Der Streit um den Kronenkorken-Gewinn zwischen dem Gewinner und seiner Freundin ist zu Ende. Laut der Entscheidung des Landgerichtes muss das Auto zwischen dem Beklagten und der Klägerin geteilt werden.

Freundschaft ist ein unentbehrlicher Teil des menschlichen Lebens. Oft bevorzugt man es, die Zeit mit den Freunden im Grünen zu verbringen statt am Computer interessantes Spielcasino online zu spielen. Aber sogar langjährige Freundschaften können enden, falls sie den materiellen Interessen einer Perons schadet. Der Kronenkork-Prozess gilt als guter Beweis dafür.

Die Geschichte unter dem Namen „Kronkorken-Prozess“ ist vielen Internet-Nutzern gut bekannt. An einem sonnigen Frühlingstag in 2015 unternahmen fünf Freunde aus Schmallenberg einen Wochenendausflug am Edersee. An einer Tankstelle kaufte einer der Freunde zwei Bierkästen „Krombacher“. Die Schmallenberger entschieden sich, die Ausgaben gerecht auszuteilen. Als die Clique an Ort und Stelle war, begannen sie_ sich zu unterhalten. Am Abend waren alle Bierflaschen schon geöffnet und die Kronenkorken wurden achtlos auf den Tisch gelegt. Als einer der Freunde seinen Blick auf die Kronenkorken warf, bemerkte er etwas Interessantes. Auf einem Kronkorken war ein Gewinn-Symbol aufgezeichnet. Die Brauerei Krombacher führte damals ein Kronenkorken-Glücksspiel und dieses Symbol bedeutete den Hauptgewinn – ein neuer Audi A3. Er nahm den Korken an sich.
Der Fündige des glücklichen Korkens hat seinen Freunden davon erzählt. Seine Freundin, die auch an diesem Ausflug teilnahm, war der Meinung, dass der Preis geteilt werden muss. Sie sagte als Argument, dass die für Bier ausgegebenen Kosten gerecht geteilt wurden. Deswegen sind alle fünf Freunden Miteigentümer des Bierkorken somit auch des Preises. Der Gewinner war nicht mit ihr einverstanden. Später löste er den Korken an der Brauerei ein und erhielt seinen Preis und er war sogar 12 000 km mit seinem neuen Auto gefahren. Die Frau wandte sich ans Landgericht Arnsberg, um ihren Teil des Gewinnes zu bekommen.

Kronenkorken-Gewinn

Die Mitreisende hat geklagt. Die Klägerin vertrat den Standpunkt, dass der Gewinnkorken allen Teilnehmern des Ausfluges gehörte. Man kann nicht feststellen, wem genau dieser Korken gehört, da alle Koren miteinander chaotisch auf dem Tisch vermischt wurden. Da das Bier mit gemeinsamem Geld gekauft wurde, sind alle fünf Freunden Miteigentümer des Biers, der Korken und somit des Autos.
Zuerst bot das Gericht es den beiden an, dass der Beklagte der Klägerin 3500€ auszahlt und der Streit somit beigelegt wird. Die frühere Freundin wollte aber mehr bekommen und forderte ein Fünftel des Bruttolistenpreises des Autos, was in der Höhe von 5736€ lag. Das Landgericht hat eine für den beklagten enttäuschende Entscheidung getroffen: das Auto muss geteilt werden. Laut dem Urteil bekam die Klägerin nur 4268€, da der Beklagte mit dem Auto schon gefahren hat. Der Beklagte war gezwungen, den Audi für 17 500€ zu verkaufen und die vorgeschriebene Geldsumme der Klägerin auszuzahlen. Die Freundschaft der beiden wurde wegen Geld zerstört.