Novoline, Merkur und Bally Wulff

Online Casinos, Online Automaten, Spielautomaten in Spielhallen

Kategorie: Spieler (Seite 1 von 2)

In die Spielhalle kacken – Trend, Challenge?

Notdurft direkt vor den Spielautomaten verrichtet

Das scheint ja nun mittlerweile ein neuer Trend, oder gar eine aktuelle Challenge zu sein. Denn schon wieder sch***t ein Spieler mitten in der Spielhalle vor die Automaten – aus Empörung über die Glücksspiel-Misere! Der Ort des Geschehens ist diesmal mitten im schönen Bayern. So berichtet die Volkspolizei Oberfranken: 

Schon zuletzt haben wir ein Video einer Überwachungskamera veröffentlicht, wo ein spiel-süchtiger Mensch direkt vor die Automaten in einer Spielothek gekackt hatte, um dann schnell weiter zu spielen können. Anders als in dem spektakulärem Video, soll es aber diesmal aus Ärger über die schlechte Auszahlung passiert sein.

Sollte daraus nun wirklich ein echter Trend in den sozialen Netzwerken werden, möchten wir natürlich unbedingt dabei sein. Unsere neuen Hashtags: #automatenkacken #spielhallescheissen können gerne von anderen Usern bzw. Lesern geteilt werden.

Videoanleitung: Spieler Karte TR 5.0

TR 5.0 Spielerkarte im Video erklärt

So läuft es ab November 2018 dann in den Spielotheken und Spielhallen des Landes. Entweder bekommt man vom Personal einen Freischaltcode oder eben eine Spieler Karte Tr 5.0 ausgehändigt. Damit kann man dann lediglich an einem Gerät, sprich Spielautomat, zocken.

Schlecht für Spieler: Wer nun an mehreren Automaten gleichzeitig spielen möchte, sollte die Jogging Schuhe einpacken. Die Autostart Funktion wird nämlich leider abgeschafft, so dass man die Start Taste zukünftig immer manuell bedienen muss. Der Spielspaß bzw. das Antesten an mehreren Spielautomaten ist dann nicht mehr möglich. Keine Ahnung ob das so von der Spieler-Gemeinde angenommen wird, aber online läuft es zur Zeit auch nicht mehr so gut. Aufhören wäre also jetzt eine gute Alternative.

Poldi for XTiP

XTiP jetzt mit Lukas Podolski

Er ist wohl einer der beliebtesten Fußballer hierzulande. Die Rede ist von Lukas Podolski. Zwar streift er sich das TShirt der Mannschaft nicht mehr über, aber mit den Loosern Özil, Gündogan oder Khedira dieser WM war das auch besser so. Dafür gibt es nun woanders Arbeit für Lukas:


*Lukas Podolski ist neuer Markenbotschafter von XTiP

XTiP ist die deutsche Marke für das Sportwetten-Angebot der Gauselmann-Gruppe. Mit unserem Wettanbieter Cashpoint verfügen wir über 20 Jahre Erfahrung im Markt der Sportwett-Unterhaltung. Quelle: xtip.de

Zur Situation von Sportwetten in Deutschland:

Das Anbieten von Sportwetten ist in Deutschland genehmigungspflichtig, jedoch aufgrund des geltenden „Staatsvertrags zum Lotteriewesen in Deutschland“ nicht genehmigungsfähig – das Veranstalten ohne Lizenz und die Teilnahme an derartigen Sportwetten in Deutschland ist als Unerlaubte Veranstaltung eines Glücksspiels strafbar nach § 284, § 285 Strafgesetzbuch (StGB). Neue Erlaubnisse werden jedoch von den Bundesländern seit Jahren nicht mehr erteilt – und wurden in den alten Bundesländern für private Unternehmen auch nie erteilt. Zwar gibt es eben demnach noch keine politische Lösung, doch das Finanzamt darf sich trotzdem freuen. Denn hierzulande werden trotz eigentlichem Verbot von Glücksspiel Steuern von den deutschen Spielern fällig.

Über Lukas Podolski:

Seine Laufbahn als Profi begann Podolski 2003 bei seinem Jugendverein 1. FC Köln, für den er als Nationalspieler eine Saison lang auch in der 2. Bundesliga spielte. Nach dem erneuten Abstieg wechselte er 2006 zum FC Bayern München und wurde dort 2008 deutscher Meister sowie DFB-Pokalsieger. 2009 wechselte er zurück nach Köln, wo er zeitweise als Kapitän agierte und endgültig zur Vereinsikone[1] wurde, bis er sich nach dem Abstieg 2012 dem FC Arsenal in der Premier League anschloss und dort 2014 den FA Cup gewann. Ebenfalls 2014 wurde er Weltmeister. Aktuell spielt er noch in Japan.

Lukas Podolski macht nun auch Sportwetten

Nach Oliver Kahm nun Lukas Podolski als Glücksspiel Botschafter

Der nette Spieler von nebenan, Lukas Podolski als Werbemensch für die Firma Gauselmann.

So unterzeichnete der Fußball-Weltmeister einen Vertrag mit dem zu
Gauselmann gehörenden Sportwettenanbieter XTip. “Lukas Podolski ist
sportlich ein Überflieger mit Bodenhaftung. Er passt perfekt zu uns.”

Und na klar passt er dazu. Persönlich könnte mir keinen besser vorstellen als Lukas Podolski! Warum, weil er einfach der einfache Typ ist, der von den Fans geliebt wird. Ich würde sogar behaupten, dass er besser als Oliver Kahn für Tipico passt. Leider wurde er zuletzt von den staatlichen Medien dafür massiv diskreditiert. Eine Art Staatspropaganda gegen das private Glücksspiel über die wir zuletzt berichteten.

Zocker wählen welche Partei?

Bundestagswahl 2017 Abstimmung

Wen würden denn die Spieler in den Spielhallen, Spielotheken,Spielbanken, Spielcasinos oder auch die Besitzer solcher Glücksspiel Tempel in Deutschland wählen? Laut offiziellen Umfragen wird Frau Merkel mit großer Mehrheit wieder Bundeskanzlerin, doch Abstimmungen fernab der Mainstream Medien sagen da vielerorts etwas anderes aus.

Aber auch die Tour von Angela Merkel wurde von Buh Rufen und lautstarken Pfiffen begleitet.  Da könnte sich also gewaltig etwas in unserem Land nach der Bundestagswahl 2017 ändern. Und bekanntlich hatte ja die CDU/SPD auch nicht viel politisch-sinnvolles in ihrer Amtszeit in Sachen EU-konformes Glücksspiel unternommen. Ganz im Gegenteil, um das staatliche Monopol samt ihrer großzügigen Gehälter zu halten, wurden private Anbieter eingeschränkt. Noch nicht mal die dreimalige Bemängelung hielt sie davon ab – zu stark der warme Geldregen aus dem prall gefülltem Lotto-säckel.

Wen sollte man nun eigentlich wählen, wenn man gerne selber entscheiden möchte, ob und wie viel man spielen möchte? Eigentlich ist das die liberale FDP die einzige Partei, welche gegen staatliche Bevormundung bzw. gegen Nanni Diktatur und Überwachung ist. Doch sie ist auch bekannt als Lobby Partei, und deshalb auch mit größter Vorsicht zu genießen. Wir wollen daher lieber keine Empfehlung zur Bundestagswahl geben.

So wählen Freunde des Glücksspiel – bitte teilnehmen: 

Bundestagswahl 2017

  • CDU - 1
  • SPD - 1
  • AFD - 5
  • FDP - 4
  • LINKE - 0
  • GRÜNE - 0
  • NPD - 0
  • ANDERE - 0
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So ticken pathologische Spieler

Studie über pathologische Spieler veröffentlicht

Pathologische Spieler sitzen am liebsten an Spielautomaten, rauchen mindestens 1-2 Schachteln Zigaretten pro Tag und trinken gerne Bier oder anderen Alkohol. Meist leiden sie unter Depressionen und denken zuweilen auch mal über Selbstmord nach. So in etwa lautet fas ernüchterne Fazit einer Studie zum Thema pathologische Spieler –

Auszug aus der Pressemitteilung der Studie über pathologische Spieler:

(…) Ergebnisse der klinischen Untersuchungen
Zusammengefasst weist die Untersuchung an 515 Patienten die Automatenspiele mit 87 Prozent als die eindeutig präferierte Spielform auf, gleichzeitig fand sich eine hohe Belastung an substanzbezogenen Abhängigkeiten (Nikotin 80 Prozent, Alkohol 28 Prozent). Ebenfalls häufiger als in der „Normalbevölkerung“ waren Depressionen (16 Prozent) sowie Persönlichkeitsstörungen. Darüber hinaus berichteten 16 Prozent der Spieler von mindestens einem Suizidversuch. Auch bei erstgradigen Verwandten fand sich – verglichen mit den Verwandten der Kontrollgruppe – ein überraschend hohes Vorkommen an Alkoholabhängigkeit (27,0 Prozent vs. 7,4 Prozent) und pathologischem Glücksspiel (8,3 Prozent vs. 0,7 Prozent). Dies stützt die Annahme ähnlicher Ursachen, möglicherweise auch einer erhöhten genetischen Belastung, zwischen beiden Störungsbildern und spricht für die Einordnung der Diagnose in das Kapitel der Suchtkrankheiten. Je jünger die Patienten beim ersten Glücksspiel waren, desto ausgeprägter war der spätere Schweregrad der Erkrankung. Vor allem dieser Befund erscheint im Hinblick auf präventive Maßnahmen von hoher Bedeutung (…) [zi-mannheim.de]

Durchgeführt wurde die Studie in Kooperation mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, dem Therapiezentrum Münzesheim im Kraichgau, der AHG Klinik Münchwies im Saarland und 22 Beratungsstellen in Baden-Württemberg.

pathologische spieler

By Alexander Blum ([1]) (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Ein Satz hat uns dann doch angeregt, noch ein paar Zeilen dazu zu kommentieren:

“Seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrages 2008 sind die Bedingungen für die Erforschung und Therapie des pathologischen Spielens deutlich verbessert worden.”

Natürlich sind sie das, denn die Zahl der pathologischen Spieler hat sich ja in Deutschland auch seit dem Jahre 2008 kräftig erhöht. Über 600.000 Menschen sollen angeblich deutschlandweit von Spielsucht in staatlichen Spielbanken und Spielhallen betroffen sein. Beste Voraussetzungen also, um hierzulande bei diesem Thema maximal zu forschen bzw. zu therapieren.

Wann spielen – wann nicht spielen?

Spielen am Spielautomat

Immer wieder gern gestellte Fragen sind: Wann es sich lohnt – und wann es sich eher nicht lohnt an Spielautomaten zu spielen. Dazu hatten wir ja bereits eine Gesamtstatistik der Tage auf unserer Webseite vor einiger Zeit veröffentlicht. Doch gibt es auch eine allgemeine Faustregel für das Bespielen von Automaten? Dazu haben wir in einem interessantem YouTube Video etwas gefunden.  Ob es stimmt? Keine Ahnung, aber es klingt zumindest auf den ersten Blick doch recht logisch. 

Grundregeln zum Spiel an Geldspielgeräten:

– Spielt nur dann, wenn andere nicht gerade vor den Geräten sitzen
– Zum Beispiel wenn andere Spieler schlafen
– Oder kein mehr Geld zum Spielen haben
– Das bedeutet, spielen sie immer zum Ende des Monats
– Oder alternativ zum Ende der ersten Monatshälfte
– Spielt bei schlechtem Besuch einer Spielhalle
– Das ist Nachts oder Morgens an Werktagen

– Vermeidet am Anfang des Monats zu spielen
– Oder wenn alle viel Geld in der Tasche haben
– Nicht in überfüllten Hallen zocken
– Auch nicht sollte man an Feiertagen spielen
– Nicht an Zahltagen, wie am 30. oder 15. des Monats
– Spielt nicht sofort mit hohen Einsätzen
– Niemals ohne Limit an den Automaten spielen

SpielerFinnland

By No machine-readable author provided. Plenz assumed (based on copyright claims). [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

Fazit: Spiel ist immer auch reine Glückssache. Alle ernst gemeinten Tipps und Tricks zu Statistiken unterliegen daher dem Glück. Diese Anleitung zum Spiel (en) funktioniert daher auch nur bedingt und eben nicht zwingend. Grundsätzlich ist die Auszahlungsquote in Online Casinos höher als in Spielotheken. Daraus resultiert, dass man Geld eher in Casinos im Internet investieren sollte. Natürlich kann in Spielotheken auch gewonnen werden, doch die hohen Steuern und Abgaben sowie die vorgeschriebenene Gewinnbegrenzung verhindern satte Auszahlungen. Wer also gerne Merkur, Novoline oder am Bally Wulff spielt, findet in Online Casinos mit dieser Software bessere Alternativen. Was allerdings wiederum auch nicht bedeutet, dass man dort auch am Ende mehr gewinnt. Klingt wirklich verrückt, ist es auch…

Abzockerei in Spielhallen? Warum greift die Politik nicht ein

Spieler in Spielhallen haben immer öfter das Gefühl massiv abgezockt zu werden

Neue Beschränkungen, neue Einschränkungen, mehr Abgaben, mehr Steuern –  am Ende bleibt immer weniger für den Spieler in den Spielotheken. Viele Spieler haben die Spielhallen längst in Richtung Internet verlassen, doch der Stamm an spiel süchtigem Klientel sitzt immer noch vor den Automaten. Dazu haben wir wieder einmal einen interessanten Thread im Forum für Spielautomaten gefunden: 

(…) Wie man nicht nur hier im Forum lesen kann, ist es mit dem Vertrauen der Spieler in die Hallen nicht allzu weit her. Viele glauben an ein “manuelles Eingreifen” der Hallenbetreiber – besser gesagt vieler Hallenbetreiber – in die Spielabläufe. Ob online, per getürkter Software oder wie auch immer. Ganz von der Hand zu weisen ist dieser Gedanke sicherlich nicht. Auch viele Politiker haben einige Bedenken. Ich frage mich nur: Wie ist es angesichts dieser Tatsache überhaupt möglich, dass eine Spielerkarte in den Hallen noch immer nicht Pflicht ist. Angesichts der enormen Umsätze und dem mit Sicherheit nicht immer ganz ehrlichem Umgang mit Spielern und dem FA – Der Spieler ist – wenn ein Betrug mal auffliegen sollte – einmal mehr der Dumme. In jedem Laden bekommt er eine Quittung über seinen Kauf. In der Halle kann er nicht einmal beweisen, dass und in welcher Höhe er geschädigt wurde – wenn’s denn mal soweit ist.

Es wird von den Herstellern und Betreibern behauptet, dass eine Umrüstung nicht so schnell durchzuführen sei. Ich halte dagegen: Wenn mal jemand auf den Gedanken kommen würde, eine “einstweilige Verfügung” gegen den Betrieb der Daddelhallen zu erwirken (weil es z.B. keine Belege für den Kunden gibt), wären innerhalb weniger Tage sämtliche Automaten umgerüstet. Neue Softwareupdates (zu Gunsten der Betreiber) sind auch innerhalb weniger Stunden überall aufgespielt. Wenn es zu Gunsten der Spieler wäre, würde es sicherlich einige Monate in Anspruch nehmen. Auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt – das Prinzip ist das Gleiche und nicht unbedingt der Förderung des Vertrauens dienlich. Ganz im Gegenteil. Hier werden eine ganze menge Menschen vereimert – freundlich ausgedrückt (…) [spielautomatenforum.de]

Retroartikel: Spielsucht bei Kindern und Jugendlichen

Laut Landesgesundheitsamt in Baden-Würtenberg gibt es dort offiziell 34 100 Spielsüchtige. Davon sind immer mehr Jugendliche und junge Menschen betroffen, warnen die Experten. Die Zahl der regelmäßigen Spieler zwischen 12 und 17 Jahren liege bei 40 Prozent.
Die angedachten Schutzmaßnahmen seitens der Politik seien bei weitem noch nicht ausreichend, so berichtet das Tagblatt. Die Rangliste der Glücksspiele führt aber immer noch der Geldspielautomat in Gaststätten und Bistros an. Auf den weiteren Plätzen folgen die Spielhallen und Online-Kasinos. Betroffen seien vor allem junge Männer und insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie sozial Schwächere.
Keine Ahnung, wie diese Zahlen zustande gekommen sind und wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart das überhaupt errechnen konnte? Ich finde die Zahl erschreckend hoch. Offiziell ist das Spielen am Geldspielgerät nämlich erst ab 18 Jahren erlaubt! Jedoch in Kneipen und Bistros sowie an Autobahn-Tankstellen ist es natürlich wirklich kein Problem für Kinder und Jugendlichen in Kontakt mit Spielautomaten zu kommen. Und nicht jeder Wirt schaut da schon genau hin, wenn er damit zusätzliches Geld verdienen kann.

In den Spielhallen jedoch gehe ich davon aus, dass dort intensiver kontrolliert wird und kaum Minderjährige die Möglichkeit haben um Geld an den Automaten zu spielen. Zumindest habe ich als gelegentlicher Besucher noch nie einen Zwölfjährigen in einer Spielothek spielen sehen. Die Strafen bis hin zum Konzessionsentzug wird wohl kein Aufsteller riskieren wollen. Von daher verstehe ich nicht, wie Spielhallen auf Platz 2 hinter Bistros und Kneipen geführt werden? Sicherlich gibt es Ausnahmen und gelegentliche Fälle von Mißachtung der Jugendschutzgesetze in Spielsaloons, aber das ist die Ausnahme.

Auch im Internet ist es kein Problem, dass diese Altersgruppe in Kontakt mit Online-Slots kommt – das stimmt. Jedoch geht es dort nur im kostenlosen Spielbetrieb, also ohne jegliche Geldgewinne. Um in den Online-Kasinos im Echtgeldmodus spielen zu können, muss zunächst der Altersnachweis mittels Kopie des Personalausweises sowie einer aktuellen Rechnung erbracht werden. Hier bestehen also kaum Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, diese Sperre zu umgehen. Meiner Meinung nach ist der Jugendschutz im Internet am besten gegeben.

Retroartikel: Tatsächliche Zahlen der Spielsucht

Wie hoch ist der tatsächliche Anteil der Spielsüchtigen?

Wir erinnern uns alle noch an seine letzte Aussage bei Sandra Maischberger: „Sollte nur ein Prozent meiner Einkünfte von kranken Menschen stammen, würde ich sofort aufhören!“ Paul Gauselmann ist neben Hersteller von Merkur Spielautomaten auch zugleich Vorsitzender der Automatenindustrie und Lobbyist sowie Parteispender der FDP – eben eine echte deutsche Ikone…

Doch irgendwie scheint er mit solchen Aussagen nicht nur bei Spielern auf pures Unverständniss zu stossen, nein auch die Betreiber von Spielhallen halten nun ganz offen dagegen. So zum Beispiel Nicole Lucas, sie ist Geschäftsführerin der Firma Finesse Event in Neugersdorf, die 21 Casinos in ganz Sachsen betreibt, darunter auch eins der größten in Zwickau, das “Cash Casino” an der Äußeren Dresdner Straße. Lucas schätzt den Anteil der Süchtigen unter ihren Gästen auf etwa 50 Prozent. “Aber die richtig Süchtigen”, sagt sie, “sehen wir eigentlich nur einmal im Monat. Die kommen, verspielen ihr ganzes Geld und gehen wieder.”, so ganz aktuell in der Freien Presse.

Letztere Zahlen klingen da auf jeden Fall schon vernünftiger, obwohl dies wahrscheinlich auch noch etwas geschönt dargestellt wurde. Laut unseren Schätzungen besteht der Anteil von Spielsüchtigen bei mehr als 80 Prozent aller Besucher in Spielhallen. Schaut man sich dort um, trifft man Monat für Monat immer die gleichen Leute mit durchaus ausgeprägtem Spielverhalten. Einmal im Monat trifft man die Hartz 4 Empfänger – nämlich zum Geldtag und dann meist nicht mehr. Dieses wichtige Geld zum Lebensunterhalt wurde dann bereits am ersten Tag verspielt. Der Rest der werktätigen Suchtspieler benötigt dann doch ein paar Tage länger…

» by admin on 02/21/2013

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