Novoline, Merkur und Bally Wulff

ONLINE SLOTS, CASINOSPIELE UND SPIELAUTOMATEN

Kategorie: Satire

Glücksspiele machen arm

Spieler verlieren 12,4 Milliarden in 2014

So war der Verlust in 2014, diese Zahlen steigen allerdings weiterhin exorbitant. Paul Gauselmann, Träger des Bundesverdienstkreuz: “Spielsucht – das kann man uns nicht anlasten” und Chef der staatlichen Spielbank Hamburg: “1000 Euro Verlust pro Stunde – das ist so vorgesehen”.

*80% der Einnahmen in Spielhallen und Spielbanken kommen von Spielsüchtigen. Nur der Rest sind laut der ARD (extra3) Sendung Gelegenheitsspieler. Der Staat nimmt also bewusst seine Einnahmen aus dem Glücksspiel von Spielsucht kranken Menschen.

Euer Ehren, wir haben keine weiteren Fragen…

Klopapier Spielautomat

Slot bzw. Spielautomat für die Toilette

Scheiße – Glück gehabt. Für alle Hardcore Zocker gibt es nun die ultimative Beschäftigung auf dem Klo. Während man sonst nämlich seinen Hintern immer gelangweilt platt sitzt, kommen jetzt die Arme und Hände ins Spiel. Aber Vorsicht, nicht das letzte Stück Klopapier verspielen, wenn man sich noch nicht gereinigt hat.

Was könnte man noch so für sinnlose Dinge auf den Markt bringen? Oder besser gesagt, wo sollte man auch unbedingt eine Slotmaschine aufstellen? Auf Arbeit, im Ehebett oder gar im Supermarkt? Bitte teilt es uns mit!

Deutsche Bahn fällt unter Glücksspiel

Glücksspiel Satire des Postillion

Gerichtsurteil: Deutsche Bahn muss für Winterfahrplan Glücksspiel-Lizenz beantragen

Karlsruhe, Berlin (dpo) – Der Winter ist da – neben Sommer, Herbst und Frühling die für die Deutsche Bahn wohl unbequemste Jahreszeit. Aufgrund von ständigen Verspätungen und Ausfällen hat nun der Bundesgerichtshof den Winterfahrplan als Glücksspiel eingestuft – weshalb der Konzern jetzt in allen Bundesländern Lizenzen nach dem Lotterie-Staatsvertrag beantragen muss. Bis dahin darf die Bahn auch keine Fahrpläne mehr öffentlich aushängen.
“Der sogenannte Winterfahrplan der Deutschen Bahn erfüllt alle Voraussetzungen für Glücksspiel”, heißt es in der Urteilsbegründung. “Der Spielausgang, nämlich das Eintreffen eines Zuges, ist ausschließlich vom Zufall abhängig. Es gibt einen äußeren Anreiz in Form eines Gewinnes – also der Beförderung – und es gibt einen materiellen Einsatz, den Ticketpreis.” (der-postillion.de)

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By Mario Duhanic (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Naja, hoffentlich hat nicht jetzt auch noch das Finanzamt diesbezüglich Lunte gerochen und verlangt zusätzlich die Vergnügungssteuer von dem Unternehmen. Das könnte dann am Ende noch richtig teuer für die deutsche Bahn werden. Und was ist, wenn die GEZ eventuell noch mit einschreitet und für jeden Kunden des offenen WLAN noch seine Gebühr verlangt. Vielleicht sollten wir schon heute für die DB eine Spendenaktion für die offizielle Beerdigung organisieren?