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Lottoland Stiftung – Antwort auf staatliche Heuchelei?

Lottoland Stiftung mit „gemeinnützigen Zwecken“

Das staatliche Lotto bekommt von den privaten Lotto-Anbietern erneut frischen Gegenwind. So hat nun auch Lottoland ( Sitz Gibraltar) eine eigene Stiftung gegründet, welche den Sport zukünftig hierzulande fördern soll. Bisher war dies einer der Hauptgründe der deutschen Lotto-fürsten, dass Lotto spielen fest in der Hand des staatlichen Monopols liegen sollte.

Nun scheint aber auch das letzte große Argument flöten zu gehen. Denn was Lotto kann, können private Lotto-Vermittler schon längst, und noch dazu meist besser bzw. professioneller:

(…) Die Lottoland Stiftung mit Sitz in Hamburg verfolgt gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports von behinderten und nichtbehinderten Menschen. Zusätzlich werden gemeinnützige Projekte verwirklicht, die der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Intentionen dienen. Gefördert werden vorrangig Projekte im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz).

Darüber hinaus können grundsätzlich auch Projekte in anderen Ländern gefördert werden. Menschen mit Behinderung haben oftmals zu wenig Möglichkeiten, ihre sportliche Begabung und das damit verbundene Potenzial voll zu entfalten. Die Lottoland Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei dieser Aufbauarbeit unterstützend zu helfen. Sportbegeisterte Menschen und jene mit Behinderung sollen mit Hilfe der Lottoland Stiftung ihre sportlichen Träume voll entfalten können (…) [lottolandstiftung.de]

Chris Tarrant Phooto

Die Zukunft des Lotto: 

Die Zukunft des Lotto liegt ganz klar im Internet. Durch die allgemein verbreitete Nutzung des Internets und durch den alltäglichen Umgang mit vielen Anwendungen wird auch das Online-Lottospielen immer verbreiteter. Die hohe Attraktivität der ausländischen Lottoangebote, im Gegensatz zu den öffentlichen, staatlichen Angeboten, hat dazu geführt, dass immer mehr junge Lottospieler, also die zukünftige Generation, zunehmend im Internet spielen und damit den öffentlichen Anbietern den Rücken zukehren werden. Der regulierte Markt profitiert derzeit noch von so genannten Lock-In-Effekten, die ältere Spieler davon abhalten, zu den privaten Anbietern zu wechseln. Stirbt diese Generation aus, stirbt auch das herkömmliche Lotto. Portale wie Lottoland gehören dann sicherlich zu den Marktführern.

Der Lotto Putsch

Lotto ist ein aussterbender Dinosaurier


Zumindest das staatliche Lotto bekommt den Druck der privaten europäischen Konkurrenz massiv zu spüren. Wie so oft hat man in Deutschland die Entwicklung im digitalen Bereich verschlafen und zu lange auf das staatliche Monopol gesetzt. Dieses wurde allerdings im vergangenem Jahr bereits zum dritten Mal gekippt und nun läuft die Entwicklung komplett aus dem Ruder. So berichtet die Süddeutsche:

(…) Mit Wetten auf die Ziehungen der größten Lotterien der Welt schaffte Lottoland im vergangenen Jahr 300 Millionen Euro Umsatz, doppelt so viel wie im Jahr zuvor, bislang jedes Jahr Faktor zwei. Lottoland verspricht seinen Spielern die gleichen Jackpots, das Angebot ist ein Lotto-Derivat, eine Kopie der Originale. In Deutschland wirbt die Firma aggressiv im Privatfernsehen. „Der Markt ist riesig“, sagt Bravo, weltweit etwa 300 Milliarden Euro schwer. Allein in Deutschland spielen 17 Millionen Menschen pro Woche Lotto.

Die Umsätze der staatlichen deutschen Lottogesellschaften steigen allerdings kaum noch. Sie werfen Lottoland vor, Verbraucher zu täuschen und den Staat um Einnahmen zu bringen: Während das Staatslotto fast 40 Prozent seiner Einnahmen an Staat und Gemeinnutz weitergibt, durch Steuern und Stiftungsgelder, behält Lottoland fast alles, was die Spieler nicht gewinnen und zahlt in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen keine Steuern. Lottoland hat weder eine Lizenz noch die Chance, eine zu erhalten – aber der Staat tut sich schon lange schwer damit, etwas gegen das Internet-Geschäft ausländischer Glücksspielfirmen auszurichten (…)[sueddeutsche.de]

Gibraltar Border

Doch nicht nur Lottoland bedroht die deftigen Pensionen und hohen Einkünfte der staatlichen Lottofürsten. denn es brennt an allen Ecken von Sportwetten bis hin zu Online Casinos. Der deutsche Spieler sitzt längst nicht mehr brav Samstag Abend vor dem Fernseher und wartet auf die altmodische Ziehung unserer hoch bezahlten Lottofee. In Online Portalen wird nun täglich Glücksspiel angeboten, rund um die Uhr – auch Lotto im Minutentakt. Da bleibt am Ende deutlich weniger für das traditionelle Lotto samt seinen Bediensteten.

Merkur Lotto spielen

Merkur Lotto

Lotto ist hierzulande immer noch das bekannteste Glücksspiel, welches jedoch meist von vielen älteren Spielern gezockt wird. Sogar Lotto-Gemeinschaften in Altersheimen soll es wohl geben. Daher zählt Lotto bei vielen jungen Spielern eher als altmodisch. Doch nun gibt es ja zum Glück das Merkur Lotto, was als Spielautomat die jüngere Generation anlocken soll…

merkur lotto

(Screenshot: stake7.de)

Lotto ist in Deutschland weitgehend fest in staatlicher Hand. So wird Woche für Woche vor den TV Geräten geduldig gewartet und gespielt.  Die Chancen auf einen großen Gewinn sind allerdings gering und auch die Auszahlungsquote mehr als mies. Online Lotto von privaten Anbietern ist daher auch weiter auf dem Vormarsch und bringt frischen Wind in die Lotto Branche. Dass es nun sogar einen Merkur Lotto Spielautomat gibt, zeigt dass Vieles möglich ist.

So kann bei diesem Automatenspiel nach dem Lottogewinn auch noch das beliebte Farbenspiel (rot und schwarz) bzw. die Gewinnleiter bis nach oben gedrückt werden. Dies funktioniert allerdings nur bei einem Dreier oder Vierer. Große Lotto Gewinne über 120,- Euro werden nämlich sofort ausgezahlt. Höchstgewinn bei diesem Merkur Lotto sind immerhin stolze 20.000 Euro für einen Super-Sechser.  Die Auszahlungsquote bei diesem Lotto Slot liegt bei über 95%. Zum Vergleich – Aktion Mensch Lotto zahlt gerade mal 35 % an seine Mitspieler aus.

So findet man auf der Webseite von Stake7 folgende Infos zum Merkur Lotto:

Merkur Lotto ohne Anmeldung, ohne Registrierung und ohne Download spielen

Du spielst schon seit Jahrzehnten 6 aus 49 und Eurojackpot und bist trotzdem noch nicht Lotto König? Dann haben wir hier genau das Richtige für Dich! Bei uns kannst du ein ganz besonderes Lottospielen… denn hier musst du nicht auf den nächsten Mittwoch oder Sonntag warten, hier kannst du so viele Lottospiele hintereinander weg spielen, wie du möchtest. Vielleicht wirst du so schneller zum Lotto König als du denkst?!?! Probiere es aus und spiele Lotto ohne Anmeldung, ohne Registrierung und ohne Download auf stake7.

(Text: stake7.de)

Casinospiele rechnen sich mehr als Lotterien

Lottospiele haben notorisch schlechte Gewinnchancen. Erfahrene Zocker nehmen daher mit Casinospiele, wie Blackjack oder Baccarat vorlieb.

Holdem

Casinospiele rechnen sich mehr als Lotterien

Glücksspiel wird in Deutschland immer beliebter. Auch wenn Glück immer eine Rolle spielt, gibt es dennoch Spiele, welche sich mehr rechnen als andere. Bei einigen Spielen bekommt man tatsächlich mehr für sein Geld, zumindest, wenn man vom langfristigen Durchschnitt ausgeht.

Sehen wir also einmal an, welche Glücksspiele sich am ehesten rechnen.

Lotto hat die niedrigsten Ausschüttungsquoten überhaupt

Glücksspielprofis wird es wahrscheinlich nicht überraschen: Wer Lotto spielt verliert am meisten. Lotterien haben notorisch schlechte Gewinnchancen. Ein Blick auf die Ausschüttungsquoten von Glücksspielen beweist: Wer Lotto spielt, gibt auf lange Sicht gesehen bis zur Hälfte seines Einsatzes dem Lotteriebetreiber ab. So schlecht sind die Gewinnquoten von Euromillions und Co.

Freilich bei Lottospiele reizt vor allem die Chance mit einem kleinen Einsatz zum Millionär zu werden. Das Spiel lebt damit von der Fantasie seiner Spieler. Wer allerdings glaubt mit Lottospielen garantiert reich werden zu können, ist aber auf den Holzweg – außer er veranstaltet die Lotterie selbst. Auch angeblich sichere Tippsysteme helfen da nicht weiter. Das Glück lässt sich so einfach nicht austricksen.

Der Beliebtheit von Lotto tut das freilich keinen Abbruch. Von 2012 bis 2016 ist die Zahl der Lottospieler von Jahr zu Jahr stark gestiegen. In Deutschland spielen aktuell rund 8,4 Millionen Menschen regelmäßig Lotto oder Toto. Das freut auch den deutschen Sport, geht doch ein guter Teil der Einnahmen der Lotterien an die deutsche Sporthilfe.

Casinospiele haben bessere Quoten

Für den erfahrenen Spieler sind Casinospiele im Vergleich zu Lotterien immer die bessere Wahl. Schließlich liegt bei Spielen wie Baccarat oder Blackjack die Auszahlungsquote bei über 98 %. Auch hier gilt natürlich, dass auf lange Sicht immer das Casino gewinnt, aber zumindest kurzfristig stehen die Chancen bei Casinospielen unvergleichlich besser.

Wenn Sie auf der Suche nach einem verlässlichen Glücksspielanbieter sind, sollten Sie diese Online Casino Erfahrung in Deutschland durchlesen. So können Sie schnell feststellen, welcher Anbieter der richtige für Sie sein könnte.

Ein Gewinn ist freilich nie garantiert

Auch wenn Glücksspiel kein vernünftiger Weg ist, um garantiert reich zu werden, kann es trotzdem enormen Spaß machen. Es ist eine einfache Möglichkeit, um etwas Spannung in den Alltag zu bringen. Ein Online Casino ist schnell geöffnet, man spielt ein paar Runden Blackjack oder Roulette und kann sich schließlich wieder in den Alltag stürzen.

Die wahren Lotto Gewinner

Lotto zahlt sich aus – nur nicht für die Spieler

Lotto ist auch hierzulande das Glücksspiel mit dem größten Umsatz und den meisten Spielern. Wahrscheinlich aber auch mit dem größten Anteil bei der Spielsucht. Und die tatsächliche Auszahlungsquote ist mies, in etwa bei 40 %. Im Nachbarland Österreich ist das nicht anders. Dennoch gibt es echte Gewinner beim Lotto, allerdings sind die nur selten bei den Mitspielern zu finden.

EUROMILLIONEN

Dazu haben wir einen interessanten Artikel gefunden:

(…) Doch weil die Hoffnung zuletzt stirbt, investierten die Österreicher seither satte 48,3 Milliarden Euro an „Deppensteuer“, wie es der Kabarettist Lukas Resetarits spitz formulierte, in das ebenfalls 1986 gegründete Unternehmen Österreichische Lotterien, eine Tochter von Casinos Austria und der Lotto-Toto Holding. 30,9 Milliarden Euro wurden wieder an die Spieler ausgeschüttet. Im Schnitt wurden also für jeden im Lotto gewonnenen Euro 1,56 Euro ausgegeben.

Der stets größte Lottosieger war mit rund 10,6 Milliarden Euro in 30 Jahren aber ohnehin das Finanzamt. Weitere 2,4 Milliarden Euro wurden als Provisionen an die rund 5.000 Vertriebspartner, vor allem Annahmestellen wie Trafiken und Tankstellen, ausbezahlt. Vergleichsweise kleinere Posten entfielen auf Sponsoring und Spenden, etwa die Sportförderung (1,4 Milliarden Euro) und Unterstützungen an Licht ins Dunkel oder die Kinderhilfe (185 Millionen Euro).

Der 144 mal 108 Millimeter große Lottoschein hat sich in all den Jahren kaum verändert. Seit 1988 kann man durch das Kreuz beim „Joker“ noch mehr Geld ausgeben, 1997 wurden die Ziehungsintervalle mit einer zusätzlichen Gewinnermittlung an Mittwochen halbiert, und aus den sechs Schilling Spieleinsatz sind 1,20 Euro pro Tipp geworden. Unglaubliche 26,5 dieser Tipps werden heute rund um die Uhr jede Sekunde abgegeben. Laut Werbeslogan ist Lottosiegern alles möglich. Lottobetreibern aber noch viel mehr (…) [derstandart.at]

Was in dieser Rechnung allerdings fehlt, sind die saftigen Bezüge der staatlichen Lottofürsten. Die Bandbreite bewegt sich zwischen 110.000 und 323.000 Euro Jahressalär. Spitzenverdiener war im vergangenen Jahr Theo Goßner, damals noch Geschäftsführer von Westlotto (NRW). Er bezog laut „WamS“-Recherchen besagtes Jahresgehalt von 323.000 Euro – und schied jüngst aus dem Amt aus.

Lottogewinn von 14 Millionen bei Lottoland

Lotto Millionär mit Lottoland

Ein Chemnitzer gewinnt 14 Millionen im Lotto, nicht bei Sachsenlotto sondern bei Lottoland. So weit so gut, denn für die staatliche Lottogeselllschaft ist dieser Umstand vermeintlich illegal. Sie halten trotz für ungültig erklärten Glücksspielstaatsvertrag durch den EugH an ihrem Anspruch fest.

(…) Doch das Modell von Lottoland ist umstritten. „Die Lottoland Ltd. aus Gibraltar verfügt nicht über die notwendige deutsche Genehmigung, Lotterien wie beispielsweise Lotto 6aus49 in Deutschland online zu vermarkten“, erklärte Siegfried Schenek, Geschäftsführer der Sächsischen Lotto-GmbH (Sachsenlotto) als Reaktion auf den angeblichen 14-Millionen-Gewinn. Es handele sich außerdem um eine „Teilnahme an unerlaubtem Glücksspiel, die einen Strafbestand darstellt“, sagte er weiter. Laut Sachsenlotto habe der private Anbieter Lottoland weder eine Erlaubnis zur Veranstaltung von öffentlichem Glücksspiel in Deutschland, noch zur Vermittlung von Wetten auf Lotterieergebnisse im Internet (…) [dnn.de]

Fakt ist – Lottoland wird den Gewinn auf jeden Fall an den sächsischen Gewinner auszahlen. Und der sächsische Staatsvertrag  ist quasi ausser Kraft gesetzt, da weiterhin das gesetzwidrige Staatsmonopol vorhanden ist. Jede Aktion seitens der Behörden würde also unwillkürlich eine Staatshaftung in  Kraft setzen. Somit alles gut und herzlichen Glückwunsch nach Chemnitz!