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Face Check Spielhalle

Face Check Spielhalle soll vor Spielsucht schützen

So berichtete das deutsche Staatsfernsehen NDR zuletzt im TV und nun auch auf seiner Webseite zum Thema Face Check Spielhalle:

„Spielsucht bleibt oft im Verborgenen. Wer süchtig danach ist, Geld in Automaten zu stecken und auf einen Gewinn zu hoffen, lebt seine Sucht in Spielhallen meistens völlig anonym aus. Manche setzen dabei ihre ganze Existenz aufs Spiel. Der Glücksspiel-Großunternehmer Gauselmann will nun gefährdete Spieler schützen – mithilfe von biometrischen Gesichtskontrollen. Auch die sechs Filialen in Osnabrück sollen mit dieser Technik ausgestattet werde

Zum Video „Face Check“ soll Spielsüchtige stoppen:  (ndr.de)

Pro: Gut, theoretisch könnte man mit dem Face Check Spielhalle tatsächlich spiel-süchtige Menschen erkennen. Natürlich auch nur wenn diese auch in einer Sperrdatei registriert sind. So etwas gibt es jedoch nicht in deutschen Spielhallen, zumindest nicht bundesweit. Von daher bringt das ganze momentan recht wenig.

Kontra: Was aber der Face Check Spielhalle auch kann, sind eventuelle Spieler-Profile anzulegen. Denn mit Face Check könnte die Kundschaft bereits an der Türe identifiziert und seine persönlichen Daten ausgenutzt werden. Datenschützern stehen schon jetzt die Haare dabei zu Berge.

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Alternative zu Face Check Spielhalle?

Die Anschaffung einer bundesweiten Sperrdatei für Spielotheken und Spielhallen, wo Spielsüchtige uneingeschränkt die Möglichkeit haben, sich ohne wenn und aber in ganz Deutschland sperren zu lassen, wäre sicherlich die einfachste Lösung. Somit wären das Personal in den Hallen gefordert, regelmäßige Kontrollen durchzuführen, um spätere Schadenersatzforderungen zu vermeiden. Doch ist das überhaupt gewollt? Aktuell läuft dazu ein Gerichtsprozess gegen einen Betreiber. Die Gauselmann-Tochter ist bislang nicht bereit, konkrete Personen für ihre Automatenspiele zu sperren.

Wie sieht die Sachlage online aus?

Deutlich besser. Zwar können Online Casinos mit der Registrierung ebenfalls so genannte Spieler-Profile erstellen – ähnlich wie mit Face Check Spielhalle, jedoch funktioniert die Angelegenheit mit dem Sperren im Internet mit nur wenigen Klicks. Wir haben dies bereits ausführlich in mehreren Online Casinos getestet.

Verdrängen Online-Casinos die Spielotheken?

Spielhallen oder auch Spielotheken sieht man in Deutschland in fast jedem größeren Ort. Eigentlich gehören sie somit zu einem üblichen Ortsbild in Deutschen Städten. Das war nicht immer so. Obwohl es eigentlich schon immer Glücksspiel in Deutschland gab – welches unter staatlicher Kontrolle, in extra dafür ausgewiesenen Casinos angeboten wird – sind Spielotheken eigentlich erst mit der Entwicklung der ersten Automatenspielen in den 80er Jahren richtig populär geworden.

Ähnlich wie die Wettbüros für Sportwetten sind sie laut Bundesamt für Statistik mittlerweile mit mehr wie 14.800 Spielhallen flächendeckend in Deutschland vertreten. Trotzdem mußten ihre Anzahl in den letzten Jahren einen spürbaren Rückgang von ungefähr 2% verbuchen. Von vielen wird hier als Grund der neue Wettbewerb aus dem Internet angeführt. Online-Casinos und Internet-Spielotheken lassen sich mittlerweile für den deutschsprachigen Raum problemlos zu hunderten im Internet finden. Wenn man sich aber reguläre Spielotheken und Online-Casinos unabhängig voneinander betrachtet erkennt man durchaus einige Unterschiede.

Spielotheken haben eine Einsatzbegrenzung
Für Spielotheken in Deutschland gibt es durch das Gesetz eine Begrenzung des Einsatzes.Deshalb dürfen Besucher einer Spielothek nicht mehr wie einen bestimmten Betrag einsetzen und verspielen. Derartige Richtlinien sind bei den meisten Online-Casinos nicht gegeben. Sie haben ihren Sitz oftmals auf Malta oder Zypern und unterliegen somit nicht derartigen Einschränkungen.

Online-Casinos verfügen über ein breiteres Angebot
Spielotheken haben aufgrund gesetzlicher Vorgaben nur die Berechtigung Spielautomaten aufzustellen. Online-Casinos müssen sich nicht an diese Vorgaben halten. Sie können neben herkömmlichen Arcade- und Automatenspielen auch populäre Spiele wie Texas Hold`em Poker, Blackjack und Roulette anbieten.
Online-Casinos sind leichter und besser verfügbar
Spielotheken unterliegen den jeweiligen Öffnungszeiten. Dahingegen bieten Online-Casinos wie 888casino Spiele rund um die Uhr die Möglichkeit zu spielen. Zudem kann man Online-Casinos schnell und bequem von zuhause aus spielen ohne erst zum jeweiligen Anbieter laufen zu müssen.

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Sind somit Online-Casinos besser wie Spielotheken?
Nein! Die Stärken der Spielotheken zeigen sich in einem anderen Bereich. Hier haben Besucher die Möglichkeit nicht nur mit dem Kopf sondern auch physisch aus dem Alltag zu verschwinden und einfach für ein paar Stunden den Stress zuhause zu vergessen. Zudem trifft man hier gleichgesinnte mit denen man zwanglose Gespräche führen kann. Zudem ist die Spielhallenaufsicht in vielen Fällen – ähnlich wie früher der Kneipenwirt – ein zuverlässiger und verschwiegener Zuhörer bei Problemen jeder Art.Und letztendlich kann man in Spielotheken wirkliche Automaten in die Hand nehmen und muß nicht nur stundenlang auf einer Maus herumtippen.

Somit haben auch in dieser zunehmend digitalisierten Welt Spielotheken durchaus ihre Berechtigung. Auch wenn die Zahl an Spielhallen durchaus noch weiter zurückgehen kann, so ist das doch wohl mehr dem allgemeinen Überangebot an Unterhaltungsmöglichkeiten geschuldet wie der Attraktivität von Spielhallen. Spielotheken werden somit auch weiterhin in deutschen Städten zu sehen sein und Ihren Besuchern Spaß und Abwechslung bieten können.

Merkur Spielothek

Merkur Spielothek auch im Internet präsent

Dass eine Merkur Spielothek nicht nur als Spielhalle mit Geldspielgeräten funktioniert, beweisen die zahlreichen Merkur Spielothek´en im Internet. Und immer mehr Merkur Fans verlassen die Spielhallen in Richtung Merkur Online Casinos. Grund ist meist die bessere Auszahlungsquote, Anonymität und natürlich auch der deutlich bessere Spielerschutz.

Während man nämlich in einer Merkur Spielothek im Ort gleich um die Ecke nur sehr mäßige Gewinne erzielen kann, gibt es online im Schnitt 96% AQ an den Spielautomaten. In den letzten Jahren wurden Spieler leider förmlich durch ständig steigende Steuern und Abgaben zu sehr gemolken.

Auch muss man sich nicht als Spieler outen und zusammen mit anderen vielleicht spiel-süchtigen Menschen in der Öffentlichkeit zeigen. Und nicht jeder möchte gerne mit diesem Klientel unbedingt in Verbindung gebracht werden, wenn man etwas Unterhaltung an den Automaten sucht.

Aber auch in puncto Spielerschutz kann eine Merkur Spielothek mit besseren Argumenten aufwarten. Während man in Offline Spielhallen meist keine echte Spielersperre durchführen kann, ist dies im Internet jedoch mit nur wenigen Klicks zu erreichen. So hat man sogar die Wahl zwischen mehreren Optionen bei der Länge der Sperre.

Doch selbst bei der Auszahlung ist der Schutz in den Merkur Spielotheken im Internet sicherer. Nur gegen Vorlage der Visakarte, Personalausweis und einer aktuellen Telefonrechnung oder anderem Nachweis erfolgt eine Gewinnauszahlung. Betrug mit der Altersverifizierung ist also quasi ausgeschlossen.

112-Notruf-Nummer an einem Rettungswagen der Feuerwehr Hannover vor einer „Merkur-Spielothek“an der Goseriede 2014

Vergleich Merkur Spielothek Offline und Online:

Beide Einrichtungen, nennen wir sie einfach mal so, sind positiv zu erwähnen. Ein gutes Ambiente reicht aber eben nicht mehr aus, um gegen die Online Merkur Spielotheken zu konkurrieren. Obwohl Konkurrenz ist wohl das falsche Wort, denn die Firma Gauselmann verdient auf jeden Fall überall mit – egal ob bei der Merkur Spielothek ( Offline) oder bei der Merkur Spielothek ( Online). Die Zukunft gehört allerdings auf den Fall den Merkur Casinos im Internet.

Beste Online Merkur Spielotheken

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Glücksspielstaatsvertrag, Spielhallengesetz am Ende?

Glücksspielstaatsvertrag, Spielhallengesetz ohne gesetzliche Rückendeckung?

Was bereits im so genannten Glücksspielstaatsvertrag, Spielhallengesetz an allen Ecken und Enden sehr deutlich wird, bekommt nun auch der neutrale Beobachter deutlich zu spüren. Beide politischen Einschränkungen sind alles andere als durchdacht sowie ausgereift. Was der EuGH im letzten Jahr in puncto deutschem Glücksspielstaatsvertrag  bemängelte, kann nun auch auf das neuerliche Spielhallengesetz ausgeweitet werden – ein absoluter Offenbarungseid  in Sachen deutscher Politik.

„Langsam aber sicher spricht sich herum, dass die Länder ihre Spielhallen- und Ausführungsgesetze auf dem finanziellen Rücken der Städte und Gemeinden austragen. Neben Prozesskosten müssen die Kommunen möglicherweise auch Schadenersatz bezahlen, wenn sie Spielhallen schließen und die zu erwartenden Prozesse gegen deren Betreiber verlieren. Bis zur Schließung einer ersten Spielhalle werde es eine Weile dauern, zitiert die Zeitung den städtischen Juristen Albrecht Stadler. „Wir ordnen bis zum letztinstanzlichen Urteil keinen Vollzug an.“ [automatenmarkt.de]

Was sollte eigentlich das neue Spielhallengesetz bewirken, welche Ideen wurden durch die Politik eingebracht? (Glücksspielstaatsvertrag, Spielhallengesetz)

Die wichtigste Änderung war wohl der Abstand der Spielhallen untereinander. Nun sollen es 500 Meter bis zur nächsten Spielothek, bis zur nächsten Schule 200 Meter, sein. Doch da stellt sich die Frage, wer von den betroffenen Spielhallen zieht am Ende den Kürzeren? Das soll dann ein Los entscheiden! Bitte was? Getreu dem Motto, wenn schon Glücksspiel, dann aber richtig. Da kann man echt gespannt sein, was die deutsche Gerichte dazu sagen. Kein Wunder, dass man nun in einigen Städten sprichwörtlich den Schwanz einzieht.

Berlin Casino Katzbachstrasse 19.01.2015 10-51-03

Zum Glück hat man sich in unserer Politik noch nicht auf den virtuellen Abstand zwischen zwei Online Casinos im Internet geeinigt. Denn das könnte dann vor Justitia noch problematischer werden, als es ohnehin schon ist. Rechtsanwälte zumindest reiben sich schon heute kräftig die Hände. Und Leidtragender könnte am Ende ohnehin wieder nur der Steuerzahler sein. Von daher lieber alles schön weiter im Kreis drehen lassen – oder besser gesagt „ausmerkeln“ …

Fördert die Migration das Glücksspiel?

Oder so ähnlich lautet derzeit eine Studie der Uni Lübeck:

Die Universität zu Lübeck führt derzeit eine Studie zum Glücksspielverhalten von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund durch. Zur Teilnahme an der Studie werden noch Männer und Frauen gesucht, die in der letzten Zeit um Geld gespielt haben. In einem landesweit angelegten Projekt möchten die Forscher Risikofaktoren für problematisches Glücksspielen und mögliche Schutzfaktoren für gesunde Verhaltensweisen erforschen. Hierzu sollen auch Personen befragt werden, die zwar ab und zu Glücksspiel betreiben, aber kein Spielproblem haben.

Personen können an der Studie teilnehmen, wenn sie zwischen 16 und 30 Jahre alt sind und wenn sie in der letzten Zeit regel- oder unregelmäßig an Glücksspielen teilgenommen haben. Unter Glücksspielen verstehen die Forscher insbesondere Spielen an Automaten, Sport- oder Pferdewetten, Casinospiele oder Glücksspiel im Internet, Kartenspiele mit Geldeinsatz sowie das Kaufen von Rubbellosen.

Ein Mitarbeiter der Universität Lübeck führt mit Interessierten ein telefonisches Kurzinterview durch um festzustellen, ob sie für die Studie infrage kommen. Ist dies der Fall, wird ein Termin für ein ausführliches Telefongespräch vereinbart. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 0451/500-98759.

hl-live.de

Wer also etwas Geld für die nächste Session in der Spielhalle oder Spielothek benötigt, kann gerne mal bei der Telefonnummer an der Uni anrufen. Leider werden nur die Menschen ohne Migrationshintergrund es hier leider mitbekommen. Denn die vielen orientalischen und nordafrikanischen  Neubürger können meist weder lesen noch schreiben – und selbst wenn, sind sie leider fast immer nicht der deutschen Sprache mächtig. Schade also. Die neue Zielgruppe für das Glücksspiel in Deutschland wird leider schwer zu finden sein.

Spielhallengesetz: Spielotheken ziehen vor Gericht

Alleine in Baden-Würtemberg sind 5000 Klagen zu erwarten

Und das kann bekanntlich dauern. Schon jetzt ziehen sich sogenannte Eilanträge über Jahre hinweg. Fällt dann doch irgendwann eine Entscheidung vor dem Verwaltungsgericht, ist die Revision schon vorprogrammiert. Und so könnten sich die laufenden Verfahren bis zu 10 Jahre erstrecken, bis Spielhallen oder Spielotheken tatsächlich schließen müssten – sollte es überhaupt so kommen.

(…) Im Herrenberger Rathaus ist bereits entschieden, wer die Schließungsverfügung zugeschickt bekommt. Der nächste Schritt steht ebenfalls fest. „Alle vier Betreiber haben angekündigt, zu klagen“, sagt Bäuerle. Dass Betroffene sich juristisch wehren werden, gilt auch andernorts als gewiss. Die Hinweise darauf sind eindeutig. Das Gesetz sieht Härtefallregeln vor, etwa wenn ein Betreiber jüngst investiert hat. Das haben offenbar viele. Allein im Stuttgarter Stadtbezirk Mitte sind 55 Spielhallen von der Schließung bedroht. Deren Betreiber haben sich ausnahmslos zum Härtefall erklärt. Der nächste Schritt ist der offizielle Widerspruch. Über den entscheidet das Regierungspräsidium, erfahrungsgemäß bedächtig. Drei Monate Bearbeitungszeit gelten als Rekord, Jahre sind keine Seltenheit. Danach rollt auf die Städte eine Prozesslawine zu. Die Spielhallenbetreiber, sagt Bäuerle, „haben nicht nur Geld, sondern auch gute Anwälte“. Was nicht nur in Herrenberg gilt (…) [stuttgarter-zeitung.de]

Berner Iustitia

Zudem bürgen die Verfahren auch jede Menge Unsicherheit. Sollten nämlich die Betreiber der Spielhallen Recht bekommen, rollen auf die Kommunen Millionenzahlungen wegen Prozesskosten und Schadenersatz zu. Und die Chancen stehen nicht schlecht. Ähnlich wie beim gescheiterten Glücksspielstaatsvertrag steht das Spielhallen-gesetz ebenfalls auf wackligen Beinen. Dem Finanzamt sind die Schließungen ohnehin ein Dorn im Auge. Die daraus resultierenden fehlenden Einnahmen werden aber auch durch Online Casinos nicht kompensiert. Denn die sitzen alle im EU-Ausland, da hierzulande die Politik diesbezüglich ebenfalls versagte. Ergo, die Spieler werden weiter in das Internet abwandern, der Fiskus hat weniger bzw. kaum Einnahmen aus Glücksspiel und die Kommunen bleiben am Ende auf den enormen Kosten sitzen.

Spielautomaten Razzia im bunten Leipzig

Polizei führt Razzia in der Innenstadt an mehren Punkten durch

Leipzig hat schnell Anschluss an große Städte in NRW wie Duisburg oder Essen gefunden. Im Zuge der Flüchtlingskrise hat die sächsische Metropole nun mittlerweile einen Migranten-anteil von über 12 % – Tendenz weiter stark steigend. Und diese kulturelle Bereicherung hat natürlich ihren Preis. Mittlerweile haben osteuropäische Banden und arabische Clans die Geschäfte in der Stadt übernommen. Und während man sich vor Ort politisch noch zwischen Links und Rechts so stark bekämpft, wie sonst kaum anderswo in Deutschland, steht die Polizei ziemlich hoffnungslos zwischen den Fronten.

Im Zuge des kulturellen Umbruchs in der einst so friedlichen Stadt mit friedlicher Revolution gab es nun gestern eine großangelegte Razzia in der Stadt. Nicht wegen der hohen Kriminalitätsrate allgemein – Raub, Vergewaltigung, Einbrüche und Mord gehören zur allgemeinen Tagesordnung in der Metropole. Nein das Finanzamt hatte sich beschwert, dass wohl nicht alle Spielautomaten in der Stadt steuer-konform abgerechnet wurden. Und so kamen dann 500 schwer-bewaffnete Polizisten mit Sturmgewehren durchaus berechtigt zum Einsatz.

So berichtet die LVZ:

(…) Bei mehreren Razzien im Leipziger Stadtgebiet haben rund 600 Beamte und Behördenmitarbeiter mehr als zehn Objekte durchsucht. „Es ging um den Vorwurf der Steuerhinterziehung und Verstöße gegen das Waffengesetz“, sagte Tom Bernhardt, Sprecher des Landkriminalamtes (LKA). Grundlage waren Verfahren der Leipziger Staatsanwaltschaft. Beteiligt waren neben dem LKA auch Beamte der Leipziger Polizei und Mitarbeiter des Zolls, der Steuerfahndung und der Stadt Leipzig. Der Schwerpunkt des am Mittag gestarteten Einsatzes lag in der Eisenbahnstraße. Die Magistrale wurde zeitweise von schwer bewaffneten Polizisten für den Auto- und Straßenbahnverkehr gesperrt. Die Linie 1, 3, und 8 mussten deshalb umgeleitet werden (…)

Katrin Göring-Eckardt (cropped)

Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch, ich sag‘ euch eins, ich freu‘ mich drauf, vielleicht auch, weil ich schon mal eine friedliche Revolution erlebt habe. Dieses hier könnte die sein, die unser Land besser macht.“ Katrin Göring-Eckardt

Übrigens wurde bei dem Einsatz niemand festgenommen. Nach Angaben der Ermittler sind in den durchsuchten Objekten zwei vermutlich scharfe Pistolen und Munition, eine Schreckschusspistole, ein Schlagstock und ein Schlagring gefunden worden. Außerdem haben die Beamten ein paar Drogen sichergestellt. Jetzt hat man es dem organisiertem Verbrechen aber wieder mal so richtig gezeigt…

2 Stunden in der Spielothek – traurig, traurig

Zwei Stunden Lebenszeit sozusagen verplempert

Gut, wer schon mal in 2017 in einer Spielothek gewesen ist, wird es bestätigen können. Eigentlich geht es doch nur noch darum, entweder schnell oder langsam zu verlieren. Am Ende ist man trotzdem (fast) immer sein Geld leichter. Süchtige Stammspieler berichten von 1 Gewinn-tag pro Monat und bis zu 20 Verlust-tagen. Hier hat mal jemand einen Tag in der Spielhalle in einem 2 H Video zusammengefasst.

Wir haben nach 11.51 Minuten das Video allerdings beendet, weil uns das dumme Gequatsche ziemlich auf die Nerven und die ständigen mickrigen Gewinne ging. Sollte noch etwas passiert gewesen sein, bitten wir euch allerdings uns davon in den Kommentaren zu berichten.

Spielhallen Getränke nicht mehr kostenlos

Kaffee und Softdrinks nun nicht mehr kostenlos

Gut, wenn man sonst keine Probleme in der Politik mit der völlig ausgeuferten Glücksspiel-sucht hierzulande hat. Der schnelle Kaffee oder eine Cola gratis an den Spielautomaten gebracht – diese Zeiten sind wohl vorbei. Betreiber von Spielhallen und Spielotheken müssen nun ab sofort Geld von den Besuchern verlangen. Zuletzt hatte dies ein Gericht durchgesetzt- nachfolgenden Bericht haben wir dazu im Netz gefunden:

Landesrechtlich geregelt ist, dass Kunden einer Spielhalle vor einer möglichen Spielsucht geschützt werden sollen. Der Gesetzgeber nimmt an, dass eine kostenlose Verköstigung im Rahmen eines Spielhallenbesuches dafür sorgen kann, dass die Spieler länger dort verweilen und zusätzliche Spielanreize geschaffen werden.

und weiter…

Die Abgabe von Getränken zu einem Preis von 0,50 Euro verletzte daher die Unterlassungspflichten des Spielhallenbetreibers. (wbs-law.de)

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Das wollten wir natürlich wissen und haben uns sofort in die Spur gemacht und in der Spielothek unseres Vertrauens geschaut. Und siehe da – der Kaffee kostet tatsächlich seit dem 1. Januar 2017 1,00 Euro für eine große Tasse. Auch hier gab es zuletzt noch kostenlose Getränke an die Automaten geliefert.

Völlig Gaga: Auf Anfrage wurde mir allerdings erklärt, dass ich auch gerne eine Thermoskanne oder eine Limonade im PVC-Behältnis mitbringen dürfte. Das wäre mit der gesetzlichen Regelung konform.

Fazit: Gut, davon geht sicherlich die Welt nicht unter. Es wird nun einfach weniger Kaffee oder Cola getrunken, dafür aber genau so viel Geld an den Spielautomaten wie vorher verspielt. Insgesamt ist die neue Regelung so dumm, wie der Rest der Politik in Sachen Glücksspiel.  Der Schinken rollt weiter.

Spielcafes statt Spielhallen

Raus aus den Spielhallen – rein in die Spielcafes

Das neue Glücksspielgesetz in Deutschland macht es möglich. Spielhallen und Spielotheken werden seit 2017 extrem beschränkt – windige Aufsteller schnuppern das Geschäft mit den Spielcafes. Je nach Bundesland können so in kleinen Räumen mit Gastronomie 2-3 Spielautomaten angeboten werden. Wenn also zwei bis drei Bistros nebeneinander eröffnet werden, sind das bis zu 9 Automaten. Bei rund 1200 Euro Kasseninhalt pro Monat je Spielautomat ein durchaus lohnendes Geschäft.

Obwohl rund 7000 Kneipen schließen mussten stieg die Aufstellung von Geräten um über 6500 auf aktuell fast 54 Tsd. Geräte an (plus 14,2%). Spielcafés und sog. Sport-Bistros zielen auf die Klientel ab. Die Kasseninhalte der Geräte steigt stetig, von 2011 bis 2014 um 54% auf über 1.200 Euro in der Gastronomie, während Spielhallen mit etwa 2.400 Euro konstant blieben.

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Wer allerdings die Nase von immer neuen Beschränkungen sowie horrenden Steuern und Abgaben gestrichen voll hat, wandert ohnehin ins Internet aus. Einen Glücksspielstaatsvertrag nach EU-Recht gibt es dort nämlich  nicht. Und diese „Grauzone“ soll auch noch weitere 2 Jahre nicht verschwinden, wenn es nach unserer Politik geht.