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Kategorie: Deutschland (Seite 1 von 2)

Beste Spielbank Deutschlands

Deutschland: Das ist die beste Spielbank

Achtung, die beste Spielbank Deutschlands findet man leider nicht im Videoportal YouTube. Bei nachfolgendem Video handelt es sich lediglich um Suchmaschinen Spam um neue Spieler für Online Casinos zu finden. Das Muster solchen Spam ist immer gleich – geklautes Gewinnvideo und dann ein paar Keywörter für die olle Tante Google füttern:

Die beste Spielbank Deutschlands – Best Casino in Germany – Munich – Berlin 2017

 

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Das sind wirklich die besten Spielbanken:

  • 1. Spielbank Berlin

  • 2. Spielbank Bad Ems

  • 3. Casino Baden-Baden

  • 4. Spielbank Wiesbaden

  • 5. Spielbank Bad Wiessee

  • 6. Casino Hohensyburg

  • 7. Spielbank Aachen

  • 8. Spielbank Bad Homburg

Warum in eine Spielbank gehen?

Alleine wegen der hohen Auszahlungsquote von über 90 % macht es eher Sinn in Spielbanken statt in Spielhallen (Spielotheken) zu spielen. Mehr Informationen dazu findet man auch auf deren Webseiten, wie zum Beispiel hier in Berlin  (Nummer1). Im Gegensatz dazu findet man leider in Spielotheken keine Angaben mehr dazu. Aber auch finde ich persönlich die Alterskontrolle am Eingang in Spielbanken für sehr angemessen. Und gegen das dortige Rauchverbot habe ich natürlich auch nichts. Besseres Ambiente und gediegene Kleidung finde ich ebenfalls angebrachter. Von daher spricht viel für Spielbanken…

Staat verdient Milliarden an der Spielsucht

Spielsucht ist Nebenwirkung der Steuereinnahmen des Staates

So viel Steuern zahlen Spielhallen und Spielotheken:

Der Studie zufolge waren 2017 bundesweit 255 000 Geldspielgeräte aufgestellt, an denen ein Nettoumsatz von 7,16 Milliarden Euro erwirtschaftet wurde. Insgesamt wurden 1,8 Milliarden Euro an Umsatzsteuer, Vergnügungssteuer und Gewerbesteuer abgeführt. Unter Einschluss der geräteherstellenden Unternehmen und der branchenspezifischen Dienstleister kann laut Studie inklusive der Ertragssteuern und Sozialabgaben von einem Abgabenvolumen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro für die gesamte Branche ausgegangen werden.
automatenmarkt.de

Falsch! Es zahlen zwar im Endeffekt die Spielhöllen des Landes, aber kassiert wird dieses Geld von den spiel-süchtigen Spielern hierzulande. Ganz nebenbei werden für diese wichtigen Einnahmen des Staates teilweise ganze Familien in den Ruin getrieben. In Berlin macht man immer mehr Kasse – 570.000 Euro täglich verspielen die Hauptstädter täglich. Gut, im Gegensatz zu den Online Casinos generiert man wenigstens Einnahmen. Für den Online Bereich gibt es aufgrund der unfähigen Politik allerdings nix, niente, nada!

Trotzdem schimpfen sich die Moralapostel in den staatlichen Behörden als Wächter des Spieler, – bzw. Altersschutz. Nur mit ihnen könnte dies optimal gelingen, so zumindest sie selbstherrlich. Nichts können sie! Denn über 600.000 Spielsüchtige hierzulande sprechen da eine ganz andere Sprache. Wirklich schlimm zu sehen, wie das Staatsversagen in Deutschland mittlerweile auf allen Ebenen Einzug gehalten hat. Ein Hauch von Sozialismus/Kommunismus raunt wieder durch die Straßen. Etwas was nun wirklich niemand mehr braucht!

Fazit: Gutes oder böses Glücksspiel gibt es nicht! Beide fördern die Spielsucht, beide treiben Menschen massenweise in den Ruin. Will man etwas verbieten, sollte dies für alle gelten. Ansonsten sollte man die Leute einfach selber entscheiden lassen, ob sie spielen wollen oder nicht. Und einen neuen Nanny-Staat ala DDR samt Angela Merkel ist ja nun das letzte, was wir wollen. Was wir wollen ist Freiheit!

Verbot fördert Online Glücksspiel

Glücksspiel im Internet legt kräftig zu

Und das trotz dem letztem Urteil des Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Demnach sollen hierzulande nur Online Lotterien und Sportwetten erlaubt sein. Doch nur ein paar Tage später dann dies hier: “Das Verwaltungsgericht München kommt in seinem von der Kanzlei ARENDTS ANWÄLTE erstrittenen Urteil zu dem Schluss, dass das deutsche Lotteriemonopol in seiner derzeitigen Ausgestaltung sowohl gegen die unionsrechtlich garantierte Dienstleistungsfreiheit gem. Art. 56 ff AEUV als auch gegen die verfassungsrechtlich garantierte Berufswahlfreiheit gem. Art. 12 GG verstößt.” (ostfussball.com) Noch Fragen warum das Online Glücksspiel boomt?

Der weltweite Markt für Online Glücksspiel ist von 15 auf 40 Milliarden Euro angewachsen, was einem jährlichen Wachstum von über 10 % entspricht. Gut 50 % des internationalen Marktes entfallen auf Europa, dabei besonders auf stark liberalisierte Märkte wie Dänemark und Großbritannien. Gemessen am Gesamtmarkt für Glücksspiel macht das Online Segment mittlerweile durchschnittlich 10,6 % aus, in Deutschland sogar 16 %.

Wie geht es hierzulande weiter?

Chaotisch. Der Änderungsvertrag zum Glücksspielstaatsvertrag im Januar 2018 wird durch das Bundesland Schleswig-Holstein gekippt. Grund ist die nach EU-Recht gesetzwidrige Rechtslage in Sachen Online Glücksspiel hierzulande. Ergo, auf lange Sicht wird demnach der Fiskus weiterhin bei den Steuereinnahmen leer ausgehen. Und diese Grauzone wird somit weiterhin den starken Wachstum von ausländischen Glücksspielportalen fördern.

Ähnlich typische Beispiele sind Belgien, Kanada, Schweden und Finnland. Diese Länder haben staatliche Monopole auf das Glücksspiel und vergeben keine Lizenzen an ausländische Spielbankenbetreiber. Ihrer Gesetzgebung folgend sind also Spielbanken, die lizenziert sind auf ihrem Staatsgebiet zu agieren als legal anzusehen. Gleichzeitig können sie ausländische Casinobetreiber nicht strafrechtlich verfolgen.

Klage-welle von Gauselmann gegen “Glücksspieländerungsvertrag”

Gauselmann klagt wegen Schließung seiner Spielhallen

Das staatliche Glücksspiel-Monopol hat einen neuen Feind. Da man im Internet nur sehr schwer gegen die private Konkurrenz aus Gründen der europäischen Dienstleistungsfreiheit ankommt, versucht man es nun bei den privaten Spielhallen. Neu Gesetze sollen nämlich die Zahl der Spielhallen in Deutschland drastisch reduzieren. Nutznießer dieser “Säuberungsaktion” wären im Endeffekt die staatlichen Spielbanken.

Merkur Spielothek

By Graf Foto (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

(…) Grundsätzlich soll die Zahl der bundesweit etwa 18.000 Spielhallen kräftig reduziert werden – unter anderem durch den Erlass von Mindestabständen zwischen den Standorten und ein Verbot von Mehrfachkonzessionen, die mehr als zwölf Spielgeräte unter einem Dach erlauben.

Niedersachsen hatte seine Ausführungsbestimmungen zum Glücksspielrecht früher erlassen als NRW und steckt mitten in der Klagewelle. Allein in Niedersachsen habe Gauselmann mehr als 100 Verfahren angestrengt, um sich gegen Schließungsverfügungen zu wehren, sagte Hoffmeister. Kommunen hatten dort teils im Losverfahren entschieden, welche Spielhalle schließen muss (…) [nw.de]

Dass sich dies Branchenprimus Gauselmann (Merkur Spielothek) nicht so einfach gefallen lassen wird, sollte dabei JEDEM klar sein. Und die Chancen für eine positive gerichtliche Entscheidung stehen dabei auch gar nicht schlecht. Denn genau wie im Internet besteht in jedem europäischen Land die europäische Dienstleistungsfreiheit auch für Spielhallen und Spielotheken. Alles andere stellt eine Diskriminierung dar, auch wenn das momentan die Verwaltungsgerichte teilweise natürlich nicht so sehen.  Doch spätestens vor dem EuGH sollten dann die privaten Betreiber von Spielhallen und Spielotheken ihr Recht bekommen.

Zumal das vermeintliche Ziel, die Spielsucht einzudämmen nur ein vorgeschobenes Argument darstellt. Spieler wandern einfach ins Internet oder eben in die Illegalität ab. Arbeitsplätze gehen verloren, wirtschaftliche bzw. steuerliche Einbußen in Millionenhöhe für Gemeinden und Fiskus sind vorprogrammiert. So konfrontiert das staatliche Glücksspiel nicht nur mit der freien Marktwirtschaft, sondern sägt auch am Ast der dringend notwendigen Vergnügungssteuer der Kommunen sowie Einnahmen für das Finanzamt. Ganz zu Schweigen über die Kosten für die neuen Arbeitslosen sowie die finanziellen Auslagen vor dem EU-Gericht, sollte man dort verlieren. Und bemängelt wurde der deutsche Glücksspielstaatsvertrag übrigens aus Brüssel im Februar 2016 bereits zum dritten Mal.

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Lotto warnt vor Scheitern der “Totgeburt” Glücksspielstaatsvertrag

Glücksspielstaatsvertrag, welcher bereits dreimal bemängelt wurde, droht erneut zu scheitern

Warum? Weil er schon jetzt eine Totgeburt ist, welcher niemals vom EuGH eine Zustimmung finden würde. denn weiterhin bleiben private Sportwetten Anbieter zahlenmäßig beschränkt und Online Casinos werden gleich gar nicht erst berücksichtigt. Das verstößt abermals gegen die europäische Dienstleistungsfreiheit. Punkt. Schon jetzt hat deshalb das Bundesland Schleswig-Holstein abgewunken – andere Länder wie Hessen oder NRW wollen ebenfalls aussteigen.

Lottoschein der österreichischen Klassenlotterien

By Thomas R. Schwarz (Own workOriginal text: Eigenes Werk) [Copyrighted free use or Public domain], via Wikimedia Commons

Dabei bekommen die staatlichen Lotto-fürsten nun langsam kalte Füsse. Ihr nostalgisches Produkt Lotto, aus Zeiten als die Oma noch jede Woche vor den TV Geräten auf den großen Wurf gewartet hatte, stirbt langsam aber sicher aus. Und damit auch die fetten Besoldungen sowie Pensionen für die Lotto-Funktionäre in den staatlichen Chefetagen.

(…) Die jetzigen Regelungen zum Glücksspiel könnten mit den neuesten Entwicklungen mit Online-Casinos und ausländischen Anbietern kaum noch Schritt halten und müssten daher angepasst werden, sagte Schröder. Sachsen-Anhalt stehe zu den in monatelangen Verhandlungen zäh errungenen Kompromiss der Bundesländer.

Die Neuregelungen sind umstritten. Mit ihnen soll die Hängepartie mit Sportwetten beendet werden. Bisher werden die Anbieter im Land nicht reguliert, aber geduldet; in Zukunft würden sie legalisiert. Online-Glücksspiele, die im Gesamtmarkt besonders stark wachsen, blieben hingegen verboten (…) [t-online.de]

Doch schon längst haben die privaten Glücksspielanbieter den Markt im Internet übernommen. Und  während hierzulande weiter um das staatliche Monopol gekämpft wird, übrigens schon dreimal vor dem EuGH damit gescheitert sind, gehen die großen Gelder im Bereich Glücksspiel längst ins europäische Ausland – natürlich ohne jeglichen Steuer-einnahmen für Deutschland.

Wie ist momentan eigentlich die Sachlage in Deutschland?

Aktuell werden Sportwetten geduldet, andere Glücksspiele wie Slots oder so genannte Casino-spiele allerdings verboten. Keine Ahnung auf welcher gesetzlichen Regelungen diese Aussagen basieren, denn der deutsche Glücksspielstaatsvertrag wurde Anfang 2016 bereits zum dritten Mal gekippt. Das wiederum bedeutet jedoch im Prinzip nichts anderes, als dass es momentan überhaupt keine Regelung für das Glücksspiel im (deutschen) Internet gibt. Zumal ohnehin nicht unterschieden werden kann zwischen Sportwettenanbieter, Pokeranbieter und Casinoanbieter. Alle großen “geduldeten” Portale wie zum Beispiel Tipico, Bet at Win, Bwin, Bet365, Betfair, Betsafe, Netbet, MrGreen, William Hill, Interwetten, Bet3000, Mybet, Digibet, Sunmaker, Ladbrokes, Bet@Home usw. bieten nämlich das volle Programm auf ihren Plattformen an. Gar nicht erst zu sprechen von deren massiver Werbung und Marketing in Rundfunk, TV, Stadien oder im Web.

Also wer es bis jetzt noch nicht begriffen hat, der Zug ist längst abgefahren – der Drops ist gelutscht. Jeder Versuch das staatliche Monopol noch zu retten, wird genau so kläglich scheitern, wie die letzten drei Versuche. Amen

Casino Junkies Dokumentation

Doku: Casino Junkies

Laut diesem Bericht sind angeblich Automatenspiele die gefährlichsten aller Glücksspiele. 60% der Casino Einnahmen kommen von spiel-süchtigen Menschen. Schuld an der Misere ist die staatliche Politik der vergangenen Jahre. Genau jene Leute, welche sich gerne als Moralapostel unserer Gesellschaft aufspielen und am fetten Topf dieser Einnahmen hängen.

*Casino Junkies – Spielsucht in Deutschland – Doku 2017 (NEU in HD)

Fazit: Ganz gute und auch sehr kritische Doku über die ausufernde Spielsucht in Deutschland. Über 600.000 Menschen sollen aktuell davon hierzulande betroffen sein. Ein Zustand, welcher dem Fiskus und Betreibern (Aufsteller und Hersteller) satte Millionen-Einkünfte sichert und dabei tausende Familien leider in den Ruin befördert hat.

Reform des Glücksspielstaatsvertrag gefordert

Studie kommt zum eindeutigem Ergebnis

Namhafte Professoren entlarven mit einer Studie die mangelhafte Regulierung im Bereich Glücksspiel in staatlicher Hand.

(…) Hamburg – In einer gestern in Berlin vorgestellten Studie kommen gleich drei namhafte Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die aktuelle Glücksspielregulierung in Deutschland dringend und umfassend reformiert werden muss. Der renommierte Wettbewerbsökonom Prof. Dr. Justus Haucap, der Sportrechtswissenschaftler Prof. Dr. Martin Nolte und der Suchtforscher Prof. Dr. Heino Stöver kommen nach gemeinschaftlicher Evaluierung des geltenden Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV) zu dem Schluss, dass das aktuelle Regelwerk nicht geeignet ist, einen wirksamen Spieler- und Verbraucherschutz sowie eine effektive Suchtbekämpfung zu erreichen. Auch von den Länderchefs geplanten Änderungen würden diesen Umstand nicht verbessern (…) [isa-guide.de]

Na, wer hätte das gedacht?

Und nun mal Klartext: Bei der ganzen Sachlage überhaupt noch von Spieler, – und Verbraucherschutz der staatlichen Behörden zu sprechen, halte ich schon für sehr bedenklich. Von Suchtbekämpfung möchte ich bei der hohen Zahl an Suchtspielern (über 600.000 ) hierzulande gleich gar nicht erst sprechen. Ganz zu schweigen von den Milliardenverlusten für den deutschen Fiskus! Hier wurde auf ganzer Ebene voll versagt. Es muss zwingend eine echte Regulierung nach dem erfolgreichen Modell in Schleswig-Holstein her. Und alles andere wäre ohnehin nicht EU-konform! Punkt.

EU-Schreiben zur “Reform” des Glücksspielstaatsvertrag

Reform des Glücksspielstaatsvertrag eine Totgeburt

Nach Bekanntwerden von Fake News der Landesdirektion und einem immer noch rechtswidrigem Glücksspielstaatsvertrag, stellt die EU Kommission unseren Politikern ein weiteres Armutszeugnis aus. So findet man auf der Webseite “Sponsors” in der Rubrik “Politikern beim Lügen zuhören” (Zitat am Anfang des Artikels auf Sponsors) folgendes geheimes Schreiben der EU:

(…) In einem vertraulichen Schreiben kritisiert die EU-Kommission die zur Notifizierung vorgelegten Reformpläne zum deutschen Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV). Kritisiert werden unter anderem folgende Punkte:

Dass Deutschland auch mit der geplanten Änderung keine Lösung für den wachsenden Online-Casinomarkt hat. Damit verweist die Kommission auf ihre grundsätzliche Kritik zum im GlüStV nicht schlüssig begründeten und inkohärenten Verbot von Online-Casinos bei gleichzeitiger teilweiser Erlaubnis von Sportwetten und Spielautomaten, an der sie trotz der geplanten Novellierung festhält.

Dass es noch immer keine Evaluation des GlüStV gibt, die ergründet, ob Ziele wie „Schutz der Verbraucher“ und „Bekämpfung der Spielsucht“ erreicht werden. Zu der Evaluation hatte sich Deutschland im GlüStV verpflichtet.

Die Kommission fordert die deutschen Behörden auf, darzulegen, wie die folgende geplante Novellierung nicht zu ungleichen Bedingungen für neue Marktteilnehmer führen soll und damit zu einem Verstoß gegen das EU-Grundrecht der Dienstleistungsfreiheit: Zum 1. Januar 2018 sollen 35 Sportwettenanbieter, die sich beworben haben, als von maximal 20 Lizenzen die Rede war, eine vorläufige Lizenz für ein Jahr erhalten. Alle anderen Anbieter, die sich bislang nicht bewarben, weil sie zum Beispiel bei der ersten Bewerbungsphase im Jahr 2012 noch gar nicht existierten, müssen nun möglicherweise bis zu einem Jahr warten, bis ein neues Bewerbungsverfahren abgeschlossen ist. Erst dann wird ihnen eine Lizenz erteilt. Damit würden sie auf einen Markt treffen, auf dem bereits seit einem Jahr ein reguliertes Angebot von bis zu 35 Firmen besteht (…) [sponsors.de]

Somit ist klar – auch die neue Reform unserer Innenminister in Sachen Glücksspiel gilt erneut als gescheitert. Und so kann das nicht unendlich aus eigenen Monopol-gründen weiter gehen. Es muss endlich eine Regelung nach EU-Recht her!

Glücksspielstaatsvertrag ohne Mehrheit

Neuer Glücksspielstaatsvertrag beschlossen

Aber auch der neue Glücksspielstaatsvertrag wird leider wieder nichts an der aktuellen Misere bei der Regulierung des Glücksspiels in Deutschland ändern. Mit den “punktuellen Änderungen” des alten rechtswidrigen Glücksspielstaatsvertrages wollen die Länder auch weiterhin ihr staatliches Lottomonopol sichern.

Und schon jetzt scheint sicher, dass die EU- Kommision auch das neue Papier wieder kritisieren wird. Einige Bundesländer wie Schleswig-Holstein oder auch Hessen wollen deshalb auch nicht mehr wie gehabt mitspielen.

Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Wolfgang Kubicki, und der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp, erklären zur heutigen (16. März 2017) Einigung der Ministerpräsidenten zur Reform des Glücksspielstaatsvertrages „Seit fünf Jahren sind wir in Bezug auf eine vernünftige Regelung des Glücksspiels in Deutschland nicht weitergekommen. Der jetzt von den Ministerpräsidenten der Länder vereinbarte Staatsvertrag wird im schleswig-holsteinischen Landtag keine Mehrheit finden, weil mittlerweile auch die Grünen und der SSW verstanden haben, dass wir den Spieler- und Jugendschutz nur gewährleisten und gleichzeitig Steuereinnahmen generieren können, wenn wir den grauen Markt mit vernünftigen Regelungen austrocknen“, unterstreicht Wolfgang Kubicki. Hans-Jörn Arp betont: „Eigentlich wäre die Lösung des Problems sehr einfach: Der von der schwarz-gelben Koalition eingeführte schleswig-holsteinische Weg ist praxistauglich, entspricht internationalen Standards und wurde von der EU notifiziert.“ (cdu.de)

glücksspielstaatsvertrag

By Ewkaa (Own work (Photo taken by Ewkaa) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Zuletzt hatte die EU-Kommission bereits daraufhin gewiesen, dass auch der neuerliche Ansatz als unzureichend eingestuft wird und auch weiterhin nicht für rechtliche Sicherheit garantieren wird.  In Bezug auf die Sportwetten schreibt die Kommission in dem Brief von „eventuellen Widersprüchen“, mit Blick auf illegale Online-Kasinos gar von „keiner tragfähigen Lösung“. (spielotheka.de berichtete bereits)

Daraus resultiert:

  • keine Steuereinnahmen für den deutschen Fiskus
  • keine einheitliche Regulierung des Spielerschutzes
  • keine rechtliche Sicherheit für deutsche Gerichte
  • keine neuen Online-Arbeitsplätze in Deutschland
  • Eingriff in die europäische Dienstleistungsfreiheit
  • Diskriminierung privater Glücksspiel-Anbieter

Ergo – alles läuft so weiter wie bisher! Auch der neue geänderte Glücksspielstaatsvertrag ist das (Klo)Papier nicht wert, wo es drauf steht. Eine Frage bleibt trotzdem – wann wird es endlich aus ein deutliches Zeichen aus Brüssel geben?

Spielbanken Deutschland

Liste der Spielbanken Deutschland

Die Spielbanken Deutschland sind hierzulande in staatlicher Hand. Dies begründet man mit dem Spielerschutz, denn nur in staatlicher Obhut könnte man dem großen Problem der Spielsucht entgegenwirken. Die EU sieht das bekanntlich liberaler und hatte das staatliche Monopol im vergangenem Jahr bereits zum dritten Mal kritisiert. 

Welche Spiele werden in Spielbanken Deutschland angeboten?

Im Wesentlichen werden die Glücksspiele Roulette und Black Jack angeboten, der Resonanz der Gästeschaft entsprechend gegebenenfalls erweitert um die klassischen Kartenspiele Baccara und verschiedene Arten von Poker, deren Ablauf von Croupiers oder Dealern geleitet wird. Dabei setzen die Spieler nach festgelegten Spielregeln entweder mit Geld oder mit vor Spielbeginn gegen Geld eingetauschten Spielmarken, den sogenannten Jetons oder Chips. Daneben bieten auch Spielbanken das Automatenspiel an, oft als „Kleines Spiel“ bezeichnet.

Das ist die Liste der Spielbanken Deutschland:

Spielbank Aachen
Spielbank Bad Dürkheim
Spielbank Bad Ems
Spielbank Bad Neuenahr
Spielbank Bad Pyrmont
Spielbank Bad Reichenhall
Spielbank Baden-Baden
Spielbank Berlin Alexanderplatz
Spielbank Berlin Potsdamer Platz
Spielbank Cottbus
Spielbank Dortmund
Spielbank Dresden
Spielbank Duisburg
Spielbank Erfurt
Spielbank Frankfurt/Oder
Spielbank Garmisch-Partenkirchen
Spielbank Hannover
Spielbank Hasenheide
Spielbank Lindau
Spielbank Mainz
Spielbank Potsdam
Spielbank Schwerin (geschlossen)
Spielbank Warnemünde (Rostock) (geschlossen)
Spielbank Westerland
Spielbank Wiesbaden
Spielbank Feuchtwangen
Spielbank Bad Kissingen
Spielbank Bad Wiessee
Spielbank Bad Füsing
Spielbank Bad Steben
Spielbank Bad Kötzting
Spielbank Bad Bentheim
Spielbank Bad Harzburg
Spielbank Bad Zwischenahn
Spielbank Borkum
Spielbank Norderney
Spielbank Osnabrück
Spielbank Seevetal
Spielbank Wolfsburg
Spielbank Bad Homburg
Spielbank Bad Wildungen
Spielbank Kassel
Spielbank Konstanz
Spielbank Stuttgart
Spielbank Bremen
Spielbank Esplanade
Spielbank Reeperbahn
Spielbank Mundsburg & Spielbank Steindamm
Spielbank Heringsdorf
Spielbank Stralsund
Spielbank Waren (Müritz) (geschlossen)
Spielbank Nennig
Spielbank Saarbrücken
Spielbank Leipzig
Spielbank Halle
Casino Flensburg
Casino Kiel
Casino Schenefeld
Casino Travemünde (geschlossen)
Spielbank Bad Oeynhausen
Spielbank Trier

Spielbank Hohensyburg

By Lucas Kaufmann (Own work) [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

Fazit: Spielbanken sind auf jeden Fall die bessere Alternative zu Spielhallen und Spielotheken. In Deutschland sind sie allerdings auf dem absteigendem Ast, da Online Casinos längst den Markt bestimmen. In diesem Bereich hat man einfach, wie so oft, die Zeit verschlafen. Zudem hat das Festhalten am staatlichem Glücksspiel Monopol der eigenen Branche sehr geschadet.

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