Meine Name ist Hase, ich weiß von nichts

So in etwa könnte man die Aussage des Ex-Lottofürst von Niedersachsen auch beschreiben. Denn der hat wirklich keine Ahnung, wie er an eine Offshore-Firma in Panama gekommen ist. Kann ja schon mal passieren, dass die Bank so etwas aus Versehen tut…

(…) Nutzt man als Deutscher mit Wohnsitz im Inland eine Briefkastenfirma, klopft eines Tages möglicherweise die Steuerfahndung an die Tür – wie etwa im vergangenen Jahr bei Rolf Stypmann. Er war zwölf Jahre lang Geschäftsführer von Lotto Niedersachsen und ist in Hannover fast ein Prominenter. Als Chef der staatlichen Lotterie polterte er gerne gegen private Wettanbieter, die sich an Offshore-Plätzen wie Gibraltar angesiedelt haben.

Nun zeigen die Daten: Stypmann hat sein Geld womöglich selbst “offshore” gebracht, versteckt in einer mittlerweile inaktiven Panama-Firma namens “Montblanc Group S.A.” inklusive Konto bei der Luxemburger Filiale der HSH Nordbank. Das bestreitet Stypmann auf Anfrage des NDR aber vehement: “Die von Ihnen erwähnte Firma wurde von der HSH Nordbank ohne mein Wissen gegründet.” Er habe mit den Vorgängen nichts zu tun. Die HSH Nordbank sagt zum konkreten Fall nichts – Bankgeheimnis. Klar sei aber, dass im Fall einer Kontoeröffnung grundsätzlich der Ausweis und die Unterschrift vorliegen müssen. Eine Offshore-Firma wider Willen? Unmöglich, sagt die Bank (…) [ndr.de]

Was wird passieren? Nix, denn alles ist doch irgendwie durch unsere Politik gesetzlich geregelt und auch geschützt. Offshore ist kein Verbrechen. Also einfach weitermachen!