Einzahlungen mit Paypal vermeiden!

Kein Käuferschutz für Online Casino Spieler. Über die Illegalität von Online Casinos sagt dies allerdings überhaupt nichts aus. Da hat natürlich das geltende EU-Recht den Vorrang und kein privater Geld-Service irgendwelche Aussagekraft zur Bewertung, wie im zitierten Text fälschlicherweise durch den Spielbanken-verband suggeriert wird.  

PayPal2007

By unbekanntPayPal (SVG erstellt mit Inkscape) [Public domain], via Wikimedia Commons

(…) Dabei habe PayPal bestätigt, „dass mehrfache Zahlungen an Glücksspielanbieter geflossen sind. Außerdem hat PayPal erklärt, dass die Forderungsbeitreibung gegen den Nutzer mit sofortiger Wirkung eingestellt wurde und keine weiteren Forderungen mehr gegen ihn bestehen.“

PayPal verzichtet damit auf Zahlungsforderungen in Höhe von knapp 95.000 Euro. Ein Online-Spieler hatte diese Summe via PayPal für Casinospiele bei Quasargaming eingesetzt. Auf die Einlassung der Kanzlei, Online-Casinospiele und die damit verbundenen Zahlungsverkehre seien in Deutschland illegal, habe PayPal mitgeteilt, dass keine Forderungen mehr bestehen. Diese Entscheidung sei aber keineswegs ein Präzedenzfall“ und „Blaupause“ für künftige Transaktionen, so die Kanzlei.

„Auch wenn dies ein Einzelfall ist, so zeigt er die Unsicherheiten von Transaktionen mit Online-Casinos. Sie sind die Rechtsfolge davon, dass das Spiel in Online-Casinos in Deutschland verboten und sogar strafbewehrt ist (…)

Fazit: Zwar Quasargaming den Bezahldienst Paypal immer noch auf seinem Portal an, sollte allerdings demzufolge nicht mehr genutzt werden. Besser sind da ohnehin aus Gründen der Anonymität Skrill, PSC oder Neteller. Auf russische Dienstleiser ala Moneta oder Faktura würde ich ebenfalls nicht setzen. Hände weg von Banküberweisung oder VISA. Da schaut der Staat bei jeder Transaktion mit zu – also absolutes Tabu!