetz getan.“ Von der EU hat die damalige Regierung recht bekommen, was aber die neue rot-grüne Koalition nicht daran hinderte, alles innovative rückgängig zu machen und sich dem deutschlandweiten Glücksspielstaatsvertrag anzuschließen.

Nun stehen am kommendem Wochenende erneut Wahlen im nördlichstem Bundesland an und die Wähler haben endlich die Chance das rot-grüne Fiasko wieder zu beenden. Bundesweit haben die „Grünen“ mittlerweile mit der 5% Hürde zu kämpfen. Nach und nach fliegen sie überall aus den Landtagen heraus, weil diese Politik bundesweit einfach nicht funktioniert. Ganz im Gegenteil – dieses links-grüne Chaos hat Deutschland in eine tiefe Krise geballert.

Wir drücken daher der FDP um Kubicki in Schleswig-Holstein die Daumen, damit es wieder klappt die kommenden vier Jahre in der Regierung mitzuarbeiten.  Ein Zeichen für einen bundesweiten Glücksspielstaatsvertrag nach liberalen EU Anforderungen mit echter Regulierung sowie Spielerschutz wäre es allemal. Für die ganzen anderen Probleme, vor allem der Flüchtlingskrise, allerdings auch.

Allocation of seats in the Schleswig-Holstein State Parliament (DE-2012-06-01)

By Jwnabd (Own work Schleswig-Holsteinischer Landtag) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Nach Umfragen steht die CDU derzeit mit 32 % vor der SPD mit 29%. Grüne und FDP kommen etwa gleichauf auf ca. 10%. Erstmals könnte aber auch die AFD mit 6% in den Landtag einziehen. Da es keine 5%-Hürde in SH gibt, wäre auch die Linke mit 4,7 % im Landtag vertreten. Wer sich aber bisher noch nicht schlüssig ist, kann den Wahl-O-Mat für die Abstimmung in Schleswig-Holstein nutzen. Wir haben das getan und uns wurde die FDP mit immerhin 60% Übereinstimmung bei allen Kriterien als zu wählende Partei vorgeschlagen.

 

Piraten kapern staatliche Lottofürsten und Spielbankenkönige

Staatliches Glücksspiel lohnt sich

Auf jeden Fall profitieren sich die sprunghaft ansteigenden Gehältern von Verwaltungsräten, Aufsichtsräten und Geschäftsführungen öffentlicher Unternehmen. So mussten nun vor kurzem die Lotto-Chefin und nun auch der Geschäftsführer der Spielbanken in Schleswig-Holstein Jürgen Kiehne ihre Gehälter auf Druck der Piratenpartei offen legen:

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(Screenshot: schleswig-holstein.de )

Anfang des Jahres veröffentlichten die Piraten bereits das Einkommen der Lotto-Chefin in SH:

(…) Die Lottogesellschaft unseres Landes, die NordwestLotto Schleswig-Holstein, hat in ihrem diesjährigen Geschäftsbericht erstmals das Gehalt ihrer Geschäftsführerin veröffentlicht: 179.000 Euro verdiente sie im Jahr 2015.[1] Zusätzlich wird ein Dienstwagen gestellt.[2] Hintergrund der Veröffentlichung ist das auf Initiative der PIRATEN beschlossene schleswig-holsteinische Vergütungsoffenlegungsgesetz. Der Abgeordnete Dr. Patrick Breyer kritisiert die Höhe der Vergütung der Lotto-Chefin:

“Lotto Hamburg vergütet seine Geschäftsführer mit 113.000 Euro [2] deutlich geringer, obwohl das Unternehmen größer ist. Ähnlich ist es im Saarland.

Bei einem Unternehmen mit 87 Beschäftigten frage ich mich, warum überhaupt jedes Bundesland eine eigene teure Lottogesellschaft haben muss. Die gute Zusammenarbeit der norddeutschen Länder sollte sich nicht auf Abhörzentren beschränken. Im Lottobereich würde sie wirklich einmal Sinn machen.” (…) [piratenfraktion.de]

Wir lassen die aktuellen Veröffentlichung der Piraten an dieser Stelle einfach mal unkommentiert…

Gesetze einhalten? – Fehlanzeige!

Hessen mit Vorstoß bei EU-konformen Glücksspielstaatsvertrag

Den Ministern der Bundesländer scheint der liberale Vorschlag zum fairen Wettbewerb jedoch weiterhin ein Dorn im Auge. Die FDP / CDU – Fraktion aus Schleswig-Holstein hat sich deshalb nun dazu geäußert. Dort funktioniert seit 2011 die Glücksregulierung hervorragend nach EU-Recht.

„Schon wieder verweigern sich die Länder einer tragfähigen Lösung bei der Glücksspielregulierung. Die Ministerpräsidenten rennen immer wieder gegen die gleiche Wand, weil sie offenbar nichts dazu gelernt haben. Dabei wäre nur ein Neustart das richtige Signal gewesen“, erklärte FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki.

Offensichtlich wollten die Regierungschefs aber auch gar keine tragfähige Lösung finden.

„Schließlich steht schon heute fest, dass die Ministerpräsidenten erneut vor der Europäischen Kommission scheitern werden. Zudem riskieren sie mit ihrem Festhalten am Glücksspielstaatsvertrag leichtfertig ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik, weil sie sich weiterhin nicht den Gegebenheiten des Marktes stellen. Auch Ministerpräsidenten dürfen die zahlreichen Gerichtsurteile zum Glücksspiel nicht ignorieren. Wir fordern darum Torsten Albig auf, endlich über die positiven Erfahrungen des schleswig-holsteinischen Glücksspielgesetzes zur Regulierung des Marktes zu berichten. Offensichtlich hat er das bis heute nicht getan“, so Arp.
Quelle: CDU-Fraktion und FDP Landtagsfraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag

Zeit für EU-konformes Glücksspiel reif

Doch wie stark ist die staatliche Glücksspiel-Lobby?

Anders als in Frankreich, Spanien oder Dänemark sollten Deutschlands Online Spieler ihre Laptops zuklappen und ihre Smartphones gegen Online Spiele sperren und vor der unbeherrschbaren Spielsucht flüchten und zwar am Besten in die guten alte Lottoannahmestelle. „Ein Los bitte und eine Tafel Schokolade bitte“.

Dazu haben wir einen interessanten Artikel im Internet gefunden –

(…) Mitte Januar 2016 lässt eine neue glücksspielpolitische Initiative der grünen Regierungspartei in Schleswig-Holstein aufhorchen. In einer durch die Fraktion der Grünen im Landtag von SH herausgegeben Pressemitteilung setzt sich die Grünenfraktion für die Abschaffung des wirkungslosen Online-Glücksspielverbots ein und fordert alle Bundesländer auf mit dem Hessischen Modell eine realitätsnähe Glücksspielregulierung aufzugreifen. Derartige Versuche, das Online Glücksspiel in Deutschland neu zu regeln, sind nicht neu. Der Gegenwind, dem solche rechtspolitischen Vorstöße in Deutschland in der Regel drohen, ist gewaltig und kann selbst Gesetze und sogar ganze Glücksspielaufsichtsbehörden zerreißen – wie das Bespiel Schleswig-Holstein zeigt. Der Grund: Das Kraftzentrum zum Erhalt des Glücksspielmonopols – nämlich der Deutsche Lotto- und Totoblock und seine ständigen Berater und Gutachter organisiert sich schlagkräftig, Widersacher in den eigenen Reihen werden wie im Fall Hessen mit viel Geduld wieder eingefangen. Mitte Januar 2016 war mal wieder der Zeitpunkt gekommen, um Rufen nach einer Anpassung der deutschen Glückspielregeln eine Absage zu erteilen (…)

Text: http://www.timelaw.de/cms/front_content.php

Online Casinos in Deutschland

Liste der lizenzierten Online Casinos bzw. Casino Spiele

So wurden diverse Online Casinos und Casino Spiele Anbieter im Bundesland Schleswig-Holstein durch das dortige Innenministerium lizenziert. Somit besitzen diese Casino Portale neben der europäischen Lizenz auch noch eine extra deutsche Genehmigung hierzulande.

Das Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten hat den folgenden Anbietern eine Genehmigung für die Veranstaltung und den Vertrieb von Online-Casinospielen erteilt:

  1. 888 Germany Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung (auch Online-Poker), Fernvertrieb
    Marke: 888
  2. bet-at-home.com Internet Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung (auch Online-Poker), Fernvertrieb
    Marke: bet-at-home
  3. Betway Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: Betway
  4. Cashpoint Malta Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marken: Merkur-Spielcasino
  5. Electraworks (Kiel) Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung (auch Online-Poker), Fernvertrieb
    Marke: Bwin
  6. Greentube Malta Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: –
  7. Hillside (Gibraltar) Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: Bet365
  8. Interwetten Gaming Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung (auch Online-Poker), Fernvertrieb
    Marke: Interwetten
  9. Ladbrokes International PLC
    Genehmigungen: Veranstaltung (auch Online-Poker), Fernvertrieb
    Marke: Ladbrokes
  10. Löwen Play GmbH
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: Löwen Casino
  11. Megapixel Entertainment Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: Roxy Palace
  12. OnGoing Media GmbH
    Genehmigungen: Fernvertrieb (für Personal Exchange International Limited)
  13. OnlineCasino Deutschland AG
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: OnlineCasino Deutschland
  14. Personal Exchange International Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung (auch Online-Poker), Fernvertrieb
    Marke: Mybet
  15. PlayCherry Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: CherryCasino
  16. Polco Ltd. of Betfair
    Genehmigungen: Veranstaltung (auch Online-Poker), Fernvertrieb
    Marke: Betfair
  17. REEL Germany Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung (auch Online-Poker), Fernvertrieb
    Marken: PokerStars
  18. Skill on Net Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: DrückGlück
  19. Tipico Company Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: Tipico
  20. Trading Technologies Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: Merkur-Win
  21. Unibet (Germany) Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: Unibet
  22. Victor Chandler (International) Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung (auch Online-Poker), Fernvertrieb
    Marke: BetVictor
  23. World of Sportsbetting Ltd.
    Genehmigungen: Veranstaltung, Fernvertrieb
    Marke: –

Quelle: schleswig-holstein.de/

Für deutsche Spieler bedeutet eine solche Lizenz zum Betreiben von Online Casinos bzw. Online Casino Spielen eine echte Rechtssicherheit. So können angemeldete User im Falle von Streitigkeiten ein deutsches Gericht bemühen. Auch ist der Spielerschutz und Altersschutz durch Überwachung der hiesigen Behörden jeder Zeit gewährleistet. Die Software unterliegt ebenfalls der ständigen Kontrolle und Betrug und Manipulation sind demzufolge fast vollständig ausgeschlossen. Diese Lizenzen betreffen zudem auch das beliebte Online Poker.  Zu Sportwetten Lizenzen oder auch dem Glücksspielstaatsvertrag findet unter diesem Link weitere wichtige Informationen.

Bitte beachten: Die hier angegebenen Online Casinos besitzen weitere Unter-Casinos und Marken, für welche somit ebenfalls Bestand für ausgeteilte Lizenzen besteht. Vor jeder Anmeldung in einem Online Casino der Wahl sollte sich zunächst über die Lizenzen in Europa und Deutschland informiert werden. Meist findet man Angaben dazu auch im Footerbereich der jeweiligen Startseite. Andere Online Casinos ohne derartige ausgestellte Konzessionen sollten unbedingt gemieden werden.