Enfield Town verweigert Sponsorengelder aus dem Glücksspiel

Enfield Town's Queen Elizabeth Stadium 2017 (1)
By Katie Chan (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

So findet man aktuell folgende Meldung in den News:

Damit will sich Enfield Town gegen Spielmanipulationen und Spielsucht engagieren. Man werde kein Geld eines Wettanbieters annehmen, teilte der Klub mit. Jeder Betrag, der ihm aus dem Ligasponsoring zusteht, werde an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, die gegen Spielsucht kämpfen. Außerdem hoffe man, dass die Liga ihre Zusammenarbeit mit einem Wettanbieter überdenkt. Der Geldgeber finanziert etwa Fair-Play-Preise oder Auszeichnungen für einzelne Spieler. deutschlandfunk.de

Ganz anders sieht es allerdings hierzulande aus! DFL, DFB und Bundesligavereine prostituieren sich förmlich an Glücksspielanbieter wie staatliches Lotto inkl Bingo oder Keno, Sportwetten sowie Online Casinos. Aber auch andere dubiose Firmen wie zum Beispiel Gazprom füttern den deutschen Sport.

Und da erstaunen solche Aussagen doch von Funktionären längst nicht mehr:

Echte Kritikpunkte  erzeugen solche Meldungen allerdings längst nicht mehr – woher das Geld kommt spielt keine Rolle, Hauptsache es rollt, so Theo Zwanziger (ehemals DFB) ostfussball.com

In Deutschland wirbt der derzeit am Stärkstem bei Verbänden und Clubs: Lotto, Tipico, Bwin, Sunmaker, Mybet
…obwohl das eigentlich in Deutschland verboten ist bzw. nicht eine einzige Lizenz bisher vergeben wurde! So zumindest liegt es uns ganz offiziell in schriftlicher Form vor 😉