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Schlagwort: ARD

Report aus Mainz: Propaganda gegen private Sportwetten

Fazit der Sendung: Private Sportwetten sind die „Dunkle Seite“

Die dunkle Seite des Booms mit Sportwetten

29.08.2017 | 7 Min. | UT | Quelle: SWR

Der frühere Nationaltorwart Oliver Kahn ist „Markenbotschafter“ des Sportwetten-Anbieters Tipico. Dafür wird er von Ex-Nationalspieler Uli Borowka scharf kritisiert, der früher alkohol-, medikamenten- und spielsüchtig war.

Kommentar aus dem Forum:

Wer es gesehen, möchte am liebsten kotzen. Das böse private Glücksspiel in der Bundesliga – kein Wort über staatliches Lotto beim FC Augsburg. Oder bei vielen anderen Vereinen. Und auch kein Wort über den zum dritten Mal gescheiterten Glücksspiel-Staatsvertrag. Muss sich niemand mehr wundern, wenn die Abschaffung der GEZ gefordert wird. [spielautomatenforum.de]

Fazit: Die Sendung kann man einzig als kompletten Fail bezeichnen. Andere würden wohl sogar Fake News dazu sagen. Oder eben Stimmungsmache (Propaganda) gegen Tipico bzw. privates Glücksspiel im allgemeinen. Mit solchen einseitigen, teilweise falschen Berichten macht man sich lediglich unglaubwürdiger, wie man ohnehin schon ist.

Klar ist Spielsucht ein schlimmes Nebenprodukt von Glücksspiel, es aber auf der einen Seite anzuprangern und auf der anderen selbst davon zu profitieren, das nennt man pure Heuchelei. Jeder sollte für sich selber entscheiden dürfen, ob er spielen möchte oder nicht. Und eine Bevormundung aus eigenen Monopolgründen brauchen wir nun wirklich nicht!

Glücksspiel Aktien Top

Aktien auf Glücksspiel weiter im Kommen!

Da es hierzulande faktisch keinen echten Glücksspielstaatsvertrag bzw. eine rechtliche Grundlage für staatliche Regulierung gibt, haben es ausländische Glücksspiel Portale mit europäischer Lizenz sehr einfach mit ihrem Angebot. Das treibt die privaten Glücksspiel- Anleger auf den Aktienmärkten weiter an, während staatliches Glücksspiel immer mehr an Boden verliert. So berichtet die ARD ganz aktuell: 

(…) Die jahrelange Uneinigkeit der Bundesländer in Sachen Kontrolle des Glücksspielmarktes in Deutschland könnte weiter gehen. Eine Ländermehrheit hatte sich im März auf Grundzüge eines neuen Staatsvertrages geeinigt, der die Lizenzierung von Glücksspielanbietern in Deutschland vereinheitlichen sollte. Aus dieser Mehrheit scheidet die neue „Jamaika“-Koalition aus CDU, FDP und Grünen aber nun offenbar aus. Da mindestens 13 von 16 Ländern den Vertrag ratifizieren müssen, steht eine grundlegende Neuregelung möglicherweise in den SternenIn Deutschland sind weitgehend die Bundesländer für die Regulierung von Lotterien, Sportwetten oder Kasinospielen zuständig.

Aktie1

Für die meisten Glücksspiele gilt nach wie vor ein staatliches Monopol. Lediglich für private Sportwettenanbieter wurde der Markt geöffnet. Online-Glücksspiel ist verboten, denn der Staatsvertrag sieht keine bundesdeutschen Online-Casino-Lizenzen vor. Nur einige Ausnahmen mit einer Lizenz aus Schleswig-Holstein sind beschränkt zugelassen. Auch diese Lizenzen stehen damit womöglich zur Debatte (…) [ard.de]

Fazit: Aktien auf Glücksspiel bürgen weiterhin enormes Potenzial in den kommenden Jahren. Kaum ein Markt wächst steiler als der Online Glücksspielmarkt mit Casino, Wetten und Poker. Und gerade in Deutschland werden momentan die Spieler mit unsinnigen neuen Gesetzen förmlich aus den Spielhallen in das Internet gejagt. Man hat fast den Eindruck, als wäre diese Abwanderung gewollt. Denn mit Spieler – oder Altersschutz ist das ja wohl kaum zu erklären. Sei es drum, den Aktien auf Bwin, Betfair & Co. wird dies weiter zu steigenden Kursen verhelfen.

ARD Doku – Wettbetrug im Fußball

Ein Milliardengeschäft für die Mafia

Der Fußball ist restlos versaut – diverse Verbände korrupt, Spieler von der Mafia gekauft, Verantwortliche und Funktionäre unterliegen dem großen Geld. Doch die Konsumenten (Zuschauer) laufen immer noch wie Lemminge dieser Lügen-Show in Massen hinterher.  Die ARD hat sich nun diesem Thema angenommen und eine Doku gedreht.

Video Wettbetrug im Fußball, ein Milliardengeschäft für die Mafia

Info unter dem Video:

(…) Die Bilder sind dramatisch. Sie flackern, wechseln die Farbe. Wir hören, dass ein Frankfurter Wettbüro-Inhaber von einem flüchtigen serbischen Geschäftspartner erschossen wird. Ein Sprecher sagt: „Der Krimi ist Realität.“ Wettbetrug sei lukrativer als Drogenhandel und Wetten ein gutes Vehikel für die Geldwäsche, heißt es. Dann bekommt noch italienischer Staatsanwalt eine Kugel im Briefumschlag zugeschickt. Als Drohung der Mafia. Die Fälle wenigstens teilweise sind frisch, die Machart ist hypermodern. Nur: Neu ist so gut wie nichts. Das ist schade, weil das Thema wichtig ist. Experten schätzen den weltweiten Umsatz im Sportwettenmarkt auf 500 Milliarden Euro im Jahr. Allein auf deutsche Spiele werden 30 Milliarden Euro gesetzt, auf deutsche Jugendspiele immerhin noch 300 Millionen. Für die organisierte KriminalitätGehe zu Amazon für weitere Produkt-Informationen! winkt ein lohendes Geschäft. Schiedsrichter und Spieler sind gekauft, manipulieren Spiele und bei der internationalen Wettmafia klingeln die Kassen. Gerade bei Fußballspielen ohne die ganz große Öffentlichkeit werden die Wettbetrüger gerne aktiv. Denn die Einsätze können dort trotzdem hoch sein. Mit bis zu sechsstelligen Wettbeträgen wird vor allem in China, Malaysia und Hongkong gespielt. Das ist gruselig, aber seit Jahren bekanntes Zeug. Juristisch befindet sich der Markt in Deutschland noch immer in einem Graubereich. Das Wetten wird seit Jahren nicht kontrolliert und ist zunehmend schwerer zu überwachen. Das ist der eigentliche Skandal. Darauf hätte der Film stärker eingehen müssen. Die Bundesligavereine selbst wissen natürlich von den Mechanismen, wollen aber auf die lukrativen Sponsorenverträge mit den Wettanbietern nicht verzichten. Die meisten Erstligisten lassen sich von Wettanbietern finanzieren. Die wiederum polieren auf diese Art ihr zweifelhaftes Image auf. Auch darauf hätte der Film stärker eingehen müssen, hätte VereineGehe zu Amazon für weitere Produkt-Informationen! zu Stellungnahmen bewegen sollen (…)

Leider werden in dem Video lediglich die wenigen schwarzen Schafe beleuchtet. Denn der Großteil der Wettanbieter arbeitet jedoch seriös. Schade, dass immer nur wenige kriminelle Menschen einen ganzen Sektor in den Schmutz ziehen können. Gerne wird auch immer das Argument Manipulation oder Geldwäsche von staatlichen Behörden genutzt, um für das eigene Angebot zu werben.  Doch mit Betrügern und Spielern und Schiedsrichtern hat dieser vermeintliche Vorwurf rein gar nichts zu tun.