Drehspieß als Tarnung für Glücksspiel ?

Sie schießen wie Pilze aus den Boden. Die Rede ist von so genannten Döner Casinos hierzulande. Türken, Araber, Russen und sonstige Neudeutsche haben sich auf ein neuen Fachbereich spezialisiert. Denn das Geschäft mit den Spielautomaten in kleinen Döner Läden boomt.

Dass man mit einer Dönerzubereitung nur zirka 4 Euro pro Stück verdienen kann, stört die Besitzer solcher Buden nicht. Abzüglich natürlich der eingesetzten Zutaten, denn die kosten ja auch Geld. Und am Ende bleibt vielleicht 50 Cent bis 1 Euro, welchen man auch noch beim Fiskus versteuern muss. Bleiben also am Ende des Tages bei 100 verkauften Döner maximal 100 Euro, abzüglich der Kohle für den Fiskus – ein mieses Geschäft! Und dann auch noch die teure Ladenmiete. Nee, nee…

Anders sieht es aus, wenn man zwar immer noch die Döner herstellt und verkauft, aber zusätzlich drei Spielautomaten noch mit in das Geschäft aufstellt. So hat man weder Wareneinsatz, noch Arbeit, dafür aber am Ende des Monats zirka 4500 Euro Einnahmen ( 1500 Euro pro Automat). Macht man zwei Eingänge bei einem Durchgangs-geschäft von zwei Seiten, bringt dass eben sogar die doppelten Einnahmen. Dazu muss man noch nicht mal einen Döner verkaufen. Echt leicht verdientes Geld  bzw. fette Kohle was man im Prinzip im Schlaf verdient.

Für die Eröffnung eines solchen Gewerbe muss man in Deutschland im Prinzip keine Qualifizierung haben. Also für unsere neuen Fachkräfte aus allen Erdteilen der Welt sind das die besten Voraussetzungen, um in Germany erfolgreich zu werden.