Na da stimmen wir doch zu 100 Prozent zu! Doch hat der Staat überhaupt jemals schon Kontrolle über das Online Glücksspiel besessen? Wir können uns gerade nicht daran erinnern. Trotzdem sind die aktuellen Worte von Hans Jörg Arp und Wolfgang Kubicki ein wichtiger Ansatz – 

2013-08-23 - Wolfgang Kubicki - 8689

(…) Zur Branchenanalyse des „Handelsblatt Research Institute“ zum illegalen Online-Glücksspiel erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp: „Es ist erschreckend, wie schnell das illegale Glücksspiel hierzulande wächst. Noch erschreckender ist aber, dass der Staat es zulässt, dass sich direkt unter seiner Nase der Online-Schwarzmarkt immer weiter ausbreitet. Die Zahlen machen mehr als deutlich, wie überfällig eine Regulierung ist. Genau das hatte die schwarz-gelbe Vorgängerregierung mit dem Glückspielgesetz getan. Darum ist es bis heute nicht nachvollziehbar, warum die rot-grüne Landesregierung diesen Weg beendet hat und dem Glücksspielstaatsvertrag beigetreten ist.“

Arp verwies darauf, dass die Nicht-Regulierung auch einen finanziellen Schaden in Milliardenhöhe für die Länder bedeute. Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Wolfgang Kubicki, erklärt: „Jedes Jahr lässt sich Schleswig-Holstein viele Millionen Euro entgehen, weil Rot-Grün sich weigert, den Online-Glücksspielmarkt zu regulieren und unter eine staatliche Aufsicht zu stellen. Wir werden diesen falschen Weg beenden und dafür sorgen, dass der Staat beim Online-Glücksspiel wieder die Kontrolle erhält“, unterstrich Kubicki (…)

*CDU / FDP Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein

Leider ist die neuerliche Glücksspiel Reform der Bundesländer auch nur Makulatur und bringt keiner Partei absolute Rechtssicherheit, sondern fördert lediglich auch weiterhin den grauen Markt. Das hatte die EU Kommission bereits direkt nach Erscheinen der Vorlage der Änderung des Glücksspielstaatsvertrag bekannt gegeben.