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Perverse Werbung für Glücksspiel

Glücksspiel Werbung durch Fake News

Pinnochio (8686708312)

Meldungen über vermeintliche Gewinne sollen User zum Spielen animieren:

(…) Laut der Behörde in England wird Spielern mit den „News“ vermittelt, dass Glücksspiel eine Lösung für finanzielle Probleme sei. Eine Fake-Meldung erzählt von „William“, der mit 130.000 Pfund (rund 144.000 Euro) verschuldet war, nachdem er sein Haus verkaufen musste, um die Behandlung seiner Frau zu finanzieren (…)

und weiter…

(…) Viele Wett-Unternehmen greifen auf Affiliates zurück, um Spieler auf ihre Websiten zu locken. Die Agenturen, die bezahlt werden, um potenziellen Kunden das Glücksspiel schmackhaft zu machen. Affiliates sehen sich mit wachsender Kritik konfrontiert. Denn diese Art anonymer Werbung zieht in vielen Fällen die Profiteure aus der Verantwortung. Doch während die vier Glücksspiel-Unternehmen jegliche Beteiligung von sich weisen, sieht Watson die Schuld trotzdem bei ihnen: „Auch wenn diese Werbungen von Affiliates vertrieben werden, liegen sie ausschließlich in der Verantwortung der Wettfirmen, deren Produkte sie verkaufen.“ (…) [pressetext.de]

Es gibt natürlich immer wieder schwarze Schafe, auch unter so genannten Affiliates, welche mit allen Mitteln versuchen, neue Spieler zu ködern. Das große Geld lockt dabei wohl offensichtlich zu stark. Aber das ist natürlich nicht der Durchschnitt. Die meisten Casino News Webseiten arbeiten ohne Fake News und verdienen damit auch nicht schlecht. Daraus jetzt mit dem Finger auf eine ganze Branche zu zeigen, ist ebenso absolutes Bildzeitungs Niveau und gehört dann auch in die Sparte Fake News.

Was sind Affiliates?

Sie betreiben Werbung für Glücksspiel und verdienen in Form von verschiedenen Provision-Modellen.  Das kann ein monatlicher Festbetrag, eine einmalige Vermittlungsgebühr, anteilige Provision oder eine Bezahlung von Klicks darstellen. In Deutschland sind die größten Affiliates zum Beispiel die Fußballverbände (DFL und DFB) und deren Vereine der 1.-3- Profi-Ligen. Danach sind es die großen Verlagshäuser mit ihren Online-angeboten (Springer). Es gibt aber auch zahlreiche kleinere Webseiten, welche sich mit Textlinks oder Banner-Werbung etwas dazu verdienen. Meist sind das einfache Vergleichs, – bzw. Testseiten zum Thema Online Casino, wo über Bonuse sowie Aktionen berichtet wird. Auch bei sozialen Netzwerken  wie Youtube und Facebook kann man sie finden.

Lukas Podolski macht nun auch Sportwetten

Nach Oliver Kahm nun Lukas Podolski als Glücksspiel Botschafter

Der nette Spieler von nebenan, Lukas Podolski als Werbemensch für die Firma Gauselmann.

So unterzeichnete der Fußball-Weltmeister einen Vertrag mit dem zu
Gauselmann gehörenden Sportwettenanbieter XTip. „Lukas Podolski ist
sportlich ein Überflieger mit Bodenhaftung. Er passt perfekt zu uns.“

Und na klar passt er dazu. Persönlich könnte mir keinen besser vorstellen als Lukas Podolski! Warum, weil er einfach der einfache Typ ist, der von den Fans geliebt wird. Ich würde sogar behaupten, dass er besser als Oliver Kahn für Tipico passt. Leider wurde er zuletzt von den staatlichen Medien dafür massiv diskreditiert. Eine Art Staatspropaganda gegen das private Glücksspiel über die wir zuletzt berichteten.

Glücksspiel Facebook Webseiten

Facebook Webseiten zum Thema Glücksspiel

Nachdem viele Jahre es im Prinzip keine Konkurrenz zu Google im Internet zu finden war, hat sich längst ein neuer Platzhirsch dazu gesellt. Das soziale Netzwerk Facebook hat gegen großen Widerstand endgültig durchgesetzt – und auch in Sachen Glücksspiel finden man nun tausende Seiten mit hundert-tausenden Likes bzw. Leseabos der angemeldeten Usern.

 

Im Vergleich zu Google ist der Informationsfluss bei Facebook sogar fast identisch. User suchen nach bestimmten Informationen und werden bei Google und auch bei Facebook zum gewünschtem Suchergebnis geleitet. Dieses wiederum befindet sich dann irgendwie auf einer herkömmlichen Seite, welche die Infos liefert. Und beide großen Anbieter verdienen damit zig Milliarden. Ein kleiner Anteil der Werbeeinnahmen bleibt dann auch bei den jeweiligen Webseiten hängen.

Nicht anders sieht es demzufolge bei Glücksspiel im Web aus. Bisher waren zwar Anzeigen bei Google zu Echtgeld-angeboten verboten, nun wurde diese Beschränkung jedoch abgeschafft. Sicherlich weil Facebook bereits seit geraumer Zeit mit solchen Glücksspiel Anzeigen sehr viel Geld verdient. Dort gibt es lediglich Einschränkungen bei Erotik und Sex – neuerdings dank Stasi-Maas von der SPD auch bei der Politik. Das ist aber ein anderes Thema, welchen wir auf unserer Webseite nicht thematisieren wollen.

Glücksspielanbieter BWIN und der DFB in Kooperation

Werbung der 3.Liga übernimmt BWIN

Na da schau her. Das bekannte Glücksspielportal BWIN ist nun Hauptsponsor der 3.Liga und wird somit überall im Umfeld dieser Liga präsent sein. Ein wahrliches Glück für den DFB – hoch die Tassen!

Der Vertrag läuft über zwei Jahre und umfasst die Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019. Mit bwin haben die 3. Liga und ihre Vereine erstmals seit Gründung der Liga im Sommer 2008 einen Hauptpartner. Die Partnerschaft beinhaltet unter anderem, dass bwin im Rahmen der rechtlichen Vorgaben auf dem Trikotärmel der Drittligisten, in den Stadien sowie in den Publikationen und Onlineauftritten der Klubs werben kann. Außerdem wird bwin in allen Stadien der 3. Liga werblich sichtbar sein. In ihrer Eigenvermarktung bleiben die Vereine gleichzeitig frei.

Die zu erbringenden Rechte basieren auf dem DFB-Statut 3. Liga. In der Saison 2017/2018 sind Ausnahmen davon im Sinne der Klubs möglich. Aufgrund des kurzfristigen Einstiegs hängt der Umfang der Beteiligung in der Saison 2017/2018 von den noch freien Flächen der Vereine ab.

Ab der zweiten Saison greifen dann vollumfänglich die Vorgaben, die im DFB-Statut 3. Liga für den Fall des Einstiegs eines zentralen Vermarktungspartners verankert sind und zu den technisch-organisatorischen Voraussetzungen im Rahmen des Zulassungsverfahrens zählen. In der Wahl und Exklusivität ihrer eigenen Sponsoren werden die Vereine weiterhin nicht eingeschränkt sein. Dies gilt für die komplette Vertragslaufzeit, bwin fungiert als übergeordneter Ligapartner.

Quelle: dfb.de

(Screenshot: bwin.de)

Bwin bietet auf seinem Glücksspiel-Portal unter anderem Online Casino, Poker, Merkur Spiele (so genannte Slots), Live Casino, Live-wetten sowie auch Sportwetten an.  Im Prinzip sind derartige Angebote im Internet strengstens durch unsere staatlichen Behörden wie zum Beispiel die „renommierte“ LDS verboten hierzulande – im Prinzip…

Quasar Gaming – Mai 2017 Promotion Clip

Werbeclip für Quasar Gaming im Mai 2017

YouTube wird immer mehr auch das Promotion Portal für diverse Online Casinos im Internet. Das Novoline / Novomatic Casino „Quasar Gaming“ hat diese kostenlose Art der Werbung längst für sich entdeckt und nutzt dies für seine lukrativen Kampagnen. Und so gibt es auch im Mai 2017 wieder allerhand zusätzliche Gewinne für potenzielle Mitspieler.

Video: Quasar Gaming

Mitmachen kann bei dieser Mai-Aktion „Das große Rennen“  jeder im Alter von mindestens 18 Jahren.

Und so informiert das Novoline Online Casino:

(…) Diesen Mai liegt es nur an dir, deine Träume wahr zu machen. Starte gleich in der ersten Woche durch. Zwei VIP-Karten für die Formel 1 warten auf einen Gewinner. In der zweiten Woche kannst du Karten für das Finale der UEFA Champions League gewinnen! Spreng die Bank in Woche drei, und du und eine Begleitperson machen sich auf den Weg zum Millionaire Maker-Turnier der WSOP in Las Vegas!

Rocke in der vierten Woche die Bühne und Rangliste, und es winken drei VIP-Pässe für das Guns N Roses-Konzert in Hannover! Groß träumen, groß gewinnen – beim großen Rennen! Quasar Gaming. Quasar Limited ist in keiner Weise mit einem der Rechteinhaber verbunden oder besitzt an den in dieser Werbekampagne erwähnten Marken irgendwelche Rechte. Alle Markennamen, Marken, Embleme und / oder Bilder sind eingetragene Warenzeichen des jeweiligen Rechtsinhabers des geistigen Eigentums. Für weitere Informationen verweisen wir auf unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (…)

Text: Quasar Gaming

Casino Werbung

Casino Werbung immer intensiver

Thema Casino Werbung: Die Werbung für Glücksspiele im Internet nimmt drastisch zu. Waren bis vor Kurzem zum Beispiel noch Adsense Anzeigen bei Google im Bereich Glücksspiel nicht erlaubt, scheint es nun keine Grenzen mehr dafür zu geben. Alleine auf der ersten Seite zur Suchanfrage von Novoline Online findet man oberhalb der 10 besten Treffer zusätzlich 6 Links zu gesponserten Glücksspiel-Landingpages. Und dass obwohl so etwas eigentlich ja hierzulande gar nicht gestattet ist.

casino werbung

(Screenshot: Google.de)

Die Betonung liegt allerdings auf eigentlich. Denn zu einem verbietet zwar der deutsche Glücksspielstaatsvertrag im Prinzip alles, was irgendwie mit privatem Glücksspiel zu tun hat, doch nach EU-Recht wurde dieser im vergangenem Jahr bemängelt, da das staatliche Monopol quasi weiterhin besteht. Und das sollte schon seit 2012 abgeschafft sein. Passiert ist seit dem nichts. Ganz im Gegenteil, die Verbote haben nicht nur eine Regulierung verhindert, sie haben auch für fehlende Einnahmen für den Fiskus sowie Umsetzung von echten Spieler-Schutz gesorgt.

Und zum anderen ist diese Casino Werbung natürlich immer nur auf das kostenlose Angebot der jeweiligen Casino Portale ausgelegt. Denn kostenloses Casino-spiel ist nämlich natürlich im rechtlichem Sinne kein Glücksspiel, da es eben auch keinen Geldeinsatz gibt. Ein Umstand, welchen es allerdings nur im Internet gibt. Im Offlinebreich ist dies in Deutschland leider nicht möglich. Spielhallen oder staatliche Spielbanken bieten derartige Angebote nicht.

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Fazit: Casino Werbung verstößt daher weder gegen gesetzliche Regelungen, da es sie einfach nicht gibt – noch wird überhaupt für zahlungspflichtige Angebote von Online Casinos im Web hingewiesen. Google hat somit eine weitere kräftige Einnahmequelle gefunden. Den deutschen Behörden sind somit gleich zweimal die Hände gebunden. Zumal auch noch nicht mal der Versuch einer Untersagung unternommen wurde. Uns ist bisher nur ein Fall der Landesdirektion Sachsen bekannt, welcher allerdings als Eilantrag seit 2014 auf Eis liegt. Sehr eilig scheint man es also am VG Leipzig nicht zu haben.

Grundsatzurteil Werbung für Glücksspiel

Werbetreibende können nicht für eventuell illegale Angebote haften

Woher soll denn auch bei der ganzen undurchsichtigen Lage in Sachen Glücksspiel ein  Werbetreibender wissen, was legal oder illegal ist. Noch nicht mal die Behörden können dazu eindeutig Auskunft geben. Zumal europäisches Recht auch ständig mit der staatlichen Rechtssprechung kollidiert.  Damit ist das Urteil aus Österreich, was sicherlich auch wegweisend für Deutschland sein sollte, durchaus zu begrüßen.

So berichtet der Standart ganz aktuell:

(…) Die Wiener Werbefirma Gewista musste Strafe zahlen, weil sie Plakate von zwei großen Sportwettenanbietern aufgehängt hat. Laut Behörde bieten die Wettunternehmen nämlich im Internet auch verbotenes Glücksspiel an, daher sei Gewista mit in der Haftung. Der Außenwerber beschwerte sich bei Gericht und bekam recht. Die rechtskräftigen Urteile sind richtungsweisend für die gesamte Branche. Überwachung unzumutbar In beiden Fällen hob das Verwaltungsgericht Wien die Geldstrafen von je 5.500 Euro, zu denen Gewista verurteilt wurde, auf. Das Glücksspielgesetz (GSpG) sei nicht dahin gehend auszulegen, dass ein Anbieter von Werbeflächen genau prüfen muss, ob es irgendeine Glücksspiel-Seite gibt, die der beworbenen Seite sehr ähnlich ist. Eine vergleichbare Überwachungsobliegenheit habe der Gesetzgeber bereits früher als unzumutbar erachtet, heißt es in einem der Urteile, das der APA vorliegt (…) [derstandart.at]

Als klassisches Außenwerbungs-Unternehmen vermarktet die Gewista 17.000 Plakatstellen, 1.800 Litfaßsäulen und über 8.000 City Light-Flächen (von hinten beleuchtete Plakate bei Wartehäuschen) sowie 680 so genannte Rolling Boards (Stand Januar 2011).[5] Das 1998 gegründete Tochterunternehmen Infoscreen Austria GmbH betreibt in einigen Wiener U-Bahn-Stationen (und sogar in einem U-Bahn-Zug) Großbildprojektionen, auf denen ein Programmmix aus Veranstaltungstipps, Nachrichtenmeldungen (z. T. mit kurzen Filmausschnitten), Cartoons und Werbeeinschaltungen (sogenannte „elektronischen Außenwerbung“) zu sehen ist. Seit dem Jahr 2003 betreibt die Gewista auch das Radverleihsystem Citybike Wien.

Online Casino TV Werbung

TV Werbung zu Online Casinos immer präsenter

Ob Sport1, Tele 5 oder Sky – die Werbung für Online Casinos im Internet wird immer intensiver. Und selbst ein deutsches Casino hat den großen Sprung geschafft. Mit OCD mischt ein Online Casino aus dem Bundesland Sachsen in Bautzen nun ganz groß auf der internationalen Bühne mit. Die TV Werbespots der Sachsen laufen derzeit auf allen Kanälen hoch und runter.

Werbung für Online Casinos expandiert immer weiter

Erstaunlich, denn eigentlich hatte die Landesdirektion Sachsen dem sächsischen Online Casino das Betreiben per Gerichtsbeschluss am VG Dresden Mitte 2015 untersagt. Allerdings wurde eine Revision zugelassen, welche sehr gute Chancen auf Erfolg hat. Im vergangenem Jahr kippte nämlich der EuGH den deutschen Glücksspielstaatsvertrag  und deklarierte ihn als rechtswidrig. Gut für die europäischen Online Casinos inkl. Werbung – schlecht für die staatlichen Behörden, welche im Aufrag des staatlichen Glücksspiel-Monopols agieren.

Wir bleiben auf jeden Fall weiter dran und werden vom Ausgang dieses Gerichtstermin berichten. Und auch die Frage ob Werbung für Glücksspiel in Deutschland verboten ist, interessiert uns natürlich ganz besonders.

Sachsenlotto – Facebook

Besondere Anreizwirkung durch Sachsenlotto?

In Sachsen gibt es durch die Landesdirektion strenge Regeln in puncto Glücksspielwerbung. So sind eine besondere Anreizwirkung oder Werbung für Jackpots streng untersagt – zumindest für private Anbieter. Denn das eigene Sachsenlotto scheint es nicht so mit solchen Regeln zu haben, wenn man sich die Werbung für ihr staatliches Lotto auf Facebook mal genauer anschaut.

sachsenlotto

(Screenshot: facebook.com)

Oder was will uns diese Werbung auf Facebook suggerieren? Jeder zweite Sachse hat im ersten Quartal bereits gewonnen. Bis Juli wären das jeder Sachse und bis zum Ende 2016 darf sich jeder Mitbürger aus dem Bundesland Sachsen insgesamt zweimal über einen Lottogewinn gefreut haben. Darunter auch gleich noch der Hinweis auf den aktuellen Jackpot von 18 Millionen. Besondere Anreizwirkung – Werbung für Jackpots? „Millionenfaches Lotto-Glück in Sachsen? “ Eine glückliche Frau auf dem Foto, stellvertretend für alle Sachsen. Jeder weitere Kommentar ist dazu eigentlich überflüssig….

 

 

Ist Werbung für Glücksspiel illegal?

Glücksspielwerbung im Internet verboten

So zumindest sieht das die Landesdirektion Sachsen und stellt gleichzeitig Sponsorenverträge zwischen großen Portalen wie Tipico, Mybet, Bwin oder Betfair und Fußballvereinen der 1.-3. Bundesliga in Frage. Die Auswirkungen eines Urteils im kommenden Monat vor dem Verwaltungsgericht Leipzig könnten somit für Millionenverluste im gesamten Fußball-Profigeschäft sorgen. Aber auch große Verlage wie Axel Springer oder TV-Sender wie Sport1 würden Probleme bekommen. Denn sie alle werben mit Glücksspiel.

Dazu haben wir folgende Info gefunden:

(…) Die Landesdirektion Sachsen untersagt die Werbung für Sportwetten, Casinospiele und Poker

Nun soll es am 28.4. 2016 vor dem Verwaltungsgericht Leipzig nach fast einem Jahr Untersagung der Werbung eines Freiberufler zu Glücksspielportalen im Internet wie zum Beispiel Mybet, Tipico oder auch Stargames endlich zu einem Urteil kommen. Selbst News und Artikel mit externen Links sollen demnach im Freistaat schon verboten sein. So wurde seitens der LDS eine deftige Strafe in Höhe von 5000,- Euro nebst 1000,- Euro Bearbeitungsgebühren gegen den Freien Journalisten samt seinen zwei kleinen Google-News-Webseiten erlassen.

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Inwiefern nun die bereits dritte Rüge aus Brüssel zum deutschen Glücksspielstaatsvertrag sowie die Einleitung eines Pilotverfahren gegen Deutschland auf den Ausgang des aktuellen Gerichtsverfahren hat, bleibt auf jeden Fall spannend. Demnach hatte der EuGH im Februar 2016 zum wiederholten Male festgestellt – der deutsche Glücksspielstaatsvertrag sei rechts, – und verfassungswidrig. Die deutsche Glücksspielregulierung verstoße somit gegen EU-Recht, weil das von zahlreichen Gerichten gekippte staatliche Glücksspiel-Monopol faktisch fortbestehe (ostfussball.com berichtete bereits mehrfach).

Quelle: ostfussball.com

So fließen bsw. 8 Millionen Euro pro Jahr von Bwin ( Sportwetten, Casinsospiele und Poker) in Richtung FC Bayern München. Ähnlich in den Finanzbüchern sieht es zum Beispiel auch bei Hertha BSC und  Bet-at-home ( Sportwetten, Casinsospiele und Poker) aus. Nur um mal die größten Nutznießer in Sachen Sponsoring von Glücksspiel an dieser Stelle zu nennen. Bisher wurden allerdings eben nur zwei kleine Webseiten diesbezüglich willkürlich ins Visier genommen, während große Verdiener ungestraft blieben. Das könnte sich nach dem Urteil nun ändern!

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