Doppelte Verluste für staatliches “Westspiel”

Während im Internet alle Rekorde gebrochen werden, ist das staatliche Glücksspiel am Ende. Denn die Verluste durch die Westspiel-Spielbanken haben sich im vergangenen gleich mal verdoppelt:

Die wirtschaftliche Lage der landeseigenen Westspiel-Gruppe hat sich im vergangenen Jahr nochmals deutlich verschlechtert. Das geht aus dem noch unveröffentlichten Konzernabschluss des Casino-Betreibers hervor, der unserer Redaktion vorliegt. Demnach hat sich das Konzernminus (Jahresfehlbetrag) von 2,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 7,6 Millionen Euro mehr als verdoppelt. link

Klar, wenn absolute Amateure versuchen aus dem Glücksspiel Profit zu erzielen, kann dies nur in die Hose gehen! Von einer staatlichen Regulierung gar nicht erst zu sprechen. Weder wirtschaftlich noch effizient lautet die Devise bei den staatlichen Behörden und in der Politik. Wichtig ist eigentlich nur, dass die eigenen Taschen der staatlichen Lotto-fürsten gefüllt sind – und das richtig üppig:

Nach Informationen unserer Redaktion wurde ein Spielleiter des Westspiel-Casinos in Dortmund-Hohensyburg vor fünf Jahren von sämtlichen Aufgaben entbunden. Dennoch zahlt Westspiel ihm bis heute ein Gehalt in Höhe von rund 100.000 Euro pro Jahr. Außerdem darf der untätige Westspiel-Mitarbeiter, dessen Name unserer Redaktion bekannt ist, weiterhin privat seinen Dienstwagen nutzen – inklusive unbegrenzter Tankkarte. rp-online.de

Eigentlich ein Skandal – aber hierzulande ein völlig normaler Zustand, wenn man wie Gott in Frankreich auf Staatskosten leben darf und von jeglicher unabhängiger Kontrolle verschont bleibt. Doof darf man dazu schon gar nicht mehr sagen, denn das ist ja schon fast kriminell.

Solchen ominösen Apparaten muss nun endlich jegliche Grundlage entzogen werden! Bei dieser neuen Art von Sozialismus / Kommunismus ist ja jede Monarchie besser! Eine Privatisierung auf allen Ebenen dieses BRD Systems ist zwingend notwendig.

Gauselmann alais Merkur hat nun ein Angebot für das kranke “Westspiel” abgegeben. Und auch Herr Graf von Novomatic (Novoline) hat Interesse an den runtergewirtschafteten Spielbanken bekundet. Doch bezahlen will man bei solchen miesen Vorzeichen nicht mehr viel. Für das Land NRW wäre aber auch verschenken noch ein guter Deal, denn so muss man wenigstens nicht weiter subventionieren und jährliche Zuschüsse zahlen. Klingt komisch, ist aber so…