Ein weit verbreiteter Irrglaube in der Branche der Spielautomaten-Aufsteller ist die Befreiung von der Umsatzsteuer. Jahrelang gab es dazu Streitigkeiten vor den Gerichten des Landes.

Betreiber und Aufsteller von Spielautomaten können sich nicht unbedingt auf das Lotterie- oder Rennwettgesetz berufen und damit eine Befreiung von der Umsatzsteuer begründen. Nur die Gewinne aus Glücksspiel mit Spieleinsatz und einer Chance auf echten Gewinn, so wie sie beispielsweise von Spielbanken oder Lottogesellschaften angeboten werden, sind auf Grund von Ausnahmeregelungenn im Gesetz umsatzsteuerbefreit. Automaten, bei denen es nur den Geldeinsatz zurückgibt oder der Spieler bei “Gewinn” lediglich eine Weiterspielmöglichkeit bzw. Zusatzspiele gewinnt gehören dagegen in die Rubrik: Spielen ohne Chance auf Vermögensvermehrung. Solche Glückspiele fallen nicht unter die genannten Ausnahmeregelungen, daher sind Aufsteller bzw. Betreiber solcher Automaten ganz normal zur Umsatzsteuerzahlung verpflichtet.
Urteil des Bundesfinanzhofes, AZ: V R 7/06
Neben der Umsatzsteuer fließen auch noch die Vergnügungssteuer, Aufwandsteuer und die Spielautomatensteuer in das Einnahmesäckchen der deutschen Finanzämter durch Geräte wie Novoline, Novostar oder Merkur. Erst am Ende aller Abzüge kann sich der Spieler an den Automaten über leider nur noch minimale Gewinne freuen. Die Auszahlquote liegt gerade mal bei durchschnittlich 60% in den Spielotheken. Grund genug, nur noch in den Online-Spielotheken sein Geld einzusetzen, da dort bis zu 96 % ausgezahlt werden.

Zur bekanntesten Online Spielothek im deutschen Raum gehört das Platinum Play, welches der unabhängigen Kontrolle von eCogra unterliegt. Diese Organisation prüft den Spielerschutz und das Einhalten aller wichtigen Richtlinien bis hin zu sicheren Ein- und Auszahlungen.

1/11/2010