Retroartikel: Selbstsperre in Spielotheken

Schon oft haben wir neben unseren Strategie-Artikeln auch auf die Nebenwirkung der Novoline Spielautomaten hingewiesen. Spielsucht ist eine Zwangserkrankung, die in der Familie ähnlich wie beim Alkoholismus gerne mal totgeschwiegen werde. In der Beratungsstelle geht es dann darum, Handlungsalternativen zu finden und sich eventuell selbst in den Spielhallen „sperren“ zu lassen. Das wird meistens auch von Spielothekenbetreibern angeboten. Dieses Angebot nutzen nach unseren Informationen derzeit rund 10.000 spielsüchtige Menschen in Deutschland.

Formloses Formular reicht völlig aus!

“Antrag auf Selbstsperre
Bitte sperren Sie mich vom (Datum) bis (Datum) / unwiderruflich / unbefristet. Mir ist bekannt, dass diese Selbstsperre aufgrund datenschutzrechtlicher Bestimmungen nach… Jahren gelöscht werden muss. Mir ist weiterhin bekannt, dass diese Selbstsperre nur für das “Große Spiel” vorgemerkt wird und für das Automatenspiel nicht berücksichtigt werden kann, weil meine persönlichen Daten im Automatenspiel nicht registriert werden und damit keine Überwachungsmöglichkeit besteht.”

Unterschrift

Gesetzliches: Veletzt dann ein Casino oder eine Spielothek seine Pflichten, hat der Spieler einen Anspruch auf Rückerstattung der gezahlten Einsätze im Wege des Schadensersatzes. Unklar und umstritten bleibt aber weiterhin, ob der Spieler in einem solchen Fall die gewonnenen Beiträge zurückzuerstatten hat.

Spielsucht: Etwa 100.000 Menschen leiden in Deutschland am Zwang des Pathologischen Spielen, ca. ein gutes Drittel dieser Zahl ist dabei auf die Spielautomatensucht zurück zu führen. Meist sind es die Männer, welche anfällig für diese Art der Sucht sind.Spielsucht – Entwicklung

Novoline: Der Trick mit den Punkten: Laut Gesetzesverordnung dürfen nicht mehr als 500 Euro pro Stunde gewonnen werden, von Punkten ist dabei aber keine Rede und so werden auch weiterhin 1,00 zunächst in 100 Punkte umgewandelt…Planetopia: Warum sie noch schneller süchtig machen

Spielautomaten: Jeder zweite Deutsche spielt nach neusten Meldungen angeblich bei Glücksspiel mit. Laut einer nun veröffentlichten Studie der BZgA hat die Hälfte der 16- bis 65-Jährigen im letzten Jahr an mindestens einem oder gar mehreren Glücksspielen mitgemacht. Das gleiche Ergebniss wurde vor vor zwei Jahren ermittelt, also hat sich im Prinzip insgesamt gesehen, nicht viel geändert.Jeder Zweite spielt

» by admin on 08/23/2010

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