Casinotester von YouTube gelöscht

Viele Gerüchte hat es gegeben, viel Müll wurde in einschlägigen Foren im Internet geschrieben. Nun gibt es zu den ganzen Online Diffamierungen ein letztes Statement vom Casinotester. Morddrohungen, Gewaltandrohungen und sonstige kriminelle Dinge gehörten wohl zum Alltag von den vielen kranken Leuten mit Spielsucht. Wer selber mal einen Kanal oder Webseite hatte, kann sicherlich ebenfalls ein Lied dazu singen.

Zur Erklärung des Geschäftsmodell: Leute wie Casinotester sind Affiliates von Online Casinos. Mit ihren Streams verdienen sie Geld, in dem sie neue Spieler an die Online Casinos vermitteln. Also Leute schauen zu, wie gewonnen oder verloren wird, melden sich dann an und stecken ihr Geld in die Online Slots ( Spielautomaten). Entweder wird dafür eine Vermittlungsgebühr fällig oder man erhält als Affiliate monatliche Provisionen, meist zwischen 25-40 %. Da er ja wohl viel für Lapalingo gemacht hat, sieht das Ganze in etwa so aus:

Vergütungsplan

Anzahl neue einzahlende Spieler (monatlich) Prozentsatz des Nettoumsatzes, den Sie erhalten
0 10%
1-10 25%
11-20 30%
21-40 35%
41+ 40%

Quelle: Lapalingo

Unerwartete YouTube Richtlinienänderungen im Jahr 2018
Im Januar 2018 gab es einige unerwartete Änderungen der YouTube Richtlinien. Diese sollten unter anderem dazu verwendet werden zu beurteilen, ob ein bestimmter Kanal auch die Berechtigung habe, mit den Videos Geld zu verdienen, nachdem sie auf die Videoplattform hochgeladen worden sind. Einspruchsmöglichkeiten gegen YT hat man als User kaum. Ähnlich wie bei Google ist man da mit reiner Willkür konfrontiert. Und da Google/ Youtube lieber das Geld mit den Casinos selber verdienen möchte, ist man als erfolgreicher Casino Streamer eher unerwünscht.

Ansonsten besteht ja auch hierzulande eine Werbeverbot laut Glücksspielstaatsvertrag. Gut der ist nun nicht gerade in sauberen Tüchern, aber teuren Ärger kann es diesbezüglich trotzdem geben. Wer da keinen guten Anwalt und hohe Einnahmen hat, dem kommen die Nadelstiche der staatlichen Behörden teuer zu stehen.