Frau redet über ihre Spielsucht – Karriere-beginn in der “Asihalle”

Oftmals ist das erste Zusammentreffen mit dem Glücksspiel für Kinder und Jugendliche in der staatlichen Lottostelle. Die gibt es mittlerweile in fast allen Supermärkten. Der erste Einsatz von Geld hingegen findet meist in privaten Spielotheken oder staatlichen Spielbanken statt. Und dort entwickelt sich auch mit staatlicher Mithilfe die Spielsucht. Mittlerweile sollen von diesem üblem Nebeneffekt rund 600.000 Menschen betroffen sein. Für Familien und Angehörige oftmals ein absolutes Fiasko…

Spielsucht – Symptome: 

Häufiges oder auch episodenhaft wiederholtes Spielen ist mit einer ausgesprochenen gedanklichen Beschäftigung bezüglich „erfolgversprechender“ Spieltechniken oder Möglichkeiten zur Geldbeschaffung – das erforderliche „Anfangskapital“ – verbunden. Versuche, dem Spieldrang zu widerstehen, scheitern wiederholt, das Spielen selbst wird vor anderen (Familienangehörigen wie Therapeuten) verheimlicht, was oft zu schwerwiegenden finanziellen Konsequenzen führt, letztlich jedoch oft zum Zerbrechen von Beziehungen, auch, weil sich der Betroffene immer wieder darauf verlässt, Andere (Familienangehörige, Freunde, alte Bekannte) würden ihm die notwendigen Mittel „ein letztes Mal“ beschaffen oder die entstandenen Schulden begleichen.