Finanz will gegen illegales Onlineglücksspiel vorgehen

So die Überschrift einer Meldung aus Österreich im ORF. Und weiter…

Derzeit sind schätzungsweise 2.000 illegale Glücksspielseiten von Österreich aus im Internet zugänglich – der Staat hat derzeit keine wirkliche Handhabe gegen diese Angebote. Künftig soll der Telekomregulator TKK entsprechende Seiten schnell sperren können. Ziel ist es, unter anderem den Spieler- und Jugendschutz zu erhöhen und die teilstaatliche Monopolistin Casinos Austria sowie andere heimische Anbieter von Automatenspiel in den Bundesländern – etwa Novomatic – zu schützen orf.at.

Besser kann man seine Maske mit solchen Aussagen nicht fallen lassen! Und da haben wir uns gleich mal auf deren Webseite mit dem fulminanten Namen Telekomregulator TKK umgeschaut  (wer kommt eigentlich immer auf solche tolle Bezeichnungen?) …und mussten gleich etwas schmunzeln. Denn da steht doch tatsächlich schwarz auf weiß in der Überschrift geschrieben:

WIR STEHEN FÜR WETTBEWERB UND MEDIENVIELFALT

.rtr.at/

Ja nee ist klar. Die sollen nun im Auftrag der dortigen Regierung die private Konkurrenz im Internet aussperren, um die  “teilstaatliche Monopolistin Casinos Austria sowie andere heimische Anbieter von Automatenspiel in den Bundesländern – etwa Novomatic – zu schützen”. Das nennt sich dann Wettbewerb und Medienvielfalt. Leute, Leute, macht doch einfach diesen sinnlosen EU-Laden dicht, denn ob in Österreich oder Deutschland pfeift man doch auf die Grundrechte der Menschen. Altgenosse Erich Honecker wäre auf jeden Fall stolz auf euren neuen Sozialismus und eure so genannte “Demokratie”. Amen.