Unser Kegelverein machte 2008 einen gemeinschaftlichen Ausflug nach Las Vegas. Mitten in der Wüste im Bundesstaat Nevada wurde hier eine Stadt errichtet, die aus Hotels und Spielcasinos besteht. Ein wahres Mekka für Spieler und Spielanwärter. Unser Reiseteam bestand aus 6 Männern und 3 Frauen. Die Frauen hatten wir nur als Aufsichtspersonen mitgenommen, damit wir Männer nicht unser Hab und Gut verzocken. Vor der Reise hatten wir uns ein Limit gesetzt, jeder sollte nicht mehr als 5000 Dollar in die Spielautomaten stecken. Der erste Eindruck von Las Vegas war überwältigend ! Da wir Abends am Flughafen MC Carren angekommen waren, sahen wir aus der Luft bereits die riesige Stadt im vollen Glanz. Dann gings mit dem Bus ins Hotel, wo wir bereits neben der Rezeption die ersten Spielautomaten entdeckten. Überhaupt standen hier überall Slots, egal wo man sich bewegte. Die ersten paar Dollar flogen in die Penny Maschinen rein, wobei wir keine nennenswerten Gewinne verbuchen konnten. Der erste Abend ging zu Ende und wir gingen aufgrund der Anstrengungen der Anreise freiwillig zeitig zu Bett.

 

Am nächsten Morgen erwartete uns der erste Gewinn. Martin der als erster wach geworden war, steckte auf dem Weg zum Swimming Pool ein paar Centmünzen in einen Slot und gewann tatsächlich 240 Dollar. Nach dieser Meldung wurden wir alle schnell angesteckt vom Spielfieber und fingen an den unmöglichsten Automaten an, zu spielen. Ich hatte einen einarmigen Banditen entdeckt, der 6 Meter breit war und ein Dreh 5 Dollar kostet. Überhaupt stehen in Las Vegas Automaten von jeder Grösse und den unmöglichsten Gewinnspielen. Da kann man sogar einen Jackpot durch Hüpfen oder Springen eventuell knacken. Die extremsten Slots wurden natürlich grundsätzlich von uns gespielt. Wir staunten nicht schlecht als in Hotels über unseren Köpfen Bungee gesprungen wurde oder irgendwo eine Achterbahn über unsere Köpfe mit kreischenden Menschen ratterte. Die spinnen doch, die Amis.

Natürlich probierten wir auch in den Casinos die Tische mit Black Jack, Bakkarat und Roulette aus aber die Spielautomaten hier sind wohl das Beste an Las Vegas. In langen Reihen stehen dutzende Slots nebeneinander, es ist teilweise ein höllischer Lärm . Menschen tanzen oder feiern vor den Automaten, wenn wieder ein Jackpot geknackt wurde. Ich hatte meinen Favoriten gefunden und spielte am liebsten am Wheel of Fortune ( Glücksrad ). Die Teile gibts hier als normale Spielautomaten, Slots oder als riesen Megateile ( siehe Video ) Absoluter Hammer. Neben den vielen Spielmöglichkeiten, kann man aber auch kulturell jede Menge erleben. Es gibt Shows und Events in Massen, jeder Künstler versucht hier in Las Vegas bekannt zu werden. Man kennt ja die Erfolgsgeschichten von Elvis oder Frank Sinatra. Hier haben schon viele Stars und Sternchen das Licht der Welt erblickt. Hier alle Eindrücke niederzuschreiben, würde wahrscheinlich ein halbes Buch in Anspruch nehmen.

Leider waren die 10 Tage Las Vegas viel zu schnell vorbei und die 5000 Dollar pro Nase ( es waren insgeheim noch etwas mehr) viel zu schnell alle. Die paar kleinen Gewinne haben wir alles wieder reingesteckt, Millionär ist niemand von uns geworden. Aber alle hatten Ihren Spass und darauf kommt es doch an. Ich kann jedem Spielautomatenfan empfehlen, mindestens einmal im Leben nach Vegas zu reisen. Wir haben für 2011 schon wieder geplant und fangen schon an, dafür zu sparen.

Dieser Artikel ist vom 9.6. 2009