Bingoabende im Altersheim wegen Glücksspielstaatsvertrag von 2011 untersagt

Was ein Glück, dass unsere Behörden in NRW die Lage so gut im Griff haben! Zumindest in Sachen vermeintlichem Glücksspiel Untersagungen gegen Rentner wegen Bingo. Hätte man in Fall des islamistischen Terroristen Amri in NRW auch so hart durchgegriffen, würden heute noch 12 Menschen leben! 

Der wöchentliche Bingo-Abend ist bei den Senioren der Riehler Heimstätten äußerst beliebt. Doch die Sozialbetriebe Köln (SBK) haben den Spielbetrieb kürzlich untersagt und eingestellt. Der Grund: Nach Einschätzung von Juristen handelt es sich bei den Spieleabenden im Seniorenheim um illegales Glücksspiel. Dabei geht es um Hauptgewinne wie eine Tafel Schokolade. Bevor die Senioren wieder Bingo rufen können, muss jetzt erstmal eine offizielle Glücksspielgenehmigung her. staatsversagen

„Wo leben wir eigentlich?“, fragt Keller. „Da muss man sich doch nicht wundern, dass es im Land nicht vorangeht, wenn selbst sowas einen solchen Bürokratie-Wahnsinn auslöst.“ focus.de

Mehr muss man auch eigentlich nicht dazu sagen!

Übrigens der so genannte Glücksspielstaatsvertrag von 2011 wurde bereits dreimal durch den EuGH gekippt und als rechtswidrig und zuletzt durch das VG München sogar als verfassungswidrig deklariert.