Spielsucht steigt – Einnahmen der Kommunen auch

Immer mehr Einnahmen für die Kommunen auf Kosten der Spielsucht

Das geht aus einer neuen Untersuchung des Arbeitskreises Spielsucht aus Unna hervor. Diese erfasst die Zahl der Glücksspielgeräte von insgesamt 1643 deutschen Kommunen mit über 10.000 Einwohnern. Viele Städte verdienen am Glücksspiel, so mit Vergnügungssteuer und Spielgerätesteuer. Wohin das Geld fließt? Natürlich in den allgemeinen Haushalt.

SpielerFinnland

(…) Das Untersuchungsgebiet umfasst alle 1.576 Kommunen der Bundesrepublik Deutschland mit über 10.000 Einwohnern sowie 56 Kommunen Nordrhein-Westfalens und 13 Kommunen des Saarlandes mit unter 10.000 Einwohnern. Diese beiden Länder sind mit insgesamt 396 (NRW) bzw. 52 (Saarland) Städten und Gemeinden kommunal überschaubar strukturiert und können somit in ihrer Gesamtheit dokumentiert werden. Insgesamt wurden 1.645 Kommunen vom Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. angeschrieben, von denen 1.643 bzw. 99,9% auswertbare Angaben machten. Der vom Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. dokumentierte Markt repräsentiert ausschließlich Spielhallen und Geldspielgeräte in diesen Kommunen und nicht den Gesamtbestand in Deutschland, denn:

9.448 Kommunen Deutschlands mit unter 10.000 Einwohnern können ob des Arbeitsaufwandes nicht erfasst werden. Selbstverständlich befinden sich auch in zahlreichen Kommunen dieser Größenklasse Spielhallen und Geldspielgeräte in gastronomischen Betrieben (…)

Die Ergebnisse der Untersuchung nach dem jeweiligen Bundesland kann man hier einsehen.

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