NRW`s staatlich regulierte Spielsucht verschiebt den schwarzen Peter in Richtung Online Spiel

So berichtet der „Westen„:

Etwa 40 000 Glücksspielsüchtige gibt es in NRW, schätzt Ilona Füchtenschnieder-Petry, Leiterin der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW. „Weitere 40 000 haben Probleme mit dem Glücksspiel und dazu kommen die Angehörigen, die erheblich leiden.“ Etwa 150 Patienten mit diesem Krankheitsbild behandelt die Johannesbad-Fachklinik als NRW-Schwerpunkt Einrichtung im Jahr. Dabei sei die Automaten-Sucht mit 70 bis 80 Prozent der Abhängigen weiterhin das größte Problem.

Zunächst verweisen die Verantwortlichen in der Politik auf Ihre „großen Erfolge“, um dann schnell den Schuldigen für ihre eigene Unfähigkeit zu finden…

Auf die Zukunft gesehen sei das Online-Glücksspiel „eine Pest.“ Denn dieser Bereich entziehe sich den Auflagen, die man für die Spielhallen noch erreichen könnte: Die Änderung des Glücksspielstaatsvertrages, sie tritt im Juli 2017 in Kraft, beschäftigt auch den heimischen Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg. Er fordert eine stärkere Regulierung des Glücksspielmarktes. Ilona Füchtenschnieder-Petry fordert zusätzlich eine individuelle Kontrolle, um neue Glücksspieler abzuhalten.

Wieder einmal ganz großes Kino in NRW. Gerade dort wo der staatliche Anbieter Westspiel in Sachen Glücksspiel immer wieder negativ in die Schlagzeilen gekommen war. Und überhaupt scheint das Land ja momentan mit allen Problemen irgendwie überfordert zu sein. Statt eigene Lösungen zu finden, heißt es nun einmal mehr, die privaten Portale ins schlechte Licht zu rücken.

Doch im Gegensatz zum staatlichen Glücksspiel oder den Monopol-Spielhallen ist der Spielerschutz dank europäischer Lizenz in Online Casinos vorbildlich. Mit einem Klick kann man dort nämlich seinen Account sperren.  In den Spielhallen und Spielotheken des Landes ist dies leider nicht möglich!