Automaten von Novomatic müssen wegen neuem Gesetz umgerüstet werden

So findet man ganz aktuell folgende Meldung in Österreich: “Gut gewirtschaftet hat die Novomatic-Gruppe im vergangenen Jahr und ihren Umsatz von 4,4 auf rund 4,8 Milliarden Euro erhöhen können.” 

und weiter…

100.000 Automaten für Spielhallen in Deutschland müssen derzeit ausgetauscht werden, weil das neue Glücksspielgesetz beim nördlichen Nachbarn eine ordentliche Spaßbremse ist – vielleicht für Spielhallenbesucher, ganz sicher aber für den österreichischen Konzern. Das Gesetz nämlich sieht unter anderem vor, dass sich Spielautomaten in Deutschland nach einer Stunde Betrieb für fünf Minuten ausschalten müssen und es nach drei Stunden überhaupt einen kompletten Shutdown geben muss, bei dem die Spielstände auf Null gesetzt werden. Das soll verhindern, dass Spieler in einen suchthaften Zustand kommen. Der Novomatic wird die Neubestückung deutscher Spielhallen rund 250 Millionen Euro kosten. industriemagazin.at

Das ist natürlich ärgerlich für den Hersteller Novomatic, wird aber sicherlich auch wieder gewinnbringend eingefahren.

Aber was macht der Spieler eigentlich wenn der Spielautomat sperrt bzw. herunter fährt? Natürlich geht er, soweit ein weiterer Spielautomat frei ist, an das nächste Gerät, um seine Sucht zu befriedigen. Ähnlich sieht es doch schon jetzt mit den nervigen Buchungen aus. Kommt man mit der gesetzlichen  Geld-aufbuchung am Spielautomat nicht hinterher, weil gerade Gewinnmaximierung der Aufsteller angesagt ist, wird der Automat daneben doch glatt mit frischem Geld bestückt und bespielt. Und weiter geht es – solange bis der letzte Euro gesteckt wurde….