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Kategorie: Gewinnquote

Einstiegsdroge für Kinder – Glücksrad

Glücksrad drehen – darf auf keinem Volksfest oder Benefizveranstaltung fehlen.

Neben den staatlichen Lotto-Annahmestellen sind wohl die „Glücksräder“ die erste Anlaufstelle in puncto Glücksspiel für Kinder. Man findet sie überall auf diversen Veranstaltungen und üben immer einen ganz besonderen Reiz auf die Kinder aus.

Glücksrad Video:

Glücksrad Erklärung:

Das Glücksrad ist ein drehbares Rad mit 54 durch Metallstifte getrennten Feldern, auf denen jeweils eines von sieben Edelstein-Symbolen und die dazugehörige Auszahlungsquote abgebildet ist. Die Spieler machen ihre Einsätze, der Croupier setzt das Glücksrad in Drehung – das Rad muss sich mindestens drei und höchstens fünf Mal zur Gänze drehen – ein fest montierter Dorn bremst das Glücksrad ab, bis es zum Stillstand kommt, und der Dorn das Gewinnsymbol anzeigt. Bleibt der Dorn auf einem Metallstift stehen, so gewinnt das vorangegangene Feld.

Symbol Anzahl der Felder Auszahlungs- quote Bankvorteil
Saphir 23 1:1 14,81 %
Amethyst 15 2:1 16,67 %
Topas 8 5:1 11,11 %
Opal 4 10:1 18,52 %
Smaragd 2 20:1 22,22 %
Rubin 1 45:1 14,81 %
Diamant 1 45:1 14,81 %

Quelle: wikipedia.de

Fazit: Glücksrad ist immer noch ein sehr beliebtes Glücksspiel mit höherem Bankvorteil als bspw. beim Roulette. Warum es bei Kinderveranstaltungen so besonders legitimiert ist, kann man nur in der positiven öffentlichen Wahrnehmung vermuten. Zumal eine SAT 1 Sendung sich in der Vergangenheit dem Thema angenommen hatte. Kinderaugen zumindest erleuchten, wenn irgendwo ein Glücksrad aufgebaut ist und meist die Drehs kostenlos oder gegen Bezahlung für einen guten Zweck angeboten werden. Dort werden allerdings die Edelsteine-Symbole aus dem Original gegen kinder-gerechte Gewinn-Symbole ausgetauscht.

Bester Monat in der Spielhalle?

Fetteste Gewinne, die größten Auszahlungen, besten Chancen

Eigentlich bedeutet Glücksspiel ja Glücksspiel. Das wiederum würde bedeuten, dass alle Monate im Prinzip im Verhältnis 1:12 gleich gut bzw. gleich schlecht von den Gewinnchancen sein müssten. Allerdings fällt das Spielen an den Spielautomaten in Deutschland nicht unter den Begriff Glücksspiel. Es sind lediglich Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeit, welche jedoch nur für den Aufsteller, Finanzamt, Vermieter, Personal ect. ein geregeltes Einkommen garantieren.

Somit ergibt sich über das ganze Jahr gesehen, eine Situation welche zu Ungunsten des Spielers erstreckt. Einzig allein in den letzten beiden Monaten des Jahres kann der Spieler auf die Gnade des Betreibers hoffen, und nämlich genau dann wenn ein großer Überschuss, sprich eine Steuerrückzahlung an den Fiskus zu erwarten ist. Ein paar Gewinne für die Spieler schlagen somit zwei Fliegen mit einer Klappe – weniger Steuern, ergo glückliche Kunden.

Bester Monat in der Spielhalle -> November und Dezember

Auch Tricks, Tipps und Strategien helfen da nicht weiter. Na gut, vielleicht die „Bogenstrategie“ (großen Bogen um Spielhallen machen)  oder eine echte Manipulation können auf den Ablauf an Automaten Einfluss nehmen. Letzeres können wir allerdings nur abraten, da dies kriminell ist und mit hohen Strafen geahndet werden kann.

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Fazit: Wenn man also überhaupt vom besten Monat in der Spielhalle sprechen möchte, fallen also nur die beiden letzten Monate des Jahres, November und Dezember, in Betracht. Bei einem möglichem  Gewinnmaximum von 1000 Euro ist dies allerdings kaum rationell aus finanzieller Sicht zu bewerten. Besser sind da staatliche Spielbanken, noch besser Online Casinos, einzustufen. Mit einer Auszahlungsquote von durchschnittlich 96% können dort nämlich auch mit geringen Einsätzen große Gewinne erzielt werden. Der Gang in eine Spielhalle lohnt demzufolge überhaupt nicht – auch nicht in den besten Monaten November und Dezember.

Auszahlungsquote versus Gewinnquote

Einfluss von Auszahlungsquote und Gewinnquote auf die Spieler

Zu diesem Thema haben wir einen interessanten Artikel im Forum für Spielautomaten gefunden, welchen wir an dieser Stelle dokumentieren möchten. Was ist die Auszahlungsquote und was eigentlich der Unterschied zur Gewinnquote? Und warum gewinnen eigentlich Spieler an Spielautomaten immer weniger, obwohl die Auszahlungsquote angeblich höher als noch vor Jahren liegen soll?

Artikel aus dem Automaten Forum:

(…) Eine Mindestauszahlquote gibt es ja seit längerem nicht mehr. Diese Quote besagte früher, das der Automat mindestens 60% der Einsätze (durchschnittlich solange die Kiste in Betrieb ist) als „Gewinn“ wieder ausschütten musste. Laut den verantwortlichen Abgeordneten hat die Abschaffung dieser Regelung den positiven Effekt, dass der Spieler nicht mehr in die Hallen geht, wenn er nichts mehr „gewinnt“. Na ja, die rosarote Brille und auch die Spenden der Automatenindustrie waren wohl doch etwas zu groß, um die Realität zu sehen…

Die Auszahlquote war ja noch etwas zu verstehen – was die Berechnung anbelangt. Wenn auf den Automaten (Novoline) auf Seite drei der Info steht, dass es keine vorgeschriebene Auszahlquote mmehr gibt, diese jetzt aber weit über den früher vorgeschriebenen 60% liegt, fällt mir dazu eigentlich nichts mehr ein – außer, dass eben der „normale“ Spieler davon nicht profitiert. Das ist hier im Forum an anderer Stelle schon deutlich erklärt worden.

Viel interessanter als die Auszahlquote ist doch die Gewinnquote. Vor allem, wenn man die unterschiedlich hohen Einsätze zugrunde legt. In jeder Lotterie oder bei Verlosungen hat man bei höherem Einsatz zu jeder Zeit eine höhere Gewinnchance. Bei den Gelddruckmaschinen nicht! Da ist die Programmierung von Haus aus so, dass höhere Einsätze eine geringere Gewinnchance bedeuten. Okay, wenn mal eine „Gewinnlinie“ kommt, dann schon mal eine „Höherwertige“. Da Einsatz und „Gewinn“ allerdings immer korrelieren besteht keine erhöhte Gewinnchance – im Gegenteil. Höhere „Gewinnlinien“ kommen sowieso seltener. Sollte z.B. bei einem Einsatz mal ein Hunderter „gewonnen“ werden, sind mindestens 400 Nullrunden oder Runden mit 1 – 4 Euro „Gewinn“ gelaufen. Bei Einsätzen von 10 Cent sieht es ganz anders aus. Hier sind die Kisten etwas „großzügiger“ programmiert. Es besteht ja auch kaum die Gefahr, das sich jemand diese „Gewinne“ auszahlen lässt. Wer 10 Euro einwirft und auf 15 Euro hoch kommt, der spielt weiter. Und dann meist mit höherem Einsatz und – wie oben beschrieben – niedrigeren Gewinnchance. Bis alles wieder weg ist und der nächste Schein in den Automaten geht. Das ist ein Psychotrick, den ein Spieler weder erkennen noch umgehen kann. Das es keinerlei Hinweis in den Hallen oder an den Automaten gibt, dass höhere Einsätze einzige eine geringere Gewinchance bedeuten, ist in meinen Augen schon ein Betrug – zumindest eine gezielte Abzocke. Und hier werden Auszahlquote und Gewinnquote verwechselt.

Ich persönlich habe es schon gesehen, dass ein Spieler bis auf 200 Euro kam (durch nachwerfen von Geld und diverse „Gewinnlinien“. Anstatt sich das Geld auszahlen zu lassen, spielte er 2 Euro Einsatz. Es kam allerdings nicht eine einzige Gewinnlinie mehr, dafür aber die Polizei. Die Kiste war die nächsten 2 Tage „Warte auf Techniker“ gesperrt. Wie die Sache letztendlich ausging weis ich nicht. Nur, das ca. 2 Monate später die Halle den Besitzer gewechselt hat. Kann natürlich Zufall sein (…)

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