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Schlagwort: Gesetz

Spielhallen: Los Entscheidung rechtswidrig

Niedersachsen kippt Los Entscheidung zur Schließung von Spielhallen

Und auch in Stuttgart freut man sich darüber:

(…) Bei den Automatenaufstellern knallen die Sektkorken. Grund ist ein Urteil des Landgerichts Lüneburg. Demnach darf nicht das Los entscheiden, welche Spielhalle in der Innenstadt weichen muss. Im Land Niedersachsen hatten die Kommunen versucht, auf diese Weise die seit Juni 2017 geltende Landesglücksspielverordnung durchzusetzen, wonach zwischen zwei Spielcasinos mindestens 500 Meter Abstand sein müssen. Durch das Urteil sind rund 3000 Schließungsbescheide in Niedersachsen rechtswidrig geworden (…) [stuttgarter-nachrichten.de]

Merkur Spielothek

By Graf Foto (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Mal ehrlich: Wie konnte man überhaupt solch einer geplanten Regelung positiv gegenüber stehen? Ein Gericht soll per Los entscheiden, welche Spielhallen geschlossen werden müssen. Wegen einem Gesetz was zudem gegen alle liberalen Werte der EU-Richtlinien verstößt? Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

Und ganz nebenbei werden durch die Schließung nicht nur tausende Arbeitsplätze in der Branche vernichtet, sondern auch noch an den eigenen wichtigen Steuer-einnahmen gedreht. In Zeiten wo Städte und Kommunen in Deutschland extrem verschuldet sind und nicht wissen woher man das Geld für Investitionen bzw. Bildung usw. nehmen soll. Echt irre oder?

 

Glücksspiel Aktien Top

Aktien auf Glücksspiel weiter im Kommen!

Da es hierzulande faktisch keinen echten Glücksspielstaatsvertrag bzw. eine rechtliche Grundlage für staatliche Regulierung gibt, haben es ausländische Glücksspiel Portale mit europäischer Lizenz sehr einfach mit ihrem Angebot. Das treibt die privaten Glücksspiel- Anleger auf den Aktienmärkten weiter an, während staatliches Glücksspiel immer mehr an Boden verliert. So berichtet die ARD ganz aktuell: 

(…) Die jahrelange Uneinigkeit der Bundesländer in Sachen Kontrolle des Glücksspielmarktes in Deutschland könnte weiter gehen. Eine Ländermehrheit hatte sich im März auf Grundzüge eines neuen Staatsvertrages geeinigt, der die Lizenzierung von Glücksspielanbietern in Deutschland vereinheitlichen sollte. Aus dieser Mehrheit scheidet die neue „Jamaika“-Koalition aus CDU, FDP und Grünen aber nun offenbar aus. Da mindestens 13 von 16 Ländern den Vertrag ratifizieren müssen, steht eine grundlegende Neuregelung möglicherweise in den SternenIn Deutschland sind weitgehend die Bundesländer für die Regulierung von Lotterien, Sportwetten oder Kasinospielen zuständig.

Aktie1
By Kadereit (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
Für die meisten Glücksspiele gilt nach wie vor ein staatliches Monopol. Lediglich für private Sportwettenanbieter wurde der Markt geöffnet. Online-Glücksspiel ist verboten, denn der Staatsvertrag sieht keine bundesdeutschen Online-Casino-Lizenzen vor. Nur einige Ausnahmen mit einer Lizenz aus Schleswig-Holstein sind beschränkt zugelassen. Auch diese Lizenzen stehen damit womöglich zur Debatte (…) [ard.de]

Fazit: Aktien auf Glücksspiel bürgen weiterhin enormes Potenzial in den kommenden Jahren. Kaum ein Markt wächst steiler als der Online Glücksspielmarkt mit Casino, Wetten und Poker. Und gerade in Deutschland werden momentan die Spieler mit unsinnigen neuen Gesetzen förmlich aus den Spielhallen in das Internet gejagt. Man hat fast den Eindruck, als wäre diese Abwanderung gewollt. Denn mit Spieler – oder Altersschutz ist das ja wohl kaum zu erklären. Sei es drum, den Aktien auf Bwin, Betfair & Co. wird dies weiter zu steigenden Kursen verhelfen.