Zu diesem Thema gibt es derzeit einen interessanten Thread im Spielautomatenforum: http://www.spielautomatenforum.de

Kann die Manipulation tatsächlich funktionieren? Gewiefte Russen verkaufen zumindest so einen Trick.

1) Warum ein “Prisma” ? spiegelt ein normaler Spiegel nicht spiegelig genug?
2) Wo zum Henker sind an dem Automaten “unten” Infrarot-Strahlen? Das ist ein Geldspieler und keine Rheumalampe…
3) Wieso soll ein Zweier rausfallen, wenn irgendwo ein Licht- oder Röntgen- oder Laser- oder Sonstwas-Strahl unterbrochen oder gespiegelt oder in seine Frequenzen gesplittet wird?

Nein, in Wirklichkeit war das nämlich kein “Prismaspiegel” , sondern ein Langhaarschneider. Den muss man auf das Gehäuse legen, anschalten, und dann ganz schnell 12 x 50 cent einwerfen. Durch die Vibrationen versetzt man die Kiste temporär in ein anderes Gravitationsfeld, und dann kommen ihr die Münzen schwerer vor, und die 50er werden jeweils als 2€ aufgebucht . Geht aber nur mit Panasonic rasierern, nicht mit Braun und nur mit ausgeklapptem Nasenhaar-Trimmer.

Prismenspiegel haben andere optische Eigenschaften, als normale Spiegel. Während normale Spiegel einfallendes Licht abhängig vom einfallenden Winkel in eine andere Richtung umlenken, exakt justiert werden müssen, um einen festen Punkt zu treffen, lenken Prismenspiegel auch bei ungenauer Montage den Lichtstrahl um 180 Grad um, schicken ihn also zur Lichtquelle zurück.

Lichtschranken, bei denen der Empfänger nahe der Lichtquelle liegt, arbeiten entsprechend fast immer mit Prismenspiegeln. Aus demselben Grund werden Prismenspiegel im Straßenverkehr verwendet, um Straßenbegrenzungen, Fahrräder oder auch Menschen nachts für Autofahrer zu markieren.

Soll einer Lichtschranke, deren Empfänger bei der Lichtquelle liegt, vorgetäuscht werden, dass der Lichtweg nicht unterbrochen wird, ist das aus der freien Hand nur mit Prismenspiegeln möglich.

» by admin on 04/18/2012