Was ist Glücksspiel?

Zum Thema Glücksspiel haben wir uns einfach mal bei Google umgeschaut und die besten Ergebnisse dazu an dieser Stelle zusammengetragen. Denn oftmals ist es nämlich nicht ganz einfach zwischen Glücksspiel und „Nichtglücksspiel“ zu unterscheiden. Letzteres nennen wir jetzt einfach mal so.

Reines Glücksspiel durch Zufall:

(…) Der Einfluss des Zufalls kann bei Spielen sehr unterschiedlich ausfallen. Bei den sogenannten reinen Glücksspielen wie z. B. Roulette, Craps oder Sic Bo hängt das Ergebnis ausschließlich vom Zufall ab. Weniger eindeutig quantifizierbar ist der Einfluss des Zufalls in Spielen, in denen auch die Teilnehmer durch ihre Entscheidungen das Spielergebnis maßgeblich beeinflussen können wie bei Backgammon und Black Jack. In qualitativer Hinsicht gilt allerdings, dass der Einfluss des Zufalls gemäß dem Gesetz der großen Zahlen bei langen Serien von Einzelspielen abnimmt.Bei der rechtlichen Bewertung, ob ein Glücksspiel vorliegt, sind noch weitere Faktoren zu berücksichtigen, insbesondere den Wert von Einsatz und möglichen Gewinnen betreffend (…)

Weiches und hartes Glücksspiel:

(…) Das jeweilige Risiko, das von einem bestimmten Glücksspiel ausgeht, ist abhängig von seinem Öffnet internen Link im aktuellen Fenster Suchtpotenzial. Es wird davon ausgegangen, dass das Suchtpotenzial bei Glücksspielen verschieden hoch einzustufen ist.Deshalb wird zwischen „weichen“ und „harten“ Glücksspielen unterschieden. Zu den „harten“ Glücksspielen, bei denen die Gefahr an Glücksspielsucht zu erkranken hoch ist, zählen grundsätzlich Spiele mit einer schnellen Spielabfolge, wie beispielsweise Geldspielgeräte mit Gewinnmöglichkeit und Kasinospiele (…)

Rechtslage bei Glücksspiel in Deutschland:

(…) Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit dem Urteil in der Rechtssache Ince (C-336/14) einen Kern der deutschen Glücksspielregulierung für bis auf weiteres unanwendbar erklärt. Der EuGH hatte im Jahr 2010 bereits den damaligen Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) gekippt. Aus dem heutigen Urteil folgt nun dasselbe für den im Jahre 2012 geänderten GlüStV. Seine Verbote und die auf seiner Grundlage beschlossenen Auflagen für Anbieter bleiben in wesentlichen Teilen damit unanwendbar bis ein europarechtskonformer Zustand hergestellt ist (…)

Glücksspiel Sucht:

(…) Die meisten Menschen sehen ein Glücksspiel als eine Form der Unterhaltung, andere wiederum verlieren die Kontrolle und weisen ein äußerst riskantes Konsumverhalten auf. In diesem Fall spricht man von „Pathologischem Spielverhalten“ (pathological gambling), ein Störungsbild, das auch in die internationalen Klassifikationssysteme psychischer Störungen (DSM-IV und ICD-10) aufgenommen wurde. Pathologische Spieler leiden unter einem unwiderstehlichen Verlangen zu spielen, wobei das Spielen nicht vernunftgesteuert und mäßig passiert, sondern von einem Kontrollverlust begleitet ist (…)

Geschichte des Glücksspiel:

(…) Glücksspiele gibt es nach heutigem Stand der Wissenschaft schon seit ca. 3000 v. Chr. Aus dieser Zeit stammen die ältesten Funde sechsseitiger Würfel aus Knochen oder Elfenbein. Die Fundstätten liegen in China und auf dem Gebiet des alten Mesopotamien. Würfelspiele werden z. B. in antiken indischen Schriften erwähnt, in der griechischen Mythologie würfelt Herkules gegen einen Tempelwächter um eine hübsche Kurtisane. Die heute gebräuchlichen, mit Punkten auf jeder Seite versehenen Würfel wurden vermutlich ca. 2000 v. Chr. In Ägypten erfunden (…)

Fazit: Wie man sieht, ist das Glücksspiel ein recht komplexes Thema, was sehr viele Menschen beschäftigt. Die Faszination für Glücksspiel gibt es schon im Kindesalter bis ins hohe Rentenalter. Dabei gibt es wohl mehr männliche als weibliche Anhänger für das Glücksspiel. Bei der Spielsucht durch Glücksspiel  sind vor allem aber junge männliche Menschen mit Migrationshintergrund besonders betroffen – und dass obwohl dies strikt bei Allah verboten ist. Frauen haben insgesamt mit diesem Problem deutlich weniger zu kämpfen.