Novoline, Merkur und Bally Wulff

ONLINE SLOTS, CASINOSPIELE UND SPIELAUTOMATEN

Schlagwort: Glücksspiel (Seite 1 von 10)

Sex Glücksspiel Lotterie

Schweizer Lotterie für Sex

Ab Anfang Juli werden diese “Love-Life”-Kondome in Umlauf gebracht. Jedes ist mit einem Gewinncode versehen. Insgesamt werden auf diese Weise 3.500 Preise unter die Empfänger gebracht. Bei 400.000 verteilten Kondomen entspricht die Gewinnchance somit knapp 1 %.

*Zu den Sachpreisen gehören Kameras, Kleidung, Fahrräder, Unterhaltungselektronik oder Möbel, aber auch Rasenmäher oder eine Freifahrt mit einem Monster-Truck. Geldpreise werden dabei auch aus rechtlichen Gründen nicht verlost.

Info: Auf der Webseite https://www.lovelife.ch/de/ gibt es dazu weitere Informationen.

Fazit: Sicherlich eine gute Sache, um jungen Leuten die Gefahren durch ungeschützten Geschlechtsverkehr näher zu bringen. Denn gerade die junge Generation hat häufig wechselnde Sex Partner und ist somit von Tripper, HIV oder anderen Geschlechtskrankheiten besonders betroffen. Zumal der Umgang, gerade mit Aids, in der letzten Zeit durch bessere Medikamente deutlich nachgelassen hat.

Spielsucht / Sexsucht: Zu Risiken und Nebenwirkungen dieser Art von Glücksspiel wollen wir uns an dieser Stelle allerdings nicht äußern. Fakt ist aber eins: Wer nun ordentlich Sex (mehrmals täglich) mit Kondomen praktiziert, erhöht deutlich seine Chancen auf einen der tollen Gewinne. Oder eben einfach nur massenweise Kondome kaufen ohne für Sex zu nutzen. In dem Fall könnte man zumindest die nicht gewonnenen Verhüterli noch an sehr sexuell aktive Pärchen weiter verschenken….

Werbeverbot für Glücksspiel in Italien

Italien verbietet die Werbung für Glücksspiel und schockt die Serie A

So berichtet unsere Partnerwebseite Ostfussball.com:

“Wir sind das erste EU-Land, das Werbung für Glücksspiele verbietet. Wir stellen die Menschen in den Vordergrund. Wir sagen Schluss mit der Werbung für Glücksspiele, die viele Familien in den Ruin treiben”, kommentierte der italienische Arbeitsminister und Fünf-Sterne-Chef Luigi Di Maio das Vorgehen.

Die italienische Fußballwelt zeigt sich unterdessen besorgt, denn internationale Glücksspielbetreiber investieren jährlich 120 Millionen Euro in Sponsorverträge. Elf der 20 Serie A-Fußballklubs werden von einem Wettanbieter gesponsert. suedtirolnews.it

Auch in Deutschland kassieren die Bundesligavereine viele Millionen aus der Werbung für Glücksspiel. Aber anders als in Italien ist jedoch hierzulande das Glücksspiel nicht reguliert. Alles bewegt sich in einer gewissen Grauzone. Ob nun der neuerliche Vorstoß in Italien gegen EU-Recht verstößt, wonach die europäische Dienstleistungsfreiheit gegeben sein muss, werden nun die dortigen Gerichte klären. Dies kann allerdings viele, viele Jahre in Anspruch nehmen. Übrigens sind beide regierenden Parteien in Italien im Prinzip für den Austritt aus der EU. Die Fünf Sterne-Bewegung hatte allerdings bereits kurz nach der Wahl diesbezüglich etwas zurück gerudert. Nicht nur deswegen sollte man die Moral dieser neuen Regierung sehr vorsichtig genießen. Wer Glücksspiel ernsthaft verbieten möchte, sollte dies aber bitte für ALLE tun, denn auch die staatlichen Angebote fördern mit ihren Angeboten die Spielsucht. ostfussball.com

Ja ja, die Keule der Moralapostel kennen wir schon. Auch in Deutschland soll das staatliche Glücksspiel das gute Glücksspiel und die privaten europäischen Anbieter das böse Glücksspiel darstellen. So zumindest wird es in den Medien durch die Lobbyisten dargestellt. Dem ist aber nicht so! Europäisch lizenzierte erhalten diese Lizenz natürlich nicht geschenkt, sondern müssen hohe Anforderungen bezüglich des Spieler, – und des Altersschutz einhalten. So kann man sich innerhalb weniger Klicks überall online sperren lassen, während es immer noch keine gesetzliche Grundlage in Spielhallen und Spielotheken vorhanden ist. Ein aktuelles Urteil hatte dies erst vor ein paar Tagen wieder bestätigt.

Merkel macht den Glücksspielstaatsvertrag

Angela Merkel schafft einfach alles (ab)!

Habt ihr das auch gehört? Unsere Gott-Kanzlerin Angela Merkel will sich nun persönlich auch um die Regulierung des Glücksspiel in Deutschland kümmern. Dies wurde ja Anfang des Monats ganz groß angekündigt:

Knackpunkt bei den Verhandlungen über einen neuen Glücksspielstaatsvertrag ist die Zukunft des staatlichen Lottomonopols und eine Regulierung des illegalen Glücksspiels im Internet, der boomt. Am 14. Juni kommen die Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin zusammen. Thema soll dann auch der Stand der Verhandlungen über einen neuen Glücksspielstaatsvertrag sein. nrz.de

Nun ja, das war vergangene Woche… Und habt ihr die anschließenden Meldungen über die staatliche Regulierung im politischen Blätterwald über “Mrs. Wirschaffendas” zur Kenntnis genommen? Nein nicht? Gut, dann könnte es daran liegen, dass Frau Merkel eigentlich noch nie etwas auf die Reihe bekommen hat und es auch diesmal wieder fett verkackt.

Hier mal die Liste ihrer verkackten Agenda`s:

  • Die Dobrinth-Maut
  • die Vorratsdatenspeicherung
  • NSU, selbst wenn man nur die aktuell stark schwelenden Krisen zählt!
  • die NSA-Affäre
  • die Flüchtlinge
  • Die Integration dieser
  • die Griechenland-Krise
  • Atomausstieg
  • Afghanistan Einsatz
  • TTIP

*Merkeln: Nichtstun, keine Entscheidungen treffen, Dinge aussitzen, ergo auch beim Glücksspiel wird es daher nicht besser werden…

Legales Online Glücksspiel

Glücksspiel Online soll legal werden

Und ausgerechnet diese Partei will das legalisieren – die Grünen! Ein Haufen Vollidioten, welche wohl seit Jahren keine Stimme mehr verdient hätten. Nun haben sie die zündende Idee, ihr Wählerpotenzial zu vergrößern:

Grüne wollen Online-Glücksspiel legalisieren

Um illegale Angebote überflüssig zu machen, wollen die Fraktionen von Bayern und Baden-Württemberg Spiele im Internet zulassen. Die Grünen in den Landtagen von Baden-Württemberg und Bayern wollen Medienberichten zufolge das Online-Glücksspiel legalisieren. “Um die illegalen Angebote überflüssig zu machen, sollen regulierte, legale Online-Angebote entgegengestellt werden”, heißt es in einem gemeinsamen Papier der beiden Landtagsfraktionen, über das “Mannheimer Morgen” und “Heilbronner Stimme” berichten.

Allerdings sei Kontrolle wichtig. “Die Zulassung von Online-Spielen kann nur mit einer hohen Überwachungs- und Vollzugsdichte einhergehen.” Ziel der Grünen sei es, die Spieler besser zu schützen. “Das legale Angebot muss zeitgemäß sein, andernfalls weichen Spieler auf illegale Angebote aus.” Deshalb müssten regulierte Spiele und Sportwetten “ähnlich attraktiv sein wie ein bisher illegales Angebot”. Für die Lizenzvergabe und die Kontrolle sei eine bundesweit tätige Anstalt der Länder notwendig, fordern die Grünen.

bayrische-staatszeitung.de

Also bevor hier jemand auch nur gerade deshalb mit dem Gedanken spielt, wegen so einem Vorschlag die Grünen zu wählen. Andere Parteien fordern dies seit vielen Jahren, so zum Beispiel die FDP. Und natürlich muss das Online Glücksspiel endlich in regulierte Bahnen gelenkt werden. Denn sinnlose Verbote im Namen des staatlichem Monopols bringen uns da wirklich nicht weiter. Und das europäische Recht muss endlich im Sinne eines effizienten Spielerschutz auch hierzulande von den deutschen Behörden durchgesetzt werden…

In England von 100 auf 2

Die britische Regierung reduziert radikal den Höchsteinsatz bei Spielautomaten

Klingt jetzt auf den ersten Blick ganz vernünftig:

Unter dem Druck einer überparteilichen Parlamentsmehrheit reduziert die britische Regierung den Höchsteinsatz bei Spielautomaten von 100 auf 2 Pfund. Den radikalen Schritt – eine Reduzierung von umgerechnet 115 Euro auf 2,29 Euro – gab der für Glücksspiel zuständige Kulturminister Matthew Hancock am Mittwoch in London bekannt.

Auf den zweiten Blick allerdings katastrophal:

Mark Stebbings von der Wettfirma Betfred Arbeitsplatzeinbußen für rund 20.000 Menschen voraus. Die Maßnahme werde viele Wettbüros zur Schließung zwingen und dem Pferderennsport massiven Schaden zufügen. Die Kurse einschlägiger Firmen wie William Hill und GVC Holding sackten an der Londoner Börse ab. Glücksspiel ist eine wichtige Branche für die britische Volkswirtschaft. Die Bruttoeinnahmen der beteiligten Firmen lagen im Kalenderjahr bis Ende März 2017 bei 15,8 Milliarden Euro und damit um 1,8 Prozent über den Erlösen des Vorjahres. Etwas mehr als 106.000 Mitarbeiter arbeiteten in 146 Kasinos und gut 9000 Wettbürofilialen, aber auch für den wachsenden Anteil der rund 340 Internetanbieter mit ihren etwa 2000 Webseiten.

fr.de

Auf der anderen Seite kann man nun in den USA ( größter Markt) durch das Urteil des Verfassungsgericht sehr viel Geld verdienen. Die englischen Glücksspiel Aktien beflügelt diese Meldung natürlich wieder. Im Sommer soll eventuell sogar die Regulierung in Deutschland kommen. Naja wenn das nichts ist. Und die Laune lassen wir uns von den Engländern ohnehin nicht verderben…

Glücksspiel in den USA: Jetzt geht es erst richtig los!

Oberster Gerichtshof kippt Wettverbot

Ausgerechnet im Land der vermeintlich größten Freiheit der Welt wurden deren Bürger mit Verboten zum Glücksspiel genötigt! Zu Unrecht, wie nun der Supreme Court feststellte:

Die wichtigste Zahl vorneweg: 150 Milliarden Dollar. So viel wetten die Amerikaner einer Schätzung der American Gaming Association zufolge pro Jahr auf den Ausgang von Sportereignissen. Die zweitwichtigste Zahl: 95 Prozent. Das ist, glaubt man den Berechnungen der Vereinigung amerikanischer Wettanbieter, der Anteil illegal abgeschlossener Sportwetten. Die erste Zahl soll nun möglichst groß bleiben, die zweite so klein wie möglich werden: Der Oberste Gerichtshof hat am Montag das seit 1992 bestehende staatliche Wettverbot für verfassungswidrig erklärt und damit für ein immenses Beben in zahlreichen Branchen gesorgt, die nun von diesem Urteil profitieren wollen. sueddeutsche.de

Gut so! Denn wenn Amerika wirklich freiheitlich bzw. libertär sein möchte, darf es keine Verbote oder Einschränkungen für seine Bürger geben. Jeder sollte wirklich frei darüber entscheiden können, ob man spielen möchte oder nicht. Und natürlich muss es dafür auch strenge Regulierung und einen Schutz der Spieler geben. Unabhängige Institutionen sollten den gesamten Ablauf beim Glücksspiel streng überwachen. Etwas, was auch hierzulande endlich notwendig wäre, aber von der staatlichen Connection aus eigenen Monopol-gründen immer noch vehement unterbunden wird. Ein Zustand, welcher uns Millionen-Verluste an Steuereinnahmen jährlich einbringt.

Glücksspiel Hörspiel

Hörspiel zum Thema Glücksspiel

Es gab mal Zeiten, da habe ich mir tatsächlich Hörspiele angehört – lange ist es her. Und ich dachte doch tatsächlich, diese Art von medialer Unterhaltung wäre längst ausgestorben. Denkste! denn jetzt habe ich bei Youtube ein Hörspiel gefunden, noch dazu zum Thema Glücksspiel. Das Ganze ist so eine Art Krimi und versucht spannend zu sein. Aber bitte hört doch einfach selber mal rein:

Die Idee ist ganz gut, aber ich glaube in der heutigen Zeit kommen solche Hörspiele einfach nicht mehr so gut bei der Smartphone-Generation an. Schade eigentlich…

Glücksspiel Urteil wird auf Verfassungsmässigkeit geprüft

Urteil des Bundesverwaltungsgericht steht Verfassungsbeschwerde ins Haus

888 sieht in dieser Entscheidung einen Verstoß gegen geltendes EU-Recht, insbesondere gegen die EU-Dienstleistungsfreiheit. 888 Holdings legt Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ein:

Insgesamt zeichnet sich damit aber schon jetzt ab, dass das Urteil ein ähnliches Schicksal erleiden wird wie viele andere höchstrichterliche Urteile der Vergangenheit im Bereich des Glücksspielrechts. Ihre Wirkung verpuffte, weil sie der Prüfung an höherrangigem Recht nicht standhielten oder tatsächliche Befunde verkannten:

In rechtlicher Hinsicht hat es sich über zehn Jahre hinweg als geradezu prägend für das Glückspielrecht der Länder erwiese, dass ober- oder gar höchstrichterliche Beurteilungen immer wieder durch das Bundesverfassungsgericht oder den Europäischen Gerichtshof widerlegt wurden:

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28.03.2001 (6 C 2/01) wurde obsolet durch die Verwerfung des Sportwettmonopols durch das Bundesverfassungsgericht am 28.3.2006 (BVerfGE 115, 276). Dieses griff dabei namentlich auf tatsächliche Besonderheiten des Vertriebs und der Werbung zurück, denen das Bundesverwaltungsgericht keine Aufmerksamkeit schenkte.

Die Eilrechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte, die in den Jahren 2003 und 2004 den Vollzug bestimmte, wurde vom Bundesverfassungsgericht immer wieder verworfen, weil sie Unionsrecht verkannte (BVerfG, B.v. 26.8.2004 – 1 BvR 1446/04 -; B.v. 15.12.2004 – 1 BvR 2495/04 -; Beschluss vom 27.4.2015 – 1 BvR 223/05 -), was schließlich zum Erliegen des Vollzuges führte.

Die Übergangsregelung des Bundesverfassungsgerichts aus dessen Urteil vom 28.3.2006 erwies sich als unionsrechtswidrig durch das EuGH-Urteil i.S. Winner-Wetten vom 8.9.2010.

Die Rechtsprechung fast der gesamten verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung zur Sportwette für die Folgerechtslage des Glücksspielstaatsvertrages ab dem 1.1.2008 wurde ihrerseits widerlegt durch die Urteile des Europäischen Gerichtshofs vom 8.9.2010 i.S. Markus Stoß und Carmen Media,

um nur ein paar Beispiele zu nennen.

isa-guide.de

Bet365 – verantwortungsvoller Umgang mit Glücksspiel

Email Info von Bet365

Diese Information haben wir gestern via Email vom Anbieter Bet365 erhalten, nachdem wir uns dort angemeldet hatten. Eigentlich wollten wir ja die Finanzwetten testen, doch die sind plötzlich gar nicht mehr beim Anbieter verfügbar. Schade eigentlich…

Behalten Sie mit diesen Optionen die Kontrolle über Ihr Spielverhalten:
Einzahlungslimits 
Sie haben die Möglichkeit, die Geldmenge, die Sie innerhalb von 24 Stunden, 7 Tagen oder 30 Tagen auf Ihr Konto einzahlen können, zu beschränken.
Aktivitätsbenachrichtigungen 
Um Ihnen dabei zu helfen, die Zeit, die Sie beim Spielen bei bet365 verbringen, im Auge zu behalten, können Sie Benachrichtigungen für Ihr Konto einstellen. Somit wird eine Pop-up-Nachricht erscheinen, um Sie ggf. daran zu erinnern, dass Sie bereits über den von Ihnen festgelegten Zeitraum in Ihr Konto eingeloggt sind.
Auszeit 
Wenn Sie eine kurze Pause beim Wetten und Spielen einlegen wollen, können Sie unsere Auszeit-Option für einen Zeitraum von 24 Stunden, 48 Stunden, 7 Tagen oder 30 Tagen nutzen.
Selbsteinschätzung 
Falls Sie sich Sorgen machen, dass Glücksspiel für Sie zu einem Problem geworden ist, könnte es Ihnen helfen, unseren Selbsteinschätzungstest auszufüllen.
Selbstsperre 
Wenn Sie über einen längeren Zeitraum eine Pause beim Spielen einlegen wollen, sollten Sie von unserer Selbstsperren-Option Gebrauch machen.
Blockieren von Webseiten 
Sie können den Zugang zu Glücksspielseiten überwachen und beschränken, indem Sie Software wie GamBlock oder Betfilter verwenden.

Zum Glücksspielurteil des Bundesverwaltungsgericht

Glücksspiel Urteil des Bundesverwaltungsgericht nicht haltbar?

Von Rechtsanwalt Dr. Ronald Reichert
Fachanwalt für Verwaltungsrecht nimmt dazu Stellung:

Wie aufgezeigt beruht das aktuelle Urteil in tatsächlicher Hinsicht auf Prämissen, die sich bei Überprüfung als nicht haltbar erweisen und ist rechtlich mit der einschlägigen Rechtsprechung des Gerichtshofs in zentralen Hinsichten unvereinbar.

Für die Politik sollte das Urteil daher vor allem eines sein, nämlich ein Weckruf dazu, sich endlich auf eine verfassungs- und unionsrechtskonforme gemeinsame Glücksspielpolitik zu verständigen, die auch Wirkung zeigt. Daher müssen für die Überarbeitung des Staatsvertrages Fakten und Evidenz zur Kenntnis genommen werden, wenn über die Zulassung der Onlinecasinoangebote entschieden wird. Denn die Fachwelt weiß nur zu gut, dass es nicht darum geht, ob der deutsche Verbraucher darauf zugreifen kann, sondern nur darum, ob er dabei geschützt wird. Schließlich existiert das Verbot des Onlinespiels und namentlich von Onlinecasinoangeboten nicht erst seit gestern, sondern seit zehn Jahren. Dennoch blieb es stets wirkungslos, obwohl Gerichte der Vollziehung des Verbotes fast nie im Wege standen. Auch an Versuchen, dem Internetangebot mit Untersagungen zu begegnen, hat es nicht gefehlt. Durchgesetzt haben sie sich dennoch nie. Dem angestrebten Verbraucherschutz hat daher keine dieser Bemühungen je genutzt. Soweit vereinzelt Webseiten vom Netz verschwunden sein mögen, tauchten andere an ihrer Stelle auf. Zeit also vielleicht, den Prohibitionsansatz zu überdenken und sich den Vorbildern einer wirksamen Onlinecasinoregulierung zuzuwenden, um dem Auftrag und den Zielen gerecht zu werden, denen sich die Länder mit dem Glückspielstaatsvertrag verschrieben haben.

Bonn, den 9. März 2018 isa-guide.de

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