Novoline, Merkur und Bally Wulff

ONLINE SLOTS, CASINOSPIELE UND SPIELAUTOMATEN

Kategorie: Glücksspiel (Seite 1 von 9)

Merkel macht den Glücksspielstaatsvertrag

Angela Merkel schafft einfach alles (ab)!

Habt ihr das auch gehört? Unsere Gott-Kanzlerin Angela Merkel will sich nun persönlich auch um die Regulierung des Glücksspiel in Deutschland kümmern. Dies wurde ja Anfang des Monats ganz groß angekündigt:

Knackpunkt bei den Verhandlungen über einen neuen Glücksspielstaatsvertrag ist die Zukunft des staatlichen Lottomonopols und eine Regulierung des illegalen Glücksspiels im Internet, der boomt. Am 14. Juni kommen die Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin zusammen. Thema soll dann auch der Stand der Verhandlungen über einen neuen Glücksspielstaatsvertrag sein. nrz.de

Nun ja, das war vergangene Woche… Und habt ihr die anschließenden Meldungen über die staatliche Regulierung im politischen Blätterwald über “Mrs. Wirschaffendas” zur Kenntnis genommen? Nein nicht? Gut, dann könnte es daran liegen, dass Frau Merkel eigentlich noch nie etwas auf die Reihe bekommen hat und es auch diesmal wieder fett verkackt.

Hier mal die Liste ihrer verkackten Agenda`s:

  • Die Dobrinth-Maut
  • die Vorratsdatenspeicherung
  • NSU, selbst wenn man nur die aktuell stark schwelenden Krisen zählt!
  • die NSA-Affäre
  • die Flüchtlinge
  • Die Integration dieser
  • die Griechenland-Krise
  • Atomausstieg
  • Afghanistan Einsatz
  • TTIP

*Merkeln: Nichtstun, keine Entscheidungen treffen, Dinge aussitzen, ergo auch beim Glücksspiel wird es daher nicht besser werden…

WHO: Online Spielsucht ist Krankheit

Spielsucht im Web als Krankheit von WHO deklariert

Echt jetzt? Dazu benötigen wir die WHO, um festzustellen, dass auch Online Spiel zur Krankheit, sprich Spielsucht führen kann? Na gut, Frau Merkel sagt in 2013, dass das Internet für uns alle Neuland (Entwicklungsland) ist. Und daran hat sich hierzulande bis heute auch nicht viel geändert. 

Exzessives Computer- oder Videospielen gilt nach einem neuen Verzeichnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) demnächst als Krankheit. Gaming Disorder oder Online-Spielsucht wird in den neuen Katalog der Krankheiten (ICD-11) aufgenommen, der am 18. Juni erscheint.

Die Aufnahme ist unter Wissenschaftlern umstritten. Spieler könnten grundlos stigmatisiert werden, sagen sie. Der Katalog dient Ärzten als Hilfe bei der Diagnose. Krankenkassen nutzen ihn oft als Grundlage für Kostenübernahmen. zdf.de

Übrigens zum Thema Spielsucht: Das ist der ganz normale Wahnsinn in Deutschland. Und bis zu 600.000 sollen davon bundesweit betroffen sein. Eine schlimme Zahl, welche die Politik der vergangenen Jahre zu verantworten hat. Zwar versucht man nun mit neuen Gesetzen für eine gewisse Schadensbegrenzung zu sorgen, doch das Ganze hat weder Hand noch Fuß. Solange es online keine echte Regulierung nach EU Recht gibt, bringt das im Prinzip genau so “viel”, wie offene Grenzen für die innere Sicherheit. Nämlich überhaupt nichts! spielotheka.de

Legales Online Glücksspiel

Glücksspiel Online soll legal werden

Und ausgerechnet diese Partei will das legalisieren – die Grünen! Ein Haufen Vollidioten, welche wohl seit Jahren keine Stimme mehr verdient hätten. Nun haben sie die zündende Idee, ihr Wählerpotenzial zu vergrößern:

Grüne wollen Online-Glücksspiel legalisieren

Um illegale Angebote überflüssig zu machen, wollen die Fraktionen von Bayern und Baden-Württemberg Spiele im Internet zulassen. Die Grünen in den Landtagen von Baden-Württemberg und Bayern wollen Medienberichten zufolge das Online-Glücksspiel legalisieren. “Um die illegalen Angebote überflüssig zu machen, sollen regulierte, legale Online-Angebote entgegengestellt werden”, heißt es in einem gemeinsamen Papier der beiden Landtagsfraktionen, über das “Mannheimer Morgen” und “Heilbronner Stimme” berichten.

Allerdings sei Kontrolle wichtig. “Die Zulassung von Online-Spielen kann nur mit einer hohen Überwachungs- und Vollzugsdichte einhergehen.” Ziel der Grünen sei es, die Spieler besser zu schützen. “Das legale Angebot muss zeitgemäß sein, andernfalls weichen Spieler auf illegale Angebote aus.” Deshalb müssten regulierte Spiele und Sportwetten “ähnlich attraktiv sein wie ein bisher illegales Angebot”. Für die Lizenzvergabe und die Kontrolle sei eine bundesweit tätige Anstalt der Länder notwendig, fordern die Grünen.

bayrische-staatszeitung.de

Also bevor hier jemand auch nur gerade deshalb mit dem Gedanken spielt, wegen so einem Vorschlag die Grünen zu wählen. Andere Parteien fordern dies seit vielen Jahren, so zum Beispiel die FDP. Und natürlich muss das Online Glücksspiel endlich in regulierte Bahnen gelenkt werden. Denn sinnlose Verbote im Namen des staatlichem Monopols bringen uns da wirklich nicht weiter. Und das europäische Recht muss endlich im Sinne eines effizienten Spielerschutz auch hierzulande von den deutschen Behörden durchgesetzt werden…

In England von 100 auf 2

Die britische Regierung reduziert radikal den Höchsteinsatz bei Spielautomaten

Klingt jetzt auf den ersten Blick ganz vernünftig:

Unter dem Druck einer überparteilichen Parlamentsmehrheit reduziert die britische Regierung den Höchsteinsatz bei Spielautomaten von 100 auf 2 Pfund. Den radikalen Schritt – eine Reduzierung von umgerechnet 115 Euro auf 2,29 Euro – gab der für Glücksspiel zuständige Kulturminister Matthew Hancock am Mittwoch in London bekannt.

Auf den zweiten Blick allerdings katastrophal:

Mark Stebbings von der Wettfirma Betfred Arbeitsplatzeinbußen für rund 20.000 Menschen voraus. Die Maßnahme werde viele Wettbüros zur Schließung zwingen und dem Pferderennsport massiven Schaden zufügen. Die Kurse einschlägiger Firmen wie William Hill und GVC Holding sackten an der Londoner Börse ab. Glücksspiel ist eine wichtige Branche für die britische Volkswirtschaft. Die Bruttoeinnahmen der beteiligten Firmen lagen im Kalenderjahr bis Ende März 2017 bei 15,8 Milliarden Euro und damit um 1,8 Prozent über den Erlösen des Vorjahres. Etwas mehr als 106.000 Mitarbeiter arbeiteten in 146 Kasinos und gut 9000 Wettbürofilialen, aber auch für den wachsenden Anteil der rund 340 Internetanbieter mit ihren etwa 2000 Webseiten.

fr.de

Auf der anderen Seite kann man nun in den USA ( größter Markt) durch das Urteil des Verfassungsgericht sehr viel Geld verdienen. Die englischen Glücksspiel Aktien beflügelt diese Meldung natürlich wieder. Im Sommer soll eventuell sogar die Regulierung in Deutschland kommen. Naja wenn das nichts ist. Und die Laune lassen wir uns von den Engländern ohnehin nicht verderben…

Glücksspiel in den USA: Jetzt geht es erst richtig los!

Oberster Gerichtshof kippt Wettverbot

Ausgerechnet im Land der vermeintlich größten Freiheit der Welt wurden deren Bürger mit Verboten zum Glücksspiel genötigt! Zu Unrecht, wie nun der Supreme Court feststellte:

Die wichtigste Zahl vorneweg: 150 Milliarden Dollar. So viel wetten die Amerikaner einer Schätzung der American Gaming Association zufolge pro Jahr auf den Ausgang von Sportereignissen. Die zweitwichtigste Zahl: 95 Prozent. Das ist, glaubt man den Berechnungen der Vereinigung amerikanischer Wettanbieter, der Anteil illegal abgeschlossener Sportwetten. Die erste Zahl soll nun möglichst groß bleiben, die zweite so klein wie möglich werden: Der Oberste Gerichtshof hat am Montag das seit 1992 bestehende staatliche Wettverbot für verfassungswidrig erklärt und damit für ein immenses Beben in zahlreichen Branchen gesorgt, die nun von diesem Urteil profitieren wollen. sueddeutsche.de

Gut so! Denn wenn Amerika wirklich freiheitlich bzw. libertär sein möchte, darf es keine Verbote oder Einschränkungen für seine Bürger geben. Jeder sollte wirklich frei darüber entscheiden können, ob man spielen möchte oder nicht. Und natürlich muss es dafür auch strenge Regulierung und einen Schutz der Spieler geben. Unabhängige Institutionen sollten den gesamten Ablauf beim Glücksspiel streng überwachen. Etwas, was auch hierzulande endlich notwendig wäre, aber von der staatlichen Connection aus eigenen Monopol-gründen immer noch vehement unterbunden wird. Ein Zustand, welcher uns Millionen-Verluste an Steuereinnahmen jährlich einbringt.

Glücksspiel Hörspiel

Hörspiel zum Thema Glücksspiel

Es gab mal Zeiten, da habe ich mir tatsächlich Hörspiele angehört – lange ist es her. Und ich dachte doch tatsächlich, diese Art von medialer Unterhaltung wäre längst ausgestorben. Denkste! denn jetzt habe ich bei Youtube ein Hörspiel gefunden, noch dazu zum Thema Glücksspiel. Das Ganze ist so eine Art Krimi und versucht spannend zu sein. Aber bitte hört doch einfach selber mal rein:

Die Idee ist ganz gut, aber ich glaube in der heutigen Zeit kommen solche Hörspiele einfach nicht mehr so gut bei der Smartphone-Generation an. Schade eigentlich…

Im Sommer kommen die Online Casinos nach Deutschland

Online Casinos mit Lizenz

 

So zumindest spricht der Lotto Chef Wacker in der Morgenpost:

Im Sommer wollen die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer einen neuen Glücksspielstaatsvertrag aushandeln. Als früherer CDU-Landtagsabgeordneter kennt Wacker das politische Geschäft. „Meine Sorge ist, dass man einen Schritt zur Legalisierung der Online-Casinos geht“, fürchtet er. Dann könnten die staatlichen Gesellschaften zwar auch Lizenzen beantragen. Aber das Spiel würde mit unterschiedlichen Waffen ausgetragen.

morgenpost

Es wäre endlich ein Schritt in die richtige Richtung, denn der deutsche Glücksspielstaatsvertrag ist nach EU-Recht bereits zum dritten Mal seit 2012 als rechtswidrig eingestuft. Auch wenn zuletzt das Bundesverwaltungsgericht weiterhin im Auftrag des staatlichen Lotto am staatlichen Monopol festgehalten hatte. Demnach sind Online Casino Spiele und Poker angeblich in DE nicht erlaubt. Im Jahre 2018 sind solche Urteile einfach nur noch zu belächeln und nicht mehr zeitgemäß. Denn das Internet hört bekanntlich nicht an der Grenze zu unserem Land auf. Zumal ja Grenzen ohnehin längst von unserer großen Führerin abgeschafft wurden.

FlashPoker
By Bwinimage (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Und schon kommen die ersten Gerüchte auf, dass Merkur-  und Novoline Spiele wieder zurück in die hiesigen deutschen Online Casinos kehren. Zuletzt hatten diese nach dem ominösen Urteil in Leipzig den Online Markt in Deutschland (vorerst) aufgegeben. Stargames, Quasargaming und Ovocasino haben dadurch massive Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Auch die wichtigen Steuereinnahmen durch die deutschen Spieler in den ausländischen Online Casinos an unseren Fiskus sind dadurch weggefallen. Ein Zustand den man so einfach nur als haltlos bezeichnen kann. Eine echte Regulierung nach europäischen Recht mit gleichen Chancen für alle Anbieter gehört zur freien Marktwirtschaft. Klar, mit Lotto als Produkt wird das staatliche Glücksspiel nichts den privaten Portalen entgegen zu setzen haben. da wurde einfach zu lange die Zeit verschlafen und nun ist das Kind in den Brunnen gefallen.

“Wer zu spät kommt, dem bestraft das Leben” M. Gorbatschow

Bet365 – verantwortungsvoller Umgang mit Glücksspiel

Email Info von Bet365

Diese Information haben wir gestern via Email vom Anbieter Bet365 erhalten, nachdem wir uns dort angemeldet hatten. Eigentlich wollten wir ja die Finanzwetten testen, doch die sind plötzlich gar nicht mehr beim Anbieter verfügbar. Schade eigentlich…

Behalten Sie mit diesen Optionen die Kontrolle über Ihr Spielverhalten:
Einzahlungslimits 
Sie haben die Möglichkeit, die Geldmenge, die Sie innerhalb von 24 Stunden, 7 Tagen oder 30 Tagen auf Ihr Konto einzahlen können, zu beschränken.
Aktivitätsbenachrichtigungen 
Um Ihnen dabei zu helfen, die Zeit, die Sie beim Spielen bei bet365 verbringen, im Auge zu behalten, können Sie Benachrichtigungen für Ihr Konto einstellen. Somit wird eine Pop-up-Nachricht erscheinen, um Sie ggf. daran zu erinnern, dass Sie bereits über den von Ihnen festgelegten Zeitraum in Ihr Konto eingeloggt sind.
Auszeit 
Wenn Sie eine kurze Pause beim Wetten und Spielen einlegen wollen, können Sie unsere Auszeit-Option für einen Zeitraum von 24 Stunden, 48 Stunden, 7 Tagen oder 30 Tagen nutzen.
Selbsteinschätzung 
Falls Sie sich Sorgen machen, dass Glücksspiel für Sie zu einem Problem geworden ist, könnte es Ihnen helfen, unseren Selbsteinschätzungstest auszufüllen.
Selbstsperre 
Wenn Sie über einen längeren Zeitraum eine Pause beim Spielen einlegen wollen, sollten Sie von unserer Selbstsperren-Option Gebrauch machen.
Blockieren von Webseiten 
Sie können den Zugang zu Glücksspielseiten überwachen und beschränken, indem Sie Software wie GamBlock oder Betfilter verwenden.

Zum Glücksspielurteil des Bundesverwaltungsgericht

Glücksspiel Urteil des Bundesverwaltungsgericht nicht haltbar?

Von Rechtsanwalt Dr. Ronald Reichert
Fachanwalt für Verwaltungsrecht nimmt dazu Stellung:

Wie aufgezeigt beruht das aktuelle Urteil in tatsächlicher Hinsicht auf Prämissen, die sich bei Überprüfung als nicht haltbar erweisen und ist rechtlich mit der einschlägigen Rechtsprechung des Gerichtshofs in zentralen Hinsichten unvereinbar.

Für die Politik sollte das Urteil daher vor allem eines sein, nämlich ein Weckruf dazu, sich endlich auf eine verfassungs- und unionsrechtskonforme gemeinsame Glücksspielpolitik zu verständigen, die auch Wirkung zeigt. Daher müssen für die Überarbeitung des Staatsvertrages Fakten und Evidenz zur Kenntnis genommen werden, wenn über die Zulassung der Onlinecasinoangebote entschieden wird. Denn die Fachwelt weiß nur zu gut, dass es nicht darum geht, ob der deutsche Verbraucher darauf zugreifen kann, sondern nur darum, ob er dabei geschützt wird. Schließlich existiert das Verbot des Onlinespiels und namentlich von Onlinecasinoangeboten nicht erst seit gestern, sondern seit zehn Jahren. Dennoch blieb es stets wirkungslos, obwohl Gerichte der Vollziehung des Verbotes fast nie im Wege standen. Auch an Versuchen, dem Internetangebot mit Untersagungen zu begegnen, hat es nicht gefehlt. Durchgesetzt haben sie sich dennoch nie. Dem angestrebten Verbraucherschutz hat daher keine dieser Bemühungen je genutzt. Soweit vereinzelt Webseiten vom Netz verschwunden sein mögen, tauchten andere an ihrer Stelle auf. Zeit also vielleicht, den Prohibitionsansatz zu überdenken und sich den Vorbildern einer wirksamen Onlinecasinoregulierung zuzuwenden, um dem Auftrag und den Zielen gerecht zu werden, denen sich die Länder mit dem Glückspielstaatsvertrag verschrieben haben.

Bonn, den 9. März 2018 isa-guide.de

Schwere Verkennung der revisionsrechtlichen Kompetenzen des Bundesverwaltungsgerichts

Bundesverwaltungsgericht in Schweigen

Keine Begründung, reine Willkür Ende Oktober 2017 u.a. zur Rechtssache BVerwG 8 C 18.16? Leben wir noch in einer Demokratie? Was zählt das EU Recht hierzulande noch, bzw. die Grundrechte der Bürger dieses Landes? Fragen über Fragen, was wahrscheinlich nur noch das Verfassungsgericht beantworten kann. Diesbezüglich haben wir ein interessantes Interview gefunden:

Vorliegend werden aber seitens des Bundesverwaltungsgerichts überhaupt keine Umstände dargelegt, geschweige denn bewertet, welche auch nur im Ansatz eine taugliche Entscheidungsgrundlage für eine plausible Schlüssigkeitskontrolle der tatsächlichen Kohärenzlage hätten darstellen können! Es stellt sich nämlich vordringlich die Frage, ob ein vollständiges Verbot von Online-Poker und Online-Casinospiele wirklich dazu führen kann, dass entsprechend spielinteressierte Personen stattdessen dann Lotto spielen oder Pferdewetten abgeben, wovon der Gesetzgeber auszugehen scheint. Das geht aber völlig an der Realität vorbei, was die tatsächliche Marktsituation in Deutschland eindrücklich belegt. Das Bundesverwaltungsgericht hat dies alles schlicht mit Schweigen weggebügelt.

TLN: Das klingt in der Tat nach einer schweren Verkennung der revisionsrechtlichen Kompetenzen des Bundesverwaltungsgerichts. Was können die hiervon betroffenen Anbieter in rechtlicher Hinsicht tun?

Koenig: Wie bereits gesagt, hätte das Bundesverwaltungsgericht zwingend das Verfahren an die Vorinstanz zur umfassenden Aufklärung in rechtstatsächlicher Hinsicht zurückverweisen müssen. Indem das Bundesverwaltungsgericht stattdessen in der Sache selbst entschieden hat und nicht einmal im Ansatz die tatsächliche Eignung der vom Gesetzgeber erwünschten Kanalisierungseffekte bezüglich des Vertriebswegs Internet anhand von belastbaren Daten erörtert und bewertet hat, hat das Gericht willkürlich den betroffenen Anbietern den gesetzlichen Tatsachenrichter entzogen. Es ist deshalb den Betroffenen dringend anzuraten, eine Urteilsverfassungsbeschwerde wegen willkürlichen Verstoßes gegen Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG einzulegen. isa-guide.de

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