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Kategorie: Netzsperren

Schweiz: Staatliche Casino Lobby verhindern!

Private Konkurrenz mit Netzsperren ausschalten

So lautet aktuell die Devise der staatlichen Casino Lobby in der Schweiz. Ein Referendum soll diese Pläne nun verhindern. Lobenswert: Immerhin sind solche Volksbefragungen in der Schweiz möglich, in Deutschlands “Demokratie” sind nämlich solche Abstimmungen nicht als Grundrecht vorgesehen.  Und gibt es doch welche – werden sie auch noch ignoriert.

Und da es den Lobbyisten um viel, viel Geld geht, sind auch alle Mittel und Wege recht die private Konkurrenz Fern zuhalten. Zuletzt wurde gar folgender skandalöser Fall bekannt:

Am Donnerstag liess FDP-Nationalrat Marcel Dobler (37) eine Bombe platzen. Nur eine Woche nachdem das Referendum gegen das neue Geldspielgesetz im Ja­nuar Tatsache geworden war, hatte der St. Galler Unternehmer ein Angebot erhalten: Ein Casino habe ihm einen Posten als Verwaltungsrat offeriert, berichtete Dobler an der Pressekonferenz des Nein-Komitees.

Ausgerechnet Dobler. Der Freisinnige ist einer der prominentesten Gegner des Gesetzes, über das am 10. Juni abgestimmt wird. Für die Casino-Lobby geht es um viel: Ein Ja würde die unliebsame ausländische Konkurrenz vom Schweizer Online-Spiele-Markt fernhalten. Entsprechend engagiert begleiten die Interessenverbände die Vorlage schon seit Monaten.

blick.ch

Zum Glück sind nicht alle Politiker käuflich und glauben noch an ihre Ideale. Der staatlichen Casino Lobby sollte allerdings nun dringend die Flügel gestutzt werden. Dazu sind nun die Schweizer Bürger gefragt, um genau solche dunklen, kriminellen Machenschaften nicht zu zulassen. Ein liberaler Markt braucht keine Netzsperren, sondern private Konkurrenz mit strengen Regeln sowie Spielerschutz für alle! Und die europäische Lizenzierung-Behörde hat wohl mit Abstand schon jetzt die die strengste Regulierung. Geldwäsche, Betrug oder Manipulation sind kaum möglich.

Glücksspiel Referendum Schweiz – los gehts!

Schweizer hatten mobil gegen geplante Internetzensur gemacht

Demnach sollen nur noch staatliche Online Casinos Lizenzen im Internet erhalten. Für die Gegner dieses Gesetzes ist jedoch klar – es handelt sich dabei um eine Internetzensur, von dem nur einer profitiert – der inländische Casinobetreiber.

Doch die drei Komitees, die im Oktober das Referendum zum Geldspielgesetz ergriffen haben, haben rund 65’000 Unterschriften gesammelt. «Davon sind zwar erst gut 25’000 beglaubigt, doch der Rest sollte bis am 18. Januar zu schaffen sein», ist Andri Silberschmidt von den Jungfreisinnigen zuversichtlich, so berichtet blick.ch

Nein zu Internetzensur!

Wird die Schweiz ein Zensurstaat? Mit dem neuen Gesetz werden künftig gewisse ausländische Spielerseiten gesperrt. Was mit Online-Poker beginnt, kann schnell zu weiterer Zensur im Bereich der Musik, Filmen oder sogar Informationswebsites führen. Die Freiheit des Internets ist jedoch ein Grundrecht, und darf nicht beschnitten werden! Je nach Interpretation verstösst das Gesetz sogar gegen das Grundrecht auf freien kulturellen Umgang (Art. 15 UNO-Pakt I), welches auch die Schweiz ratifiziert hat.

Die Einrichtung der Netzsperren stellt eine gefährliche Erstentscheidung dar. Ist die entsprechende Infrastruktur erst einmal eingerichtet, lässt sich die Sperrliste beliebig erweitern. Das Internet darf nicht zum Spielball von Lobbyisten jeglicher Art werden und muss grundsätzlich überall frei zugänglich sein. http://www.geldspielgesetz-nein.ch/

In Deutschland sind derartige Volksentscheide erst gar nicht vorgesehen. In den vergangenen Jahren sind die Forderungen nach Volksentscheiden auf Bundesebene stets am Widerstand der CDU gescheitert. Auf der anderen Seite ist die deutsche Politik auch nicht in der Lage seit 2011 den Glücksspiel-markt EU-konform zu regulieren. So oder so, ein absolutes Armutszeugnis….

Netzsperren in der Schweiz beschlossen

Schweizer Casino Connection setzt sich durch – Nationalrat beschließt Netzsperren

Ja sie haben es wirklich getan. Die Politik in der Schweiz versucht mit Netzsperren für Online Casinos ihre Monopolstellung in Sachen Glücksspiel zu sichern. Dass solche Maßnahmen ein fatales Zeichen in Sachen Meinungsfreiheit sind, sollte den werten Politikern bekannt sein. Doch nicht nur das ist ziemlich dumm, denn die so genannten Netzsperren sind auch für Laien mit nur wenigen Klicks zu umgehen. 

Um ausländische Anbieter von Online-Geldspielen aus dem hiesigen Markt zu drängen, lässt die Schweizer Politik den Zugang zu deren Websites sperren. Nach dem Ständerat sprach sich gestern auch der Nationalrat deutlich für Netzsperren aus. Und das, obwohl dieses protektionistische Mittel weder wirksam noch verhältnismäßig ist. Sondern – noch schlimmer – einen Dammbruch für andere Branchen darstellt, die sich ebenfalls von ausländischen Konkurrenten bedrängt fühlen. (Quelle)

Wie kann man Netzsperren für Online Casinos umgehen?

Zum Thema Sperren für Online Casinos umgehen hatten wir bereits im Vorfeld ausführlich auf unserer Webseite berichtet:

Das diese Form von Internet Zensur gegen jedes Grundrecht verstößt, sollte Jedem klar sein. Doch selbst eine Umsetzung solcher Netzsperren für Online Casinos lässt sich dann mit wenigen Handgriffen umgehen. Denn die Zeiten von lahmen Proxy Servern sind längst Geschichte. Heute gibt es gleich Browser, welche die Anonymität im Internet gewährleisten. In den einschlägigen Foren zum Thema Automaten findet man dazu schnell die gewünschten Informationen. So kann der Browser Tor kostenlos heruntergeladen werden, bei dem die IP verschleiert wird und somit das Herkunftsland für die Netzsperre unerkannt bleibt. Es sollen ja lediglich auch nur die Schweizer Casino Spieler von den bösen privaten Casinos im Internet abgehalten werden.

netzsperren

By Autorenkollektiv (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Gibt es überhaupt eine echte taugliche Möglichkeit Netzsperren zu umgehen?

Nein. Man muss im Browser oder im Computer eine Einstellung ändern. Die Adresse des DNS-Servers besteht aus vier Zahlen, die muss man angeben, schon greift der Browser auf ein anderes Adressverzeichnis zu, im Ausland zu Beispiel. So einfach kann man die Netzsperre umgehen.

Netzsperren für Online Casinos umgehen

Schweiz möchte mit Netzsperren für Online Casinos sein Glücksspielmonopol sichern

Nein das ist kein Beitrag aus der Kategorie “Darüber lacht die Welt”, das wollen die im Nachbarland Schweiz wirklich tun. Und dazu fällt einem wirklich nur noch ein – die spinnen doch die Schweizer! 

[…] Mit den Netzsperren wollen der Bundesrat und der Ständerat zumindest einen Teil dieses Geldes in der Schweiz behalten. Schweizer Kasinos soll es neu erlaubt sein, selber Online-Glücksspiele anzubieten. Der Nationalrat berät das Gesetz in der Frühlingssession im März. Noch haben sich die Parteien nicht festgelegt. Klar ist: Der Entscheid dürfte knapp werden. Dass diese protektionistische Maßnahme bei vielen Parlamentariern ankommt, hat vor allem einen Grund. Ein schöner Teil der Gewinne der Kasinos und Lotterien gehen an Bund und Kantone. 273 Millionen Franken aus Kasino-Gewinnen kamen 2015 der AHV zugute […] (nzz.ch)

Das diese Form von Internet Zensur gegen jedes Grundrecht verstößt, sollte Jedem klar sein. Doch selbst eine Umsetzung solcher Netzsperren für Online Casinos lässt sich dann mit wenigen Handgriffen umgehen. Denn die Zeiten von lahmen Proxy Servern sind längst Geschichte. Heute gibt es gleich Browser, welche die Anonymität im Internet gewährleisten. In den einschlägigen Foren zum Thema Automaten findet man dazu schnell die gewünschten Informationen. So kann der Browser Tor kostenlos heruntergeladen werden, bei dem die IP verschleiert wird und somit das Herkunftsland für die Netzsperre unerkannt bleibt. Es sollen ja lediglich auch nur die Schweizer Casino Spieler von den bösen privaten Casinos im Internet abgehalten werden.

Download Tor Broswer

Demo Netzzensur 2009 09

By Autorenkollektiv (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Wer also anonym im Internet surfen möchte, gerne mal in Online Casinos spielt, sich hin und wieder auf dubiosen Sex-seiten rumtreibt oder mal im Darknet etwas außergewöhnliches bestellen möchte, ist gut mit dieser Alternative zu Firefox, IE oder Chrome beraten. Dem Schweizer Bundesrat und den anderen barocken Behörden allerdings legen wir an dieser Stelle dringend ans Herz, lasst es einfach sein. Der Aufwand lohnt sich einfach nicht.

Kein Witz- Casino Netzsperren in der Schweiz per Gesetz

Netzsperren für Online Casinos fordern Politiker

Nein diese Meldung kommt nicht aus der Rubrik “Darüber lacht die Welt ” – nein Schweizer Politiker wollen diesen Nonsens tatsächlich per Gesetz umsetzen. So berichtet ganz aktuell nzz.ch zum Thema Netzsperren für ausländische Online Casinos:

(…) Erreicht werden soll die Marktabschottung durch sogenannte Netzsperren. Internetanbieter würden verpflichtet, die Sites ausländischer Geldspiel-Anbieter zu sperren. Dies, obwohl solche Netzsperren spielend umgangen werden können, weshalb sie in einem Rechtsgutachten der Universität Zürich auch als «untauglich» und «unverhältnismässig» taxiert wurden. Alternativ hat die Kommission auch Sperren von Geldtransaktionen prüfen lassen. Ein Rechtsgutachten kommt allerdings auch hier zum Schluss, dass die Massnahme weder zielführend noch verhältnismässig wäre (…)

Netzsperren sind nichts anderes als Zensur und sollten daher von Usern nicht hingenommen werden. Zudem sind sie absolut wirkungslos und kosten somit nur unnötiges Geld für den Betreiber solcher Netzsperren. Netzsperren umgehen dauert nur ein paar Klicks!

DE-CIX Network Schema

By Fred the OysteriThe source code of this SVG is valid.This vector graphics image was created with Adobe Illustrator. (Own work based on data from www.de-cix.net) [GFDL or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Wer zu faul ist, die IP-Adressen gesperrter Angebote ausfindig zu machen, kann auch einfach einen alternativen DNS-Server verwenden, um weiterhin auch über die URL zum Ziel zu kommen. Diese gibt es zuhauf. Dazu muss einfach in den Netzwerkeinstellungen des Betriebssystems ein alternativer DNS-Server gewählt werden. Bei Windows 7 funktioniert das, indem in der Systemsteuerung das Netzwerk- und Freigabecenter geöffnet wird. Dort kann in der linken Navigationsspalte die Option “Adaptereinstellungen ändern” gewählt werden. Ein weiterer Doppelklick auf die verwendete Verbindung (in unserem Beispiel ist es LAN) öffnet ein Statusfenster. Hier muss auf Eigenschaften geklickt werden. Im Eigenschafts-Fenster wird das Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) durch einfaches Klicken angewählt. Dann einfach unten auf die Schaltfläche “Eigenschaften” klicken. (futurzone.at)

Fazit: Wer im Jahre 2017 immer noch auf Netzsperren zur Unterbindung von Inhalten setzt, hat die Zeichen der Zeit nicht gehört. Diese Art von Zensur ist außerdem ein Eingriff in die Handels- und Gewerbefreiheit und wird also auch vor jedem europäischen Verfassungsgericht keinen Bestand haben. Punkt Aus…