Spielotheka.de: Spielautomaten News

Novoline, Merkur und Bally Wulff Spielautomaten

Schlagwort: Spieler (Seite 1 von 3)

Zocker wählen welche Partei?

Bundestagswahl 2017 Abstimmung

Wen würden denn die Spieler in den Spielhallen, Spielotheken,Spielbanken, Spielcasinos oder auch die Besitzer solcher Glücksspiel Tempel in Deutschland wählen? Laut offiziellen Umfragen wird Frau Merkel mit großer Mehrheit wieder Bundeskanzlerin, doch Abstimmungen fernab der Mainstream Medien sagen da vielerorts etwas anderes aus.

Aber auch die Tour von Angela Merkel wurde von Buh Rufen und lautstarken Pfiffen begleitet.  Da könnte sich also gewaltig etwas in unserem Land nach der Bundestagswahl 2017 ändern. Und bekanntlich hatte ja die CDU/SPD auch nicht viel politisch-sinnvolles in ihrer Amtszeit in Sachen EU-konformes Glücksspiel unternommen. Ganz im Gegenteil, um das staatliche Monopol samt ihrer großzügigen Gehälter zu halten, wurden private Anbieter eingeschränkt. Noch nicht mal die dreimalige Bemängelung hielt sie davon ab – zu stark der warme Geldregen aus dem prall gefülltem Lotto-säckel.

Wen sollte man nun eigentlich wählen, wenn man gerne selber entscheiden möchte, ob und wie viel man spielen möchte? Eigentlich ist das die liberale FDP die einzige Partei, welche gegen staatliche Bevormundung bzw. gegen Nanni Diktatur und Überwachung ist. Doch sie ist auch bekannt als Lobby Partei, und deshalb auch mit größter Vorsicht zu genießen. Wir wollen daher lieber keine Empfehlung zur Bundestagswahl geben.

So wählen Freunde des Glücksspiel – bitte teilnehmen: 

Bundestagswahl 2017

  • CDU - 0
  • SPD - 0
  • AFD - 4
  • FDP - 4
  • LINKE - 0
  • GRÜNE - 0
  • NPD - 0
  • ANDERE - 0
Submit
Results

So ticken pathologische Spieler

Studie über pathologische Spieler veröffentlicht

Pathologische Spieler sitzen am liebsten an Spielautomaten, rauchen mindestens 1-2 Schachteln Zigaretten pro Tag und trinken gerne Bier oder anderen Alkohol. Meist leiden sie unter Depressionen und denken zuweilen auch mal über Selbstmord nach. So in etwa lautet fas ernüchterne Fazit einer Studie zum Thema pathologische Spieler –

Auszug aus der Pressemitteilung der Studie über pathologische Spieler:

(…) Ergebnisse der klinischen Untersuchungen
Zusammengefasst weist die Untersuchung an 515 Patienten die Automatenspiele mit 87 Prozent als die eindeutig präferierte Spielform auf, gleichzeitig fand sich eine hohe Belastung an substanzbezogenen Abhängigkeiten (Nikotin 80 Prozent, Alkohol 28 Prozent). Ebenfalls häufiger als in der „Normalbevölkerung“ waren Depressionen (16 Prozent) sowie Persönlichkeitsstörungen. Darüber hinaus berichteten 16 Prozent der Spieler von mindestens einem Suizidversuch. Auch bei erstgradigen Verwandten fand sich – verglichen mit den Verwandten der Kontrollgruppe – ein überraschend hohes Vorkommen an Alkoholabhängigkeit (27,0 Prozent vs. 7,4 Prozent) und pathologischem Glücksspiel (8,3 Prozent vs. 0,7 Prozent). Dies stützt die Annahme ähnlicher Ursachen, möglicherweise auch einer erhöhten genetischen Belastung, zwischen beiden Störungsbildern und spricht für die Einordnung der Diagnose in das Kapitel der Suchtkrankheiten. Je jünger die Patienten beim ersten Glücksspiel waren, desto ausgeprägter war der spätere Schweregrad der Erkrankung. Vor allem dieser Befund erscheint im Hinblick auf präventive Maßnahmen von hoher Bedeutung (…) [zi-mannheim.de]

Durchgeführt wurde die Studie in Kooperation mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, dem Therapiezentrum Münzesheim im Kraichgau, der AHG Klinik Münchwies im Saarland und 22 Beratungsstellen in Baden-Württemberg.

pathologische spieler

By Alexander Blum ([1]) (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Ein Satz hat uns dann doch angeregt, noch ein paar Zeilen dazu zu kommentieren:

„Seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrages 2008 sind die Bedingungen für die Erforschung und Therapie des pathologischen Spielens deutlich verbessert worden.“

Natürlich sind sie das, denn die Zahl der pathologischen Spieler hat sich ja in Deutschland auch seit dem Jahre 2008 kräftig erhöht. Über 600.000 Menschen sollen angeblich deutschlandweit von Spielsucht in staatlichen Spielbanken und Spielhallen betroffen sein. Beste Voraussetzungen also, um hierzulande bei diesem Thema maximal zu forschen bzw. zu therapieren.

Gesichtskontrolle in Spielhallen – Face Check

Fotoabgleich direkt nach Eintritt in die Spielothek

Datenschützern wird diese Meldung wohl die Haare zu Berge stehen lassen. Und gerade in Zeiten, wo wirklich alles irgendwie gehackt wird, machen solche Meldungen wirklich Angst. Mit einem so genanntem Facecheck sollen spiel-süchtige und zu junge Spieler unter 18 Jahren gefiltert werden.

(…) Beim Jugend- und Spielerschutz wollen deutsche Spielhallen zunehmend auf elektronische Gesichtskontrollen am Eingang setzen. Beim „Face-Check“ sollen zu junge Spieler und gesperrte Spielsüchtige erkannt und dem Personal gemeldet werden, hieß es beim Start eines Pilotprojekts in einer Spielothek in Stuttgart. Die Daten würden nach 30 Sekunden gelöscht, versicherten die Entwickler (…)

Face detection
By Jimmy answering questions.jpg: Wikimania2009 Beatrice Murchderivative work: Sylenius (Jimmy answering questions.jpg) [CC BY 2.0 or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons
Gut bei manchen Leute wäre es sicherlich von Vorteil, wenn sie schon zu Hause die Türe öffnen,  sofort einen automatischen Riegel vorzuschieben. Doch um diese Leute soll es ja überhaupt nicht gehen. Vielmehr um die Spielsüchtigen gleich am Eingang zur Spielhalle herauszufinden – immerhin 600.000 sollen es ja schon nach letzten Schätzungen in Deutschland mittlerweile sein.

Fazit: Eine wirklich tolle Idee, denn sollte es funktionieren, wären wohl die zahlreichen Zockerbuden hierzulande plötzlich wie ausgefegt und der letzte Rest der Kundschaft auch noch ins Internet verschwunden. Und da soll ja bekanntlich vor 2018 erstmal gar nichts mehr in Sachen Regulierung passieren. Zumindest dort gibt es aber echten Spieler, – und Altersschutz in den eu-lizenzierten Online Casinos. Jeder muss mit Pass und Kreditkarte einen Alternachweis erbringen. Und eine Selbstsperrung dauert meist auch nur einen Klick.

Auszahlungsquote versus Gewinnquote

Einfluss von Auszahlungsquote und Gewinnquote auf die Spieler

Zu diesem Thema haben wir einen interessanten Artikel im Forum für Spielautomaten gefunden, welchen wir an dieser Stelle dokumentieren möchten. Was ist die Auszahlungsquote und was eigentlich der Unterschied zur Gewinnquote? Und warum gewinnen eigentlich Spieler an Spielautomaten immer weniger, obwohl die Auszahlungsquote angeblich höher als noch vor Jahren liegen soll?

Artikel aus dem Automaten Forum:

(…) Eine Mindestauszahlquote gibt es ja seit längerem nicht mehr. Diese Quote besagte früher, das der Automat mindestens 60% der Einsätze (durchschnittlich solange die Kiste in Betrieb ist) als „Gewinn“ wieder ausschütten musste. Laut den verantwortlichen Abgeordneten hat die Abschaffung dieser Regelung den positiven Effekt, dass der Spieler nicht mehr in die Hallen geht, wenn er nichts mehr „gewinnt“. Na ja, die rosarote Brille und auch die Spenden der Automatenindustrie waren wohl doch etwas zu groß, um die Realität zu sehen…

Die Auszahlquote war ja noch etwas zu verstehen – was die Berechnung anbelangt. Wenn auf den Automaten (Novoline) auf Seite drei der Info steht, dass es keine vorgeschriebene Auszahlquote mmehr gibt, diese jetzt aber weit über den früher vorgeschriebenen 60% liegt, fällt mir dazu eigentlich nichts mehr ein – außer, dass eben der „normale“ Spieler davon nicht profitiert. Das ist hier im Forum an anderer Stelle schon deutlich erklärt worden.

Viel interessanter als die Auszahlquote ist doch die Gewinnquote. Vor allem, wenn man die unterschiedlich hohen Einsätze zugrunde legt. In jeder Lotterie oder bei Verlosungen hat man bei höherem Einsatz zu jeder Zeit eine höhere Gewinnchance. Bei den Gelddruckmaschinen nicht! Da ist die Programmierung von Haus aus so, dass höhere Einsätze eine geringere Gewinnchance bedeuten. Okay, wenn mal eine „Gewinnlinie“ kommt, dann schon mal eine „Höherwertige“. Da Einsatz und „Gewinn“ allerdings immer korrelieren besteht keine erhöhte Gewinnchance – im Gegenteil. Höhere „Gewinnlinien“ kommen sowieso seltener. Sollte z.B. bei einem Einsatz mal ein Hunderter „gewonnen“ werden, sind mindestens 400 Nullrunden oder Runden mit 1 – 4 Euro „Gewinn“ gelaufen. Bei Einsätzen von 10 Cent sieht es ganz anders aus. Hier sind die Kisten etwas „großzügiger“ programmiert. Es besteht ja auch kaum die Gefahr, das sich jemand diese „Gewinne“ auszahlen lässt. Wer 10 Euro einwirft und auf 15 Euro hoch kommt, der spielt weiter. Und dann meist mit höherem Einsatz und – wie oben beschrieben – niedrigeren Gewinnchance. Bis alles wieder weg ist und der nächste Schein in den Automaten geht. Das ist ein Psychotrick, den ein Spieler weder erkennen noch umgehen kann. Das es keinerlei Hinweis in den Hallen oder an den Automaten gibt, dass höhere Einsätze einzige eine geringere Gewinchance bedeuten, ist in meinen Augen schon ein Betrug – zumindest eine gezielte Abzocke. Und hier werden Auszahlquote und Gewinnquote verwechselt.

Ich persönlich habe es schon gesehen, dass ein Spieler bis auf 200 Euro kam (durch nachwerfen von Geld und diverse „Gewinnlinien“. Anstatt sich das Geld auszahlen zu lassen, spielte er 2 Euro Einsatz. Es kam allerdings nicht eine einzige Gewinnlinie mehr, dafür aber die Polizei. Die Kiste war die nächsten 2 Tage „Warte auf Techniker“ gesperrt. Wie die Sache letztendlich ausging weis ich nicht. Nur, das ca. 2 Monate später die Halle den Besitzer gewechselt hat. Kann natürlich Zufall sein (…)

Hier gehts zum Beitrag im Spielautomatenforum

Offenbarungseid der Politik in Sachen Glücksspiel

Deutschland bei Glücksspiel außer Kontrolle

Das staatliche Monopol hatte jahrelang versucht, privates Glücksspiel unter dem Vorwand des Spielerschutzes einzuschränken, zu denunzieren oder gar als illegal einzustufen. Der EuGH hatte dem im Februar 2016 bereits zum dritten Mal einen Riegel vorgeschoben. Nun ist man damit offiziell gescheitert, was eine Aussage eines Innenminister als Offenbarungseid erkennen lässt:

Zur heutigen Ankündigung des hessischen Innenministers Peter Beuth, bislang illegale Sportwetten künftig zu dulden, hat der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Günter Rudolph am Samstag Folgendes erklärt:

„Innenminister Beuth kapituliert nach einer Reihe von gerichtlichen Niederlagen vor den Anbietern illegaler Sportwetten. Dass er diese Kapitulation nach jahrelanger Debatte ausgerechnet an einem Samstagvormittag verkündet, ist ein Anzeichen dafür, dass er eine öffentliche Diskussion scheut. Hessen hat die Aufgabe, für alle Bundesländer die Konzessionierung zu übernehmen. Herr Beuth hat sich damit offenkundig übernommen.

MJK00741 Peter Beuth
By Martin Kraft (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Beuth will den hessischen Sonderweg weitergehen und scheint keine bundesweite Lösung anzustreben. Das unzureichende Vorgehen Hessens gegen illegale Sportwetten in der Vergangenheit war ein Fehler. Dieser Fehler wird mit der Quasi-Legalisierung bislang illegaler Sportwetten durch Duldungen nicht korrigiert, sondern verschlimmert. Das mit dem Behauptung zu schmücken, die Spieler sollten geschützt werden, ist eine dreiste Täuschung.“ (Quelle)

Fazit: Das unkontrollierte Glücksspiel hat alleine das staatliche Glücksspiel samt seinen Schergen in Politik und den Behörden zu verantworten. Nun sollte schnellstens eine Lösung nach europäischen Recht gefunden werden, um die Spieler tatsächlich vor der Spielsucht im Internet zu schützen. EU-lizenzierte Glücksspielportale müssen hierzulande uneingeschränkt akzeptiert werden, andere Anbieter, uneingeschränkt unterbunden werden.

Retroartikel: Weniger Gewinne – mehr Spielsucht

16
APR 2013
Weiterer Anstieg bei den Zahlen: Spielautomaten und Spielsucht auf Rekordhöhe

So berichtet AFP ganz aktuell:

In Deutschland waren im vergangenen Jahr rund 265.000 Geldspielautomaten – und damit so viel wie noch nie, aufgestellt. Die Aufsteller erzielten einen Rekord-Umsatz von über 4,4 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren es nur 262.000 Automaten, in 2005 noch 183.000. Die ermittelten Daten gehen aus einem Gutachten hervor, das das Münchner ifo-Institut im Auftrag der deutschen Automatenwirtschaft hat.
Nach einer aktuellen Auflistung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen haben 2011 rund 16.800 Spielsüchtige Hilfe in ambulanten Beratungsstellen gesucht. Der Großteil war von Automatenspielsucht betroffen. Im Vergleich zum Jahr 2005 haben sich diese Zahlen verdreifacht.
Eigentlich sollten die politischen Maßnahmen (TR 4.1) seit Januar 2011 zu einer Eindämmung der Zahlen bei Neuaufstellungen von Spielautomaten sowie Spielsucht führen. Erreicht hat man aber mit dieser Fail-Aktion leider nur eins, nicht nur die Umsätze sondern auch die Gewinne der Betreiber sind auf Rekordniveau im vergangenen Jahr gestiegen – ergo daraus resultierend auch höhere Steuereinnahmen für den Fiskus. Der aufmerksame Beobachter wird dabei sehr schnell eine geplante Vorsätzlichkeit in Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik erkennen! Diese Scheinheiligkeit stinkt noch schlimmer als ein Fass fauler Fische!

Bezahlt haben die Zeche natürlich wieder einmal mehr die Spieler, denn mit der Einführung des Gewinn von maximal 1000 Euro bei gleichbleibenden Maximaleinsatz ist das geschäftliche Risiko für Betreiber deutlich reduziert wurden. Der Anreiz für neue Spielhallen und mehr Automaten wurde mit dieser Regelung natürlich angehoben und nicht reduziert. Aber auch die Auszahlungsbeschränkung von maximal 500 Euro pro Stunde ist mehr als fraglich. Und was soll eigentlich in puncto Spielsuchtbekämpfung erreicht werden, wenn ein spielsüchtiger Zocker weitere zwei Stunden bei der Auszahlung in der Spielhalle gehalten werden soll – richtig geraten?!

Abzockerei in Spielhallen? Warum greift die Politik nicht ein

Spieler in Spielhallen haben immer öfter das Gefühl massiv abgezockt zu werden

Neue Beschränkungen, neue Einschränkungen, mehr Abgaben, mehr Steuern –  am Ende bleibt immer weniger für den Spieler in den Spielotheken. Viele Spieler haben die Spielhallen längst in Richtung Internet verlassen, doch der Stamm an spiel süchtigem Klientel sitzt immer noch vor den Automaten. Dazu haben wir wieder einmal einen interessanten Thread im Forum für Spielautomaten gefunden: 

(…) Wie man nicht nur hier im Forum lesen kann, ist es mit dem Vertrauen der Spieler in die Hallen nicht allzu weit her. Viele glauben an ein „manuelles Eingreifen“ der Hallenbetreiber – besser gesagt vieler Hallenbetreiber – in die Spielabläufe. Ob online, per getürkter Software oder wie auch immer. Ganz von der Hand zu weisen ist dieser Gedanke sicherlich nicht. Auch viele Politiker haben einige Bedenken. Ich frage mich nur: Wie ist es angesichts dieser Tatsache überhaupt möglich, dass eine Spielerkarte in den Hallen noch immer nicht Pflicht ist. Angesichts der enormen Umsätze und dem mit Sicherheit nicht immer ganz ehrlichem Umgang mit Spielern und dem FA – Der Spieler ist – wenn ein Betrug mal auffliegen sollte – einmal mehr der Dumme. In jedem Laden bekommt er eine Quittung über seinen Kauf. In der Halle kann er nicht einmal beweisen, dass und in welcher Höhe er geschädigt wurde – wenn’s denn mal soweit ist.

Es wird von den Herstellern und Betreibern behauptet, dass eine Umrüstung nicht so schnell durchzuführen sei. Ich halte dagegen: Wenn mal jemand auf den Gedanken kommen würde, eine „einstweilige Verfügung“ gegen den Betrieb der Daddelhallen zu erwirken (weil es z.B. keine Belege für den Kunden gibt), wären innerhalb weniger Tage sämtliche Automaten umgerüstet. Neue Softwareupdates (zu Gunsten der Betreiber) sind auch innerhalb weniger Stunden überall aufgespielt. Wenn es zu Gunsten der Spieler wäre, würde es sicherlich einige Monate in Anspruch nehmen. Auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt – das Prinzip ist das Gleiche und nicht unbedingt der Förderung des Vertrauens dienlich. Ganz im Gegenteil. Hier werden eine ganze menge Menschen vereimert – freundlich ausgedrückt (…) [spielautomatenforum.de]

Aluhut: Bezahlte Spieler in den Spielotheken?

Wird in den Spielhallen manipuliert? Ja!

Schon oft haben wir hier auf unserer Webseite über Manipulationen in Spielhallen an den Automaten berichten. Ob mit Systemfehlern oder mit manipulierter Software – die Liste ist lang. Doch gibt es auch bezahlte Spieler im Auftrag der Spielhallen, um dort abzukassieren? Vorteil wäre dabei für den Betreiber Steuern durch Verluste zu senken bzw. sogar steuerfrei durch Gewinne des bezahlten Spieler zu kassieren.

Aus dem Forum:

(…) Mir ist aufgefallen, dass in den meisten Spielhallen bei uns immer kurz vorm 1. und 15. eines Monats immer die gleichen Spieler „gewinnen“. Wenn man an bestimmten Automaten spielen will und diese frei sind und die Halle leer ist, kommt sofort die Aufsicht und sagt, dass der Automat reserviert ist. Dann wir der mit 20 bis 50 Euro aufgetankt. Kurz danach kommt der bestimmte Spieler, spielt 2 Euro Einsatz und gewinnt jedesmal und an jedem Automaten zwischen 800 und 2000 Euro. Geht das noch mit rechten Dingen zu?

Genauso oft habe ich schon erlebt, das auf einem Gerät ein Zettel liegt „warte auf Techniker“ oder so. Plötzlich wird der Zettel für einen bestimmten Spieler entfernt. Einsatz pro Spiel 2 €uro… Gewinn immer um die 1500 €….

Der „normale“ Spieler kann um den 1. und 15. eines Monats (wenn er Geld bekommen hat und höhere Einsätze tätigt) nicht gewinnen. Gewinnlinien nur auf Minimaleinsätzen. Nach einigen Tagen (Kohle ist verzockt, nur noch kleine Einsätze möglich…) ist es genau andersherum. Gewinnlinien nur auf hohen Einsätzen, niedrige Einsätze gehen leer aus.

Ist das alles normal so?

Warum sind in jeder Spielhalle – sei sie noch so klein – wenigstens 5 Kameras?

In früheren Zeiten gab es bei den Daddelautomaten 2 Modi, Kneipenmodus (geringere Gewinne) und Spielhallenmodus (etwas höhere Gewinne). Die Gewinnausschüttung konnte in gewissem Maße (60% Auszahlquote mussten durchschnittlich eingehalten werden) vom Aufsteller eingestellt werden. Wie das bei den neuen Geräten ist, weis ich leider nicht, denke aber, das sich das nicht geändert hat. Und da es ja keine Mindestauszahlquote mehr gibt, drängen sich da ja die o.g. Möglichkeiten förmlich auf.
Angeblich soll ja ein online – Zugriff nicht möglich sein. Wie weit ist das an der Realität dran?

Allem Anschein nach sind die Automaten auch untereinander vernetzt. Sollte ein Automat mal einen höheren Gewinn geben, scheinen sich die anderen mehr oder weniger abzuschalten – was Gewinnlinien angeht. Macht jedenfalls den Eindruck.

Leider gibt es noch immer keine Spielerkarte. Hier sollten Einsätze und „Gewinne“ für den Spieler ersichtlich sein. So manch einem würde wahrscheinlich übel werden, wenn er die Zahlen sieht…
Aber nicht nur das – er hätte auch einen Beleg in der Hand, wenn ein Hallenbetreiber mit miesen Tricks arbeiten und überführt werden sollte. Er könnte so Schadensersatz geltend machen. Derzeit ja nicht möglich. Ist übrigens ein Unding, das es bei den Umsätzen keinerlei Quittung für den Spieler gibt! Ein Kioskbetreiber wäre schon lange im Knast…(…) [spielautomatenforum.de]

Retroartikel: Roulette Trick

Roulette im Online Casino: Angeblicher Trick

Achtung dieser angebliche Trick funktioniert niemals in einem Online-Casino oder an einem Automaten. Damit verliert man hundertprozentig gegen jede Software.

Aber auch am echten Tisch ist es keine Garantie, also Vorsicht!

Die Martingale in ihrer einfachsten Form besteht darin, zuerst eine Einheit zu setzen und dann den Einsatz nach jedem Verlust bis zum ersten Gewinncoup zu verdoppeln. Die Einsätze betragen also nacheinander:
1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, 256, 512, 1024 Stücke, dann ist das bei uns gültige Maximum erreicht.
Wenn die Chance bis zum elften Wurf nicht erscheint, hat man verloren:
1 + 2 + 4 + 8 + 16 + 32 + 64 + 128 + 256 + 512 + 1024 = 2047 Stücke.

In den meisten Kasinos ist für das Martingale System beim elften Dreh Schluß, aber selbt die Aufhebung dieses Limits würde keine Gewinngarantie für den Spieler darstellen. Wir raten daher von solchen ominösen Tricks unbedingt ab, das gezeigte Video ist daher auch absolut wertlos. Roulette ist ein reines Glücksspiel, welches ausschließlich am echten Tisch in der Spielbank oder beim Livedealer im Online-Casino gespielt werden sollte. Und nur dort kann man es auch als reines Glücksspiel bezeichnen…
» by admin on 12/05/2012

Retroartikel: Spielhalle Gewinne an einem Tag

Es ist euch doch bestimmt auch schon aufgefallen, dass es Tage gibt an denen an keinem Automat etwas geht, während an manchen wenigen Tagen an meheren Spielautomaten gleichzeitig gewonnen wird. Das ist natürlich kein reiner Zufall, sondern so vom Programmierer eingestellt. Wir hatten dazu bereits vor rund zwei Jahren eine so genannte Tagesstatistik zu Spielautomaten (25.-27. eines Monats) erstellt, welche im Prinzip auch heute noch ihre absolute Gültigkeit besitzt. Kombiniert man also die drei guten Tage mit der besten Tageszeit (ca. 22.00 Uhr), so kann man seine Gewinnchancen durchaus steigern. Grund genug für uns gestern wieder mal einen aktuellen Test am besten Tag zur besten Zeit im besten Monat des Jahres durchzuführen.

22.00 Uhr – Ich betrete die Spielothek und erkundige mich kurz nach dem Tagesumsatz an der Theke. Mir wird freundlicherweise Auskunft erteilt, dass heute bereits 1800,- Euro ausgezahlt wurden. Ein Spieler hatte alleine 1500,- Euro auf 2 Euro Einsatz gewonnen. Mit dieser Info vermute ich die Automaten-Grundeinstellung “Große Gewinne – Aufsteller verdient nichts”, was auf jeden Fall noch zusätzlich auf einen anstehenden “größeren” Gewinn hinweisen sollte. Ich schaue mich noch kurz in der Spielothek um und sehe, dass an einem Merkur bei über 500 Freispielen bei einem Spiel mit Eisenbahnen, Bullen usw. gerade rund 700,- Euro rübergebucht werden. Keine Ahnung wie das Spiel heisst, aber so eine lange Serie habe ich noch nie gesehen.

Ich begebe mich als an einen Action Star und beginne mit 8 Euro Aufbuchung und fange schnell an agressiv zu spielen. Schnell steigere ich bei den ersten Kleingewinnen auf 1 Euro-Einsatz – leider ohne Erfolg. Novoline-Spielautomaten meide ich schon länger und begebe mich nun an ein Merkur-Gerät und beginne beim Spiel Extraliner wieder mit schneller und agressiver Taktik. Während es neben mir bei bereits mit Münzen bei der Auszahlung klimpert, komme ich schnell in Fahrt. Nach wenigen Drehs schlate ich auf 1, 1,50 und dann Maximaleinsatz von 2 Euro hoch. Der Automat meint es gut mit mir und gibt kräftig Bilder, öfters auch mit gleich zweimal Tresor und dem Multiplikator 7 x. Innerhalb von knapp 15 Minuten habe ich nun 380,- Euro auf dem Punktezähler. Ich beginne mit dem rüberbuchen und spiele auf Höchsteinsatz weiter. Am Ende bleiben 320,- Euro bei der Auszahlung auf der linken Seite stehen – man bedenke ich habe hier heute nur 20 Euro gewechselt.

Fazit: “Wenn nicht jetzt, wann dann?” Sicherlich kann man mit dem Beachten von einigen Spielregeln im Bezug auf Tage und Zeit auch im Jahr 2012 immer noch den Gewinn maximieren. Das ist natürlich keine 100 % Garantie, aber zumindest immer noch besser als tagtägliches-hirnloses Zocken an den Spielautomaten. Diese Spielothek hatte also gestern rund 2800,- Euro Auszahlung, was sich natürlich bis Freitag (Zahlung Arbeitsamt + Arge) wieder unter allen Spielern rumgesprochen hat. Und bekanntlich sind die ersten drei Tage eher als schlecht einzuschätzen, was die Gewinne betrifft…

» by admin on 11/27/2012

Ältere Beiträge