19
APR 2013
Rituale bei Glücksspiel

Der Aberglaube unter den Zockern ist ein sehr verbreitetes Phänomen. Ich für meine Person glaube zwar nicht an solche Dinge, aber es soll ja auch zum Beispiel Abnehmer für so genannte Spielautomaten-Störsender oder die weit verbreiteten, fantasievollen Novoline Tricks oder Merkur Tricks geben. Sicherlich fallen auch solche Dinge unter den allgemeinen Begriff Rituale im Glücksspiel. Wobei da ja schon fast etwas kriminelle Machenschaft von Abzockern dahinter steckt.

Ganz verrückt sind bekanntlich die Chinesen beim Glücksspiel. So sollte man nach Möglichkeit Unterwäsche in roter Farbe tragen. Wenn man die Wohnung verlässt, um in eine Spielothek zu gehen, muss zu Hause unbedingt das Licht angelassen werden. Auch sollte der Haupteingang eines Casinos nicht benutzt werden, sondern besser einen Nebeneingang. Ganz wichtig – niemals das Geld während des Spielens zählen oder einen anderen Spieler berühren – verrückt oder?

Ansonsten stehen für den europäischen und amerikanischen Raum dann eher Vodooartikel, Hasenpfoten, Glückspfennige oder diverse Glücksamulette auf der Tagesordnung. Beten an den lieben Gott oder die Glücksgöttin Fortuna soll ja angeblich auch helfen. Nicht selten wird sogar die Dienstleistung von Wahrsagern in Anspruch genommen. Und beim Lotto oder Bingo sind es vor allem die Geburtstagszahlen von Familienangehörigen, welche regelmässig getippt werden.

Oder versucht es einfach mal mit Hypnose –

Konzentriert euch auf die Kreise und stellt euch dabei vor, wie ihr gerade die Risikoleiter bis auf 140 Euro hochdrückt. Nach dieser eindringlichen Gehirnwäsche solltet ihr innerhalb von einer Stunde dann unbedingt die nächste Spielhalle aufsuchen und sofort an einen Merkur Magie gehen und Double Tripple Chance auf 50 Cent Einsatz spielen und gewinnen! Funktioniert natürlich nicht, aber das tun die anderen Rituale ja auch nicht…