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Klebstofftrick

Klebstofftrick im Swiss Casino

Es gibt Tricks, welche so alt wie das Glücksspiel selber sind. dass sie im Jahre 2017 immer noch Anwendung finden, ist erstaunlich. So auch der so genannte Klebstofftrick.

(…) Im «Swiss Casinos Zürich» kam es laut der Stadtpolizei Zürich am Donnerstag kurz vor Mitternacht zu Diebstählen von Spielchips. Dem gut geschulten Personal waren zwei Männer aufgrund ihrer sonderbaren Bewegungen am Roulettetisch aufgefallen, woraufhin sie die Videoaufnahmen des Geschehens sichteten. Dabei wurde klar, dass einer der Verdächtigen mittels eines uralten Tricks, dem sogenannten «Klebstofftrick», auf dem Roulettetisch Chips von anderen Spielern entwendete (…) [nzz.ch]

Klebstofftrick

Wie funktioniert der Klebstofftrick?

Indem man auf dem Spieltisch mit seiner präparierten Handfläche über Chipstapel von anderen Gästen gleitet und sich so die liegenden Chips klaut. Die Beute gibt man dann seinem Komplizen weiter. Das war es schon!

Ach so fast vergessen – der letzte Teil des Tricks sind dann das Klicken der Handschellen inkl. kostenlose Unterbringung in einer staatlich-subventionierten Unterkunft. Und vielleicht hatten es die beiden „Italiener“ auch nur darauf abgesehen?

Gut, dass so etwas heutzutage bei permanenter Videoüberwachung usw. schnell erkannt wird, sollte eigentlich bekannt sein. Dass es trotzdem immer noch probiert wird zeigt allerdings, dass sich die Kleinkriminellen in den letzten Jahre leider auch immer dümmer geworden sind. Tricks wie der Klebstofftrick sind doch eher was aus dem Steinzeitalter des Glücksspiels und erinnern mich an den Münzentrick siehe Video mit Bender aus Futurama.